Zwar ist die politische Meinungsumfrage eine auf Unterhaltung angelegte Scharlatanerie. Das sicher in der Schweiz. Aber der Vergleich immer gleicher Fragen über längere Zeit hinweg hat dennoch einen gewissen Erkenntniswert. Und im Falle der Umfragen über die Beliebtheit der Bundesräte fällt ein Ergebnis auf: Christoph Blocher und Pascal Couchepin sind regelmässig die Schlusslichter.
Dahinter verbergen sich allerdings ganz unterschiedliche Sachverhalte. Blocher polarisiert. Während er für seine Anhänger geradezu die Inkarnation der Wahrheit und des Schweizertums ist, verteufeln ihn die Gegner, zu denen auch der grosse Teil der Medienschaffenden gehört, um so intensiver. Ohne es zu m ...