Einen Tag nachdem die SVP etwas theatralisch darauf hingewiesen hat, dass ihr Bundesrat Christoph Blocher nach wie vor Gegner im Land hat, die ihn abwählen wollen, tat ihr die SP den Gefallen und enthüllte ihren allerseits bekannten «Geheimplan». Man werde den Justizminister nicht wählen, sagte Fraktionschefin Ursula Wyss am Dienstag an einer Pressekonferenz in Bern. Ein Gegner der Konkordanz gehöre nicht in eine Konkordanzregierung — eine Position, die seit 2003 bekannt ist.
Grundsätzlich geht es in Ordnung, dass man über die Abwahl von Bundesräten diskutiert. Ansonsten könnte das Parlament die Mitglieder der Regierung auf Lebenszeit ernennen. Irritierend ist, dass es immer nur ...