Es gibt Beziehungen, da schütteln alle den Kopf, wenn sie zerbrechen, vielleicht sogar die direkt Beteiligten. Dennoch muss es sein, zuweilen. Vielleicht war das Glück zu offensichtlich – zu viel davon kann auch ein Fluch sein, wie Schillers «Ring des Polykrates» lehrt. Die Furcht vor dem Neid der Götter wird allerdings nicht der Grund dafür gewesen sein, dass der österreichische Saxofonist Harry Sokal und der Schweizer Bassist Heiri Känzig nach neun Jahren und zwei CDs das Trio Depart auflösten, in dem ursprünglich Fredy Studer und bald Jojo Mayer am Schlagzeug sass, eine aufs Maximum reduzierte Combo mit einer gewaltigen Wasserverdrängung, explosiver Spielfreude und unabläs ...