Kostete die Herabsetzung des AHV-Alters auf 62 Jahre jede Schweizerin und jeden Schweizer nur die «zwei Kaffee pro Monat» (respektive den Verzicht auf diese Genüsse), wie die Befürworter der linken Initiative «für ein flexibles AHV-Alter» so fröhlich behaupten, dann wäre es schwierig, die weitere Aufblähung des Sozialstaats zu bekämpfen. In Wirklichkeit wären die Konsequenzen eines Ja zum Begehren der Gewerkschafter aber erstens komplizierter, da nicht alle gleich viel einzahlen und die AHV auch kräftig umverteilt, und zweitens wesentlich teurer: Die reale Vollkostenrechnung belegt, dass der Vorschlag sehr, sehr teuer ist und vor allem die Jungen (und die noch nicht Geborenen) m ...