Thomas Hirschhorn nicht zu mögen, ist nicht einfach. Weil er an einer Art Blues-Brothers-Syndrom leidet und sein unruhiger Blick immerfort zu sagen scheint: «I am on a mission.» Weil er seit zwanzig Jahren in Paris lebt und trotzdem einen Schweizer Akzent hat, den man mit dem Brotmesser abschneiden könnte. Weil er gerne von Hand lange Briefe mit vielen Ausrufezeichen schreibt, in denen gegenüber der französischen Grammatik sehr viel demokratische Freiheit waltet. Und weil er mit unglaublicher Kraft monumentale Installationen aus Pappe, Klebeband und anderen Billigmaterialien zusammenbastelt, über deren «unästhetischen» Amateurismus man sich mokieren mag, deren manischer Energie sic ...