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Zwischen Verfügbarkeit und Klimaschutz

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Zwischen Verfügbarkeit und Klimaschutz

Erdgas wird auch über 2050 hinaus nicht so leicht zu ersetzen sein. Der Energieträger dürfte noch lange reichlich und günstig verfügbar sein und eine grosse Nachfrage befriedigen.
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Spencer Dale war bis Ende 2025 Chef-Volkswirt des Energiekonzerns BP und ein beeindruckender Analyst der globalen Energiemärkte. Bei der jährlichen Präsentation des BP Energy Outlooks konnte man ihm manchmal beim Denken zusehen. Dies galt auch für seine Einschätzung zur zukünftigen Entwicklung des globalen Gasbedarfs. Bei Öl und Kohle hatte BP schon 2023 einen stetigen Rückgang der Nachfrage ab dem Berichtsjahr erwartet. Aber bei Gas – so Dale bei der Vorstellung des Outlooks im Jahr 2023 – sei die zukünftige Nachfrage schwerer als bei den anderen fossilen Energieträgern vorherzusagen.

Clara Dupré für die Weltwoche
Paradiesische Zeiten für Gasverbraucher.
Clara Dupré für die Weltwoche

Im Status-quo-Szenario, das die aktuellen energiepolitischen Entwicklungen fortschreibt, würde das Plateau der Nachfrage erst 2050 erreicht. Seit 2023 hat BP zwar die Szenarien angepasst und fortgeschrieben, aber das grundlegende Ergebnis bleibt unverändert. «Peak-Oil-Demand» ist auch im aktuellen Status-quo-Szenario 2030 erreicht, bei Erdgas wird dies in diesem Szenario erst 2045 der Fall sein (vgl. Abbildung). Durchaus bemerkenswert: Gemäss den Modellen der BP-Volkswirte wird auch 2050 die Erdgasnachfrage global immerhin 75 Prozent der Nachfrage im Jahr 2000 betragen. Bei Erdöl liegt die Quote unter 50 Prozent.

 

Verfügbar und attraktiv

Worin liegt die Attraktivität von Erdgas? Das zukünftige Wachstum der Nachfrage findet vermutlich vor allem in den asiatischen Ländern, angetrieben von China und Indien, sowie im Mittleren Osten statt. Erdgas wird in erster Linie in der Industrie als Energieträger und Rohstoff benötigt, dazu kommt die Nachfrage in der Stromerzeugung. Erdgas sichert eine grundlastfähige Stromerzeugung und ist dabei deutlich CO2-ärmer als Kohle. In den entwickelten Volkswirtschaften wie Europa wird zwar allgemein ein Rückgang der Gasnachfrage erwartet, aber aktuelle Diskussionen auch in der EU zeigen, wie schwer Erdgas zu ersetzen ist und vor allem, mit welchen zusätzlichen volkswirtschaftlichen Kosten dies verbunden ist. Dazu später mehr.

Die Attraktivität von Erdgas kommt aber auch daher, dass der Rohstoff global reichlich verfügbar ist. Fatih Birol, der Generaldirektor der Internationalen Energieagentur (IEA) hatte Mitte November 2025 bei der Präsentation des jährlichen World Energy Outlooks unter anderem zwei im Grunde widersprüchliche zentrale Botschaften: Das Stromzeitalter sei angebrochen, die Nachfrage nach Strom auch bei Endanwendungen nehme immer stärker zu, das war Botschaft Nummer eins. Die Welt werde bis 2030 mit zusätzlichem LNG überschwemmt, lautete Botschaft Nummer zwei. Die IEA erwartet im Zeitraum von 2025 bis 2030 eine Zunahme des globalen LNG-Angebots von 300 Milliarden Kubikmetern pro Jahr. Das entspricht fast dem Erdgasverbrauch in der EU im Jahr 2024. Damit wird der Wegfall der russischen Pipeline-Exportmengen seit 2022 von rund 150 Milliarden Kubikmetern pro Jahr dann deutlich überkompensiert.

Der grösste Teil dieses hohen Zuwachses wird aus zwei Ländern kommen: aus den USA und Katar. In den USA werden zusätzliche Exportkapazitäten von rund 150 Milliarden Kubikmetern bis 2030 entstehen. Die entsprechenden Projekte verschiedener Betreiber befinden sich im Bau. Erdgas, um diese Exportprojekte auszulasten, ist nach bisherigen Einschätzungen von Analysten in den verschiedenen shale gas-Formationen in den USA ausreichend vorhanden. Katar wird die Produktion in seinen grossen Offshore-Vorkommen deutlich ausweiten und bis 2030 die Exporte um knapp 80 Milliarden Kubikmeter erhöhen.

 

Preisniveaus wie vor der Krise

Da die globale Nachfrage in den kommenden Jahren vermutlich geringer als das Angebot wachsen wird, entsteht schon jetzt Druck auf die Gaspreise. Obwohl in weiten Teilen Europas Anfang Januar kaltes Winterwetter vorherrschte, bleiben die Preise im kurzfristigen Gashandel am zentralen Handelsplatz auf dem Kontinent, der niederländischen TTF, auf einem Niveau von unter 30 Euro/Megawattstunde (MWh). Anfang Januar 2025 wurden noch um die 50 Euro/MWh bezahlt. Damit wurden schon in diesem Winter wieder Preisniveaus erreicht, die auch vor der Gaskrise, die im Grunde im Oktober 2021 startete, gesehen wurden.

Auch im Terminhandel, der für die längerfristigen Preiserwartungen relevant ist, werden wieder Preise erreicht, die dem längerfristigen Marktbeobachter nicht ganz unbekannt sind. Für das Kalenderjahr 2029 betrug der Preis an der TTF Anfang Januar lediglich rund 23 Euro/MWh. Auch hier der Krisenvergleich: Auf dem Höhepunkt der «Gaskrise» mit dem vollständigen Stopp der russischen Gaslieferungen durch die Nord-Stream-Pipeline Ende August 2022 betrug der Preis für das Kalenderjahr 2023 mehr als 300 Euro/MWh.

Die IEA erwartet in ihrem aktuellen World Energy Outlook für Europa langfristig – also auch noch 2050 – Gaspreise, die in zwei von drei Szenarien unter dem aktuellen Niveau liegen. In dem konservativen Status-quo-Szenario werden die Erdgaspreise 2035 rund 26 Euro/MWh betragen und bis 2050 auf leicht über 30 Euro/MWh steigen. Angesichts der Turbulenzen der Gashandelspreise in den Jahren 2022 bis 2024 klingt dies fast nach paradiesischen Zeiten für Gasverbraucher.

 

Was wird mit dem Gasausstieg?

Weniger paradiesisch klingt dies unter klimapolitischen Gesichtspunkten. Erdgas ist ein fossiler Energieträger. In Staaten oder Staatengemeinschaften wie der EU, die 2045 oder 2050 Klimaneutralität erreichen wollen, muss die Erdgasnachfrage in den kommenden Jahren massiv reduziert werden. Allerdings herrscht eine zunehmende Skepsis, dass dies wirklich schnell möglich und vor allem ohne gravierende negative Auswirkungen auf die Bezahlbarkeit von Energie erreicht werden kann.

Die Herausforderung ist gross. 2024 haben die EU-Mitgliedstaaten insgesamt 330 Milliarden Kubikmeter Erdgas verbraucht, immerhin ein Rückgang von rund 20 Prozent im Vergleich zu 2021, dem Jahr mit dem historisch höchsten EU-Gasverbrauch. Dabei ist aber offen, in welchem Ausmass der Rückgang durch einen Wechsel des Energieträgers bedingt ist. Ein geringerer Verbrauch aufgrund der hohen Energiepreise, Abwanderungen und Schliessungen von Industrieunternehmen sind weitere Effekte, die für die zurückgehende Nachfrage verantwortlich sind.

Aber energie- und klimapolitisch war in der EU der Gasausstieg im Grunde vorgezeichnet. Im Wärmemarkt sollen vor allem strombetriebene Wärmepumpen sowie Fern- und Nahwärmesysteme mit dekarbonisierten Wärmequellen Erdgas substituieren. Im Industriesektor ebenfalls strombasierte Systeme und dort, wo dies aufgrund von Hochtemperaturprozessen oder der stofflichen Nutzung von Erdgas nicht möglich ist, galt vor allem grüner Wasserstoff als probate Alternative.

Parallel dazu sollten steigende CO2-Preise, mit denen die CO2-Emission von Erdgas bepreist wird, zusammen mit hohen Gaspreisen Anreize zum Gasausstieg bieten. Diese Strategie gerät nicht nur durch die vermutlich eher sinkenden Gaspreise in mehrfacher Hinsicht unter Druck:

_ Wärmepumpen sind zwar vor allem in Ein- oder Zweifamilienhäusern zunehmend das Heizsystem der Wahl, aber eben auch nur in dem Segment. So haben sie im Neubau in Deutschland Erdgas praktisch vollkommen verdrängt.

_ Der Ausbau von Fernwärmenetzen erfolgt nur langsam. Fernwärme ist ein monopolistischer Markt. Diskussionen über die Preisgestaltung und die Preishöhe nehmen zumindest in Deutschland zu.

_ Im Industriesektor erfolgt der Wasserstoffmarkthochlauf deutlich langsamer, als dies vor einigen Jahren erhofft und erwartet wurde. Es besteht deutliche Ernüchterung über die möglichen Kostenreduktionen für die Produktion von grünem Wasserstoff, also Wasserstoff, der im Elektrolyseverfahren gewonnen wird, bei dem der Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Die europäische Regulierungsagentur ACER hat dies Anfang Dezember 2025 in einem Bericht über die europäischen Wasserstoffmärkte dokumentiert.

_ Der vielleicht wichtigste Faktor: Die politische Bereitschaft, stark eskalierende CO2-Preise zuzulassen, nimmt in Europa deutlich ab. Der Start des europäischen ETS (European Trading System) 2 wurde aufgrund des Drucks etlicher EU-Mitgliedstaaten, aber auch aus dem EU-Parlament im November 2025 um ein Jahr auf Anfang 2028 verschoben. Mit dem ETS 2 werden die Bereiche Gebäude, Strassenverkehr und kleine Industrie in einen Emissionshandel einbezogen. Viele Analysten hatten schon 2030 Preise von 150 oder 200 Euro/t oder sogar mehr erwartet. 200 Euro/t bedeuten eine Zusatzbelastung beim Gaspreis von rund 40 Euro/MWh.

_ Aber auch beim ETS 1, dem schon länger etablierten Emissionshandel für die Energiewirtschaft und die grosse Industrie, gibt es Diskussionen. Ab 2026 läuft die kostenlose Zuteilung der Zertifikate für die Industrie schrittweise aus. 2039 sollen überhaupt keine Zertifikate mehr ausgestellt werden. Vor Produkten von ausserhalb der EU, die ohne entsprechende CO2-Abgaben hergestellt werden, soll die Industrie durch einen Ausgleichsmechanismus, CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism), geschützt werden. Dass CBAM wirklich funktionieren kann, glauben wohl selbst grösste Optimisten kaum, deshalb fordern viele Industrieunternehmen vehement eine Verlängerung der kostenlosen Zuteilung von Zertifikaten.

Diese Faktoren dürften dafür sorgen, dass sich ein Ausstieg aus Erdgas länger hinzieht, als dies von der EU-Kommission und auch etlichen Mitgliedstaaten einmal erwartet wurde. Die Notwendigkeit, aus Erdgas auszusteigen oder zumindest die Nachfrage deutlich zu reduzieren, wird durch die veränderten Rahmenbedingungen nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Erdgas ist kein CO2-freier Energieträger.

Ein Rückgang der Nachfrage wird zudem zu steigenden Netzentgelten führen, ein Faktor, der – so das Ergebnis etlicher Studien – nicht zu vernachlässigen ist. Und da das zusätzliche Angebot aus Regionen kommt, aus denen das Erdgas in verflüssigter Form (LNG) per Schiff transportiert wird, ist der Markt global. Angebot, Nachfrage und Preise werden von unterschiedlichen weltweiten Entwicklungen beeinflusst.

Was dies bedeuten kann, wurde auch an den europäischen Gashandelsmärkten im Juni 2025 deutlich. Bei dem kurzen Angriff Israels, unterstützt durch die USA, auf den Iran entstand sofort die Sorge, der Iran könnte die Strasse von Hormus schliessen. Durch diese Meerenge muss das gesamte LNG aus Katar transportiert werden. Diese Sorge liess sofort die Gaspreise an den europäischen Handelsplätzen steigen. Auch die EU kann mit gutgemeinten Ideen für Preisrisiken sorgen. Seit Juli 2024 ist die europäische Methan-Verordnung in Kraft, die unter anderem den EU-Unternehmen im Erdgassektor Vorgaben zur Messung, Überwachung und Vermeidung von Methan-Emissionen macht. Das ist ein grundsätzlich richtiger Ansatz, da Methan ein aggressives Treibhausgas ist und die Vermeidung von Methan-Emissionen die Umweltbilanz von Erdgas verbessert.

 

Reichlich und günstig

Ab 2027 sollen die EU-Gasimporteure nachweisen, dass ausländische Produzenten, von denen sie Erdgas beziehen, die Standards einhalten, die durch die Verordnung auch in der EU gelten. Ein fast unmögliches Unterfangen, einmal davon abgesehen, dass Produzentenländer sich von der EU keine Standards vorgeben lassen wollen. Die Verordnung sorgt nicht zuletzt im Verhältnis zu den USA für Irritationen, dem wichtigsten LNG-Lieferanten für Europa.

Fazit: Erdgas wird in den kommenden Jahren vermutlich wieder ein reichhaltig verfügbarer und relativ preiswerter Energieträger. In Teilen der Welt wird die Nachfrage auch langfristig wahrscheinlich noch wachsen. In Europa wird der grundsätzliche Trend, die Nutzung von Erdgas aus Klimaschutzgründen zu reduzieren, anhalten, aber der Ausstiegspfad könnte eher länger werden. Auch viele Gasversorger sehen dies so. Intensiver diskutiert wird deshalb die Möglichkeit, Erdgas durch Biomethan zu substituieren. Auch Biomethan ist deutlich teurer als Erdgas, allerdings wesentlich günstiger als Wasserstoff. Es ermöglicht die weitere Nutzung der Erdgasinfrastruktur. Über die verfügbaren Potenziale wird kontrovers diskutiert. Einige EU-Mitgliedstaaten wie Frankreich, Italien, Dänemark oder die Niederlande unterstützen den Einsatz deutlich.

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