Er ist ein Mann für alle Jahreszeiten und Weltgegenden. Rabih Abou-Khalil ist gebürtiger Libanese und ein Musiker, der zwischen allen westöstlichen Diwanen haust. Aufgewachsen und ausgebildet in Beirut, vor dem Bürgerkrieg 1978 nach München geflüchtet, zusätzlich zu seinem angestammten Instrument, der arabischen Kurz- oder Knickhalslaute Oud, an der Flöte ausgebildet, beherrscht er auch den Spagat zwischen Volks- und Kunstmusik, zwischen Improvisation und Komposition. Kein Kreuzungsversuch, kein musikalischer Hybride, an dem er sich nicht schon versucht hätte: mit angesehenen Jazzern wie Charlie Mariano, Kenny Wheeler oder Joachim Kühn, mit klassischen Ensembles wie dem Kronos Quar ...