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Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Dienstag, dem 24. März 2026. Die Schweiz ist interessant. Und der Journalist, Publizist, Herausgeber, Buchautor, Bestsellerverfasser und Schriftsteller Matthias Ackeret, ein langjähriger guter Freund von mir, hat gestern Abend seinen insgesamt siebten Roman vorgestellt im prächtigen Theatersaal des Restaurants Kaufleuten in Zürich vor vollen Rängen. Ein gelungener Abend, eine wunderbare Soiree mit... mit Stargästen im Zeichen der Leichtigkeit und dessen, was der deutsche Grossschriftsteller Martin Walser einmal als den Plot-Virtuosen Akkaret bezeichnet hat. Und das kann er wirklich Handlungsverwicklungen, Handlungsarchitekturen aufspinnen, die tatsächlich abenteuerlich sind, die faszinierend sind, die von seiner überbordenden Fantasie und von seinem Anspielungsvermögen Und sein jüngstes Buch heisst Eva. Es ist gewidmet der gestern übrigens moderierenden Eva Wannemacher, einer bekannten Schweizer Fernsehjournalistin, die ihn in einem wunderschönen roten Kleid durch den Abend führte. Und wie ich mich persönlich überzeugen konnte, waren auch ihre beiden stolzen Eltern noch dabei. Ich glaube sogar Weltwoche Daily Zuschauer. Falls Sie jetzt dabei sind, möchte ich Sie sehr, sehr herzlich begrüssen. Siehste? Eva fährt ins legendäre Hotel Belvedere am Furcapass James Bond. Wir kommen dann auf ihn auch noch zu sprechen, eingangs in dieser Sendung. Und dort trifft sie, bricht ihre Liebe aus im ewigen Eis des Rhonegletschers. Er ist leider nicht mehr so ewig, er ist stark am Zurückgehen. Was natürlich für das Hotel, das einst mitten in diesem Gletscher gebaut wurde, auch fatale touristische Konsequenzen hatte. doch dort. eben gesteht sie dann ihrem Traummann, einem Amerikaner ausländischer Herkunft genannt Elon. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind natürlich rein zufällig. Ihm gesteht sie die unverbrüchliche Liebe und Weiteres. Und darüber lagert sich eben auch dann die Weltpolitik ab mit einer Nebenlinie, mit einem anderen Handlungsstrang. Ich will das hier gar nicht alles vorwegnehmen. Matthias Ackrett hat aus seinem Buch vorgetragen, viele bekannte Schweizer Persönlichkeiten waren zugegen. Altbundesrat Christoph Blocher, dann die Grand Dame des Schweizer Schlagers Paola, weitere Politiker wie zum Beispiel Gerhard Pfister, der frühere Präsident der Mitte-Partei und Literaturkritiker, wurde auch noch namentlich erwähnt. Erweint Albi Matter, der... Country und Western-Impresario, der an diesem Wochenende im Hallenstadion wieder eine seiner grossen Veranstaltungen stattfinden lässt. Also ein buntes Stell-Dich-Ein von interessanten Leuten, der erweiterte Freundeskreis gewissermassen des Autors plus viele interessierte Matthias Ackeredt, Eva, der Roman im Münster Verlag. Es ist der siebte von Matthias Sakkeret. Und er habe ihn geschrieben innerhalb von zweieinhalb Monaten in Nachtschichten, denn der Autor ist zugleich auch Herausgeber des Medienportals persönlich und das fordert und verlangt natürlich auch Arbeitskraft. Am Schluss dann noch ein wunderbares Bucke mit gemeinsamen Singen. Eine tolle Veranstaltung. Daim Kaufleutensaal des Clubs, gleichen Namens in Zürich. Dann eine zweite Errungenschaft, literarisch, aber auch gestalterisch, von einem ebenfalls bestens Vertrauten, einem früheren Kollegen der Weltwoche und weiterhin auch gelegentlichen Autor, Peter Welti, zusammen mit Steffen Appel. Sie haben herausgegeben, The Blofeld Files, The Making of the Iconic. Alpine Sequence in the James Bond Movie On Her Majesty's Secret Service mit George Lazenby, dem Einmal-Bond, dem Eintagsfliegen-Bond hier auf dem Titelblatt. Und dieses Buch ist fantastisch. Es ist eine wunderbare Hommage mit grossartigen Bildern zu den legendären Szenen dieses Films auf dem Schildhorn. Aber auch dann die berühmten Abfahrtsszenen, die Aufnahmen von dieser Bergstation, die dadurch Weltruhm erlangen konnte, das hat man vielleicht am Furka etwas versäumt, beim Hotel Belvedere den Bond-Film Goldfinger, auch ein ikonischer Meilenstein dieser Reihe, das etwas stärker auszuwerten. Zum eigenen Nutzen der Blofeld-Files ist auch eine Hommage an diesen nur in einem Bond auftretenden Schauspieler, der eigentlich gar kein Schauspieler war, George Lazenby. Ich habe mir kürzlich diesen Film auch wieder mal angeschaut. Er ist ein eigenwilliges Exemplar der James-Bond-Reihe. Faszinierend, sozusagen ein Übergangsfilm aus der hartgesottenen Sean-Connery-Schule hin zu einer stärker auch ironisch und selbstreflexiv gemachten Bond-Interpretation. Und George Slesenby, das muss man ihm einfach zugutehalten, dass er eben kein Schauspieler war und es geschafft hat, sich trotz des riesigen Erfolgs, den die Franchise damals schon hatte, wir reden Ende der 60er Jahre, da hat es dieser eigentlich als Fotomodell bekannt geworden, aber eben völlig Leinwand, unerfahrene Australier. die Produzenten zu überzeugen und auch das Kinopublikum. Der Film war zwar nicht so erfolgreich wie der letzte Connery Bond, aber trotzdem der einträglichste Film des damaligen Jahres. Und George Lazenby hatte einen Sechs-Filme-Deal in der Tasche, ist dann aber selber ausgestiegen. Die Chemie hat offenbar nicht ganz gestimmt zu den Produzenten, hat sich auch nicht richtig wertgeschätzt gefühlt. Und das war natürlich der Karriere- Fehlentscheid des Jahrhunderts. Das Buch berichtet auch dann über Zerwürfnisse zwischen dem Manager von Lazenby und dem Schauspieler, der dann eine etwas fieberkurvenartige weitere Lebenslaufbahn beschritten hat mit Erfolgen und Rückschlägen. Aber dieser astrale Aufstieg, diese Supernova sozusagen der Leinwand George Lazenby hier noch einmal in einer umfassenden Würdigung und auch mit den vielen Schweizer Beteiligten, die da mitgewirkt haben. Tolle Bilder, intime Sequenzen. Diana Rigg, sie war der weibliche Star. Tally Savellas spielte Blofeld, den grossen Gegenspieler. Und dies ist das Buch. Sie sehen also in einem wirklich massiven Format noch einmal ein paar Bildaufnahmen, einfach um Ihnen hier etwas die Dimension zu zeigen. dass jetzt die... Bond Girls, die da in einer freien Stunde sich verlustieren. Also heute der Start mit zwei Buchtipps, die ich Ihnen ans Herz lege. Was sind die Themen? Was sind die Aktualitäten? Das Schweizer Fernsehen ist wieder voll auf dem Desinformationstrip. Unglaublich, die Tagesschau gestern in einem Beitrag über die neue Kriminalstatistik unseres Landes. die Moderatorin sagt. Die Schweiz wird immer sicherer. Der Schweiz geht es immer besser und das belegt dann natürlich ein deutscher Experte, der die Zahlen der Kriminalstatistik so interpretiert, dass sie dem deutschen Woken-Gegenwartsbild entsprechen. Alles halb so wild. Ja, es sind weniger Parkbussen verteilt worden. Es hat auch weniger Taschentiepstäle gegeben. Gut. Bei den schweren Gewaltdelikten gab es eine Zunahme von 8,1 Prozent. Aber das muss eben entsprechend relativiert werden. Also ich mache hier jetzt kein spontan erfundenes Gabare, sondern das ist die Echtzeit. Interpretation, Wiedergabe, die sozusagen spiegelbildliche Wiederholung dessen, was sie gestern zur Hauptsendezeit im Schweizer Fernsehen serviert bekamen. Zum Glück sind die Schweizer Zeitungen und sogar der Tagesanzeiger, das will also etwas heissen, der Tagesanzeiger viel nüchterer. Sie schreiben, Kriminalstatistik 2025, schwere Gewaltstraftaten nehmen zu. Mehr Femizide, mehr Vergewaltigungen, mehr Kriminalstatistik des Bundes. zeigt einen Anstieg der Gewaltstraftaten, vor allem im häuslichen Bereich. In der Zeitung Blick wird dann Wert noch auf die Feststellung gelegt, dass vor allem Täter ausländischer Provenienz hier dingfest zu machen sind. Die feministische Deutung und Auslegung dieser Zahlen sieht ja von der Nationalität ab und schiebt das einfach pauschal aufs Konto der Männer. um so natürlich auch das eigene Narrativ nach vorne zu bringen. 29% Zunahme, was teils auf das neue Sexualstrafrecht zurückzuführen ist. Im Kanton Zürich sank die Kriminalität um 5%. Das Bild zeigt eine Gedenkaktion für die Opfer von Femiziden. Das ist die Stossrichtung. Also während das Schweizer Fernsehen hier also wirklich... Wieder mal einen Kraftakt der Irreführung vollbringt, allerdings hochdurchsichtig, mit einem deutschen Experten. Das ist interessant. Wir haben viele deutsche Experten mittlerweile in der Schweiz und es ist immer wieder interessant und erhellend zu sehen, wie diese eben deutsch gefährten Perspektiven kontrastieren, zum Teil das Gegenteil sind von dem, wie wir Schweizer die Sache sehen. und da erkennen sie, dass eben die Prägungen Die ganze Herkunft, auch die politische Grundmarinierung, die man gewissermassen erlebt hat, auch in der Ausbildung, die formen natürlich auch den Blick, den man dann beispielsweise als Experte, was ja einer Objektivität nahe liegt, die formen dann eben diese Blickrichtung, diese Untersuchungsperspektive. und da gilt es immer wieder darauf hinzuweisen, dass eben die... Schweizerische Sicht mir oftmals als die realistischere und die pragmatischere vorkommt. Der Krieg im Iran kostet jeden Haushalt 1700 Franken. Die Auswirkungen des Kriegs im Nahen Osten sind hierzulande in den jährlichen Ausgaben zu spüren. Derweil verkündet US-Präsident Donald Trump Verhandlungen, der Iran dementiert Gespräche. Ja, Trump hat so einen Halbrückzieher gemacht. Ich komme dann in der internationalen Ausgabe darauf zu sprechen. hat gesagt, es habe sehr gute Gespräche gegeben mit dem Iran, Gespräche, die die Regierung in Teheran dementiert hat. Und der Krieg könne schon bald vorbeigehen. Gleichzeitig hat Trump aber auch eine Eskalation in Aussicht gestellt. Das ist aus meiner Sicht typisch Trump. Nebelpetarden, unterschiedliche Zielsetzungen, unterschiedliche Deutungen. Niemand weiss genau, woran er ist. Und die Frage, die man sich stellt, beziehungsweise die beantwortet ist, im Moment haben die Schwarzmaler, die Oberhand in den Medien, das wird gedeutet als komplettes strategisches Versagen, komplette Desorientierung. Und wenn ich das lese, frage ich mich immer, mein Gott, sind diese Schreibtisch-Analytiker, sind die orientiert? Wissen die Bescheid? Die blicken, durchblicken alles. Auch bei vier Jahren Ukraine-Krieg. All die, die gesagt haben, das grösste Verbrechen ist es, ein Putin-Versteher zu sein. Sie hatten natürlich den intimsten Draht ins Grosshirn des russischen Präsidenten. Und jetzt kommen alle Trump-Hasser, die quasi wie der Dr. Van Helsing vor Graf Dracula mit dem Abwehrzeichen, da sich das Böse vom Leib gehalten haben. Sie geben nun vor, ganz genau zu wissen und analysieren zu können, was da abgeht. Und ich sage Ihnen, meine Damen und Herren, passen wir auf. solche vorschnellen Schlüsse zu machen. Diese Kriege sind immer auch Rohrschachttests, sind Projektionsflächen unserer eigenen politischen Vorlieben und Vorstellungen. Und ich ziehe es einfach vor, die Realität nach Möglichkeit zum Massstab der Beurteilung zu machen. Und nicht unbedingt die Auswürfe, die fantastischen Einbildungsvarianten. meines Denkvermögens, auf das ich mir ja sehr viel einbilde, aber wir wissen ja seit Sokrates, dass wir nichts wissen. 2000 Lehrer mehr für Sonderschulen, ein brisanter Bildungsbericht und es spitzt sich nun die Diskussion zu. Die Rechte möchte aufhören mit diesem Inklusionsschulmodell. Sie erinnern sich, das ist das, was kürzlich sogar die UNO der Schweiz einprügeln wollte. Dieser Sonderschülerin, mit dieser behinderten Schülerin, die man nicht in einer Regelklasse unterrichten wollte, sondern gesagt hat, weil es so betreuungsintensiv ist, nehmen wir eine Sonderschulklasse. Das ist von der UNO, die sich komplett lächerlich macht und auch einen Affront hier produziert für die Schweiz. Da hat die UNO sich dagegen ausgesprochen. Und in der Schweiz gibt es die politische Diskussion, aufzuhören mit diesem Inklusionsmodell, das ist die Position der Bürgerlichen. Und die Linken halten dagegen, sie sind für das Inklusionsmodell. Und ich kann Ihnen sagen, ich bin gegen das Inklusionsmodell. Und ich sehe das auch als Vater von vier Kindern. Wir haben das schon oft besprochen, auch mit meiner Frau. Das ist einfach eine Belastung. Und ich bestreite gar nicht die noblen Motive, die dahinterstehen. Das ist immer das Problem, die guten Absichten. Und wenn die guten Absichten da sind, dann lassen die Menschen nicht mehr mit sich reden. dann sind sie beleidigt, wenn man eben die nicht so guten Auswirkungen in den Absichten kritisiert. Um das geht es hier. Frankreichs Rechte scheitert erneut. Die Brandmauer in Frankreich hält, vor allem in den Städten, in den grösseren Kommunen. Da triumphiert und jubelt jetzt der Tagesanzeiger über diese Entwicklungen. Ihr Schweizer wisst gar nicht, wie gut ihr es habt. Das höre ich auch von unseren... Leuten der neue Chef von Swiss Re, Gianfranco Lott, ein Schweizer mit italienischem Background, verteidigt Zuwanderung und Kernenergie in grossem Gespräch mit den Kollegen. Und bei der Zuwanderung argumentiert er natürlich wie ein Manager, der klar interessiert ist, aus einem möglichst grossen Pool von günstigen Arbeitskräften zu rekrutieren. und er... verbreitet dann hier eben jenes Narrativ, das von immer mehr Schweizern kritisch gesehen wird, dass eben die Wirtschaft nach belieben Leuten ins Land holt. Wenn es gut läuft, wunderbar, wenn es schlecht läuft, gehen die dann in die Arbeitslosenkassen. Wenn die nächste Aufschwungswelle kommt, dann holt man wieder aus dem Ausland Leute. Man ist ja nicht verpflichtet, die bereits hier Arbeitslosgewordenen wieder anzustellen. Und das führt natürlich zu einer Überlastung der Sozialsysteme. Und mit diesem Interview, mit diesen Positionen, gibt sich natürlich der Gianfranco Lott als jemand zu erkennen, der eben die Vorteile der Zuwanderung ernten will und die Nachteile an den Schweizer Sozialstaat delegiert. Und das ist eben die Rechnung, die nicht aufgeht und die, mein Rat, von diesen Managern stärker reflektiert werden sollte, weil sonst gibt es dann wieder eine dicke Quittung an der Urne, wie schon einmal 2014. diese Volksentscheid gegen die Masseneinwanderung, der dann allerdings vom Parlament sabotiert wurde. Gleichzeitig spricht sich der neue Chef von Swiss Re, einem stolzen Schweizer Unternehmen, für die Kernenergie aus. Die Zeit der Extremen kommt erst noch. Rassemblement National. Viele fragen sich, sind eigentlich diese sogenannten Extremen so extrem oder sind die Journalisten extrem? Und deshalb sehen Sie das, was weniger extrem ist, als Sie als etwas Extremes an. Das ist die Frage, die man sich da stellen kann. Dann hat Martin Neukomm von den Grünen, der Regierungspräsident des Kantons Zürich, einen sehr erhellenden, sein Denken entlarvendes Meinungsstück im Tagesanzeiger formuliert. Und das ist etwas, das will ich hier noch ganz kurz ausbeineln. Das ist so die typische... offizielle Erzählung, die sich heute oft hören über die Demokratie, aufgepasst. Er ist ein vermeintlicher Pfleger und Schützer der Demokratie. Und je mehr sie eben die Demokratie schützen wollen, desto ausgeprägter beseitigen sie sie. Das ist für mich hier das typische Beispiel eines Grünen, der von Demokratie redet, sich selber meint, aber für alle anderen möchte er sie einschränken. Die Demokratie ist unter Druck und die Schweiz ist nicht gegen alles gefeit. Also seid wachsam, Bürger Der Regierungspräsident sagt euch jetzt, dass die Schweizer Demokratie gefährdet ist. Auch immer wieder interessant, wenn sich die Exekutivmitglieder so um die Demokratie besorgt zeigen und da den Bürgern hier in wohlklingenden Formulierungen den Mahnfinger zeigen. Selbst bei uns gibt es Politiker, die sich zu Donald Trump bekennen. Aha Aha, da ist also nicht alles gegen die Demokratie gefeind. Wenn einer Donald Trump gut findet, ist er vielleicht schon eine potenzielle Gefahr für die Demokratie. Was, wie kann das sein? Wir müssen unsere Demokratie pflegen und dürfen natürlich nicht... nicht für den schwer erziehbaren, verhaltensauffälligen Politiker aus Amerika sein. Wir müssen die Demokratie pflegen. Wie pflegt man die Demokratie? Es ist unglaublich, diese Verlogenheit in diesen Ausführungen. Man pflegt die Demokratie, indem man andere Meinungen akzeptiert und nicht immer darauf beharrt, selber Recht zu haben und die einzige richtige Auffassung zu vertreten. Man pflegt die Demokratie, indem man zu Niederlagen steht. Jawohl, wir müssen auch zur Demokratie stehen. Und wenn wir nicht mehr gewählt sind, dann sollten wir uns tatsächlich überlegen, abzutreten. Man pflegt die Demokratie durch ein Mindestmass an Anstand. Also wer nicht anständig ist, der setzt sich schon etwas ausserhalb der Demokratie. Und was anständig ist, besage natürlich ich, der Regierungspräsident. Man pflegt die Demokratie durch Akzeptanz einer gemeinsamen Faktengrundlage, wie zum Beispiel beim Klimawandel. Alles unbestrittene Fakten. Oder bei Corona. Alles unbestrittene Fakten. Oder beim völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Alles unbestrittene Fakten. Diskussion verboten. Meine Damen und Herren, merken Sie etwas? Und die KI wird auch immer gefährlicher, weil da eben Narrative sich in ihr Hirn hineinschleichen, dass sie gar nicht mehr wahr und unwahr unterscheiden können. Passen Sie auf, aber Martin Neukomm, er wird Ihnen die Wahrheit zeigen. Er wird Ihnen das Evangelium des Unbezweifelbaren verkünden. Er glaubt, ich glaube, dass die Demokratie in der Schweiz gut verankert ist. Aber wir müssen aufpassen, das könnte sich auch ändern. Aber wir, wir von der Regierung. Wir vom Staat, wir wissen schon, was wahr und was demokratisch ist. Meine Damen und Herren, so reden Totengräber der Demokratie. Das ist dieses offizielle Gerede, das in den Medien zunehmend auf Anklang stösst. Und mit diesen Formulierungen wird dann Zensur gerechtfertigt, Einschränkung der Demokratie. So reden sie zum Teil auch in Deutschland, meine Damen und Herren. Aber zum Glück. Erst in Minderheit in der Schweiz, aber man sieht, dass hier ein Regierungspräsident einer Demokratie von oben das Wort redet. So, jetzt aber fertig. Schweizer Ausgabe für heute Schluss. Jetzt gleich die internationale Sendung. Ich hoffe, Sie sind dann auch noch dabei. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Tag. Bis bald und weiterhin einen schwungvollen Start in diese noch junge Woche. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen... immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben. machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.

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Date de début: 01.04.2026
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