In den unterirdischen Gewölben alter Gotteshäuser stösst man meist nur auf Grabanlagen. Tief unterm Zürcher Grossmünster aber wird nicht bloss geruht, sondern auch gegessen und getrunken. Dort befindet sich das «Chemelli», dessen zweckmässig sachliche Ausstattung wohl selbst Huldrych Zwingli entzückt hätte. Den Eingang zum «Chemelli» soll man nun aber nicht irgendwo in der Krypta der Kirche suchen, nein, man muss das Lokal ganz profan vom Limmatquai aus ansteuern und beim Musik-Hug in die Laternengasse einbiegen. Dort führt Daniela Chemelli ihre Lunch-Bar, in einem länglichen, gewölbten, aber ganz und gar nicht gruftigen, vielmehr erstaunlich hellen Raum.
«Immer diese Sonder ...