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Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Tag, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zu einer sehr speziellen Sondersendung. Nein, keine Sondersendung, sondern einer speziellen Schweizer Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, zuversichtlich, am Mittwoch, dem 25. Juni 2025. Aber es fühlt sich für mich... Fast ein bisschen wie eine Sondersendung an, den ich zeichne nicht auf in einem Hotelzimmer oder in meinem gewohnten Studio, sondern ich bin hier im Freien auf einem Parkplatz in Los Angeles, und zwar mitten im Ortsteil Pacific Palisades. Das ist ein Nobelstadtteil von Los Angeles. Hier leben sehr viele Berühmtheiten, Schauspieler, Filmregisseure wie Steven Spielberg, Thomas Mann, der Schriftsteller. hatte während des Zweiten Weltkriegs hier seinen Lebensmittelpunkt. Und zuletzt ist eben Pacific Palisades in die Schlagzeilen geraten wegen der verheerenden Waldbrände vom letzten Januar. Und das ist schon unglaublich, wie die da gewütet haben. Sie sehen im Hintergrund, wie nach einem Bombenangriff, ein komplett ausgebranntes ehemaliges Einkaufszentrum. Gleich gegenüber auch eine Trümmerlandschaft. Ich versuche da einen kleinen Schwenk zu bringen. Da steht fast nichts mehr. Brandgeruch liegt nach wie vor in der Luft. Nicht weit von hier verläuft der Sunset Boulevard. Das ist die Strasse, die den Pazifik mit Hollywood verbindet. Auch dort sind ganze Häuserzeilen eingeäschert worden. Jetzt wird das zum Teil wieder aufgebaut. Es muss auch entgiftet werden, habe ich mir sagen lassen. Also hier ein Katastrophengebiet, das nach wie vor... die Spuren, die Narben nicht verbergen kann. Ich wollte mir das unbedingt anschauen und auch Ihnen die Gelegenheit geben, da einen Blick drauf zu werfen. Komme aber dann gleich auf die Schlagzeilen und Nachrichten des Tages. In Los Angeles ist es ein bisschen gewöhnungsbedürftig, wenn man da in der Sonne die Schweizer Nachrichten verliest, inmitten der Schäden eines schweren Waldbrands. Wir haben damals schon darüber gesprochen, als das noch in den Nachrichten aktuell war. Verstörend aus Schweizer Sicht, dass in dieser sehr reichen Gegend offenbar nicht genügend Wasser vorhanden war, um diesen Bränden Herr zu werden. Also die Infrastruktur in den Vereinigten Staaten nicht in einem guten Zustand. Und etwas, was ja auch in Europa... beschäftigt, vor allem in Ländern wie Deutschland, wo man sich über solche Fragen verschärft, Gedanken macht, jetzt auch mit den jüngsten Budgetentscheidungen. Ich bin in Los Angeles, um Interviews zu machen. Unter anderem habe ich getroffen den Investor und Unternehmer Peter Thiel. Ich werde das dann in einer der nächsten Ausgaben im Heft dokumentieren. Seien Sie gespannt. Ich bin erst seit vorgestern in Los Angeles, aber ... Es ist einfach, in die Vereinigten Staaten zu kommen, immer wieder inspirierend und jetzt vor allem auch das Kontrasterlebnis nach St. Petersburg, nach Russland, hier ein paar Tage später an der amerikanischen Westküste zu sein, auch die Gespräche, die ich schon führen durfte. Ja, es ist schon beeindruckend, die unglaubliche Tüchtigkeit und Innovationskraft. Und ich habe mit Peter Thiel vor allem auch über die technologischen... Errungenschaften gesprochen über Silicon Valley, künstliche Intelligenz, da kommt ja eine ganz neue Welt auf uns zu. Was nützt dir AI, wenn du nicht genügend Wasser hast, um Waldbrände zu löschen? Was sind die Themen des Tages, worauf können wir hinweisen? Der 25. Juni, ein interessantes Datum, 1930, ist an diesem Tag der Glacier-Express zwischen St. Moritz und Zermatt eröffnet worden. Und am 25. Juni 1991 lösten sich Kroatien und Slowenien aus Jugoslawien. und da... begann eine kriegerische Dynamik ihren Anfang zu nehmen, der Jugoslawienkrieg. Mein Kollege Raphael Lutz hat in der Weltwoche eine interessante Recherche vorgelegt zum ETH-Militärökonomen Markus Keub. Er hat ein neues Buch geschrieben, Spurwechsel lautet der Titel. Das ist im Grunde die Beerdigung der schweizerischen Diplomatie und der Neutralität. Markus Keub. Wird da unterstützt vom Schweizerischen Verteidigungsdepartement. Chorkommandant Hans-Peter Walser, Divisionär Rene Wermelinger und Brigadier Hugo Ruh hätten ihn da stets unterstützt und den Rücken gestärkt, was ja einigermassen verwundert. Markus Keup unterrichtet junge Berufsoffiziersanwärter, aber er hält überhaupt nichts von der schweizerischen Neutralität und von der schweizerischen Diplomatie. Die Verhandlungen mit Russland beispielsweise, die sind für ihn appeasement, wie damals Chamberlain mit Hitler, wie Dozent Koib auch nicht müde wird, den russischen Präsident permanent mit dem deutschen Diktator zu vergleichen, ja, regelrecht gleichzusetzen. Sein Buch hat er geschrieben, auf Kosten des Steuerzahles während seiner Arbeitszeit. Der deutsche Privatdozent ist in Lohnklasse 31 des Bundes, verdient also rund 200'000 Franken im Jahr. In Deutschland würde der Dozent, der nicht Professor ist, etwa 65'000 Euro verdienen. Und 2022 prognostizierte COIP, dass die Ukraine spätestens im Herbst 2023 den Ukraine-Krieg gewonnen haben dürfte. Gerhard Pfister, der Mitte... Präsident kommt mit einem Gegenvorschlag zur 10-Millionen-Schweiz-Initiative der SVP. Er versucht, einen abgeschwächten Zuwanderungsbremsmechanismus vorzulegen. Wir werden das auch in der Zeitung noch vertiefen. Der schlaue Mittepolitiker hat gemerkt, dass die SVP, wenn man ihr nichts entgegensetzt, mit dieser Anti-Massenzuwanderungsinitiative. Das, was Pfister da vorlegt, ist eine stark abgeschwächte Variante. Bundesrat Gassis und EU-Kommissar Sefcovic haben die Übergangsphase des EU-Unterwerfungsvertrags geregelt. Da ist interessant, dass Brüssel und unser Aussenministerium laufend so kleine Einflechtungen und Verwicklungen auskugeln, um vollendete Tatsachen zu schaffen. Nazerman. versucht jetzt da quasi im Vorfeld dieser Unterwerfungsabstimmung die Schweiz immer stärker noch einzubinden. Die EU kommt da dem Aussenministerium entgegen mit dem Ziel, eben vollendete Tatsachen zu schaffen, die Schweiz immer stärker einzubinden, einzuspinnen ins EU-Netz. Bankenfreundliche Parlamentarier wollen laut NZZ den Bundesrat ausbremsen, was die Kapital... Anforderungen der UBS angeht. Da geht es ja um sehr viel Geld, 23 Milliarden, zusätzliches Kapital soll die Grossbank aufnehmen müssen, um vor allem ihre Tochtergesellschaften im Ausland noch stärker mit Kapital zu unterlegen. Klaus Schwab und das World Economic Forum stellen in Aussicht, dass sie sich da einigen und Frieden schliessen werden. Das ist eine Schöne Nachricht und am 2. Juli beginnt die Fussball-Euro der Frauen. Das ist ein Thema, das übrigens dann auch in der morgigen Weltwoche eine grosse Rolle spielen wird. Jetzt im windigen Los Angeles mit Blick auf die Brandschäden und Brandtrümmer vom letzten Januar verabschiede ich mich fürs Erste. Ich melde mich dann sicherlich zurück, wünsche Ihnen einen schönen Tag und danke Ihnen. Für die Aufmerksamkeit.

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Enseignant militaire allemand contre la neutralité suisse. Le centre Pfister veut freiner l'UDC. Impressions de Los Angeles

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