Christoph Blocher und Tito Tettamanti sind zwei ältere Herren. Sie sind nicht naiv. Sie wussten bei ihrem Meeting darum genau, was passieren würde. Es würde, so waren sie sich einig, «ein grösseres Tamtam geben».
Tettamanti fragte Blocher, ob er mit seiner Beratungsfirma Robinvest die Basler Zeitung (BaZ) sanieren könne. Tettamanti hatte sie Anfang 2010 gekauft, bei einem Jahresverlust von zwölf Millionen, primär begründet in der maroden Druckerei. Tettamanti und Blocher diskutierten erst, ob man nicht besser eine unverdächtige Unternehmensberatung wie McKinsey auf den Fall ansetzen sollte. Dann gebe es kein Tamtam.
Tettamanti entschied schliesslich, das Tamtam zu riskieren. De ...