Das Positive vorweg, auch wenn es einen tragischen Grund hat: Ich bin noch nie so schnell vom Ben Gurion Airport in die Stadtmitte von Jerusalem gefahren wie am frühen Dienstagabend letzter Woche. Nachdem kurz zuvor zwei weitere tödliche Attacken von Arabern auf jüdische Einwohner stattgefunden hatten, ist vom üblichen Feierabendstau nicht viel zu sehen.
Mit dem Auto fahre ich zum Hotel «ÂMamilla» unweit des Jaffators, am Rande der Altstadt. Verlassene Strassen. Auch die Fussgängerzone, durch die ich wenig später zum Restaurant Âspaziere, ist menschenleer. Bisher hatte mich die einmalige Aura Jerusalems immer in ihren Bann geschlagen. Doch an diesem Abend wirkt die Stadt in ihrer u ...