Frankreich erwartete 1940, dass es von den Deutschen mit einem durch Holland und Belgien führenden Umfassungsstoss angegriffen würde. Eine solche Offensive war ursprünglich geplant. Hitler entschied sich dann aber anders. Generalleutnant von Manstein hatte argumentiert, dass ein Aufeinandertreffen der Schwerpunkte beider Heere in Belgien zu keiner Entscheidung führen werde. Er plädierte für einen Angriff mit Panzertruppen und Luftwaffenunterstützung über die bewaldeten, hügeligen Ardennen. Mit einem Durchstoss zum Ärmelkanal sollte dann das feindliche Heer in zwei Teile gespaltet und vernichtet werden.
Die Franzosen, die die Ardennen nicht für panzergängig hielten und dort nur s ...