Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde. Ich begrüsse Sie erneut aus den Bergen zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily «Die andere Sicht» unabhängig kritisch gut gelaunt am Donnerstag, dem 31. Juli 2025. Heute mit der spektakulären Weltwoche Top. Doppelausgabe zum Schweizerischen Nationalfeiertag zum 1. August. Seit über zehn Jahren gestalten wir diese Sonder nun mit vielen Autoren und vor allem auch gewidmet der faszinierenden Vielfalt an Themen und Persönlichkeiten mit Bezug zur Schweiz. aber nicht nur mit Bezug zur Schweiz, sondern... wie es eben auch der Stil der Weltwoche ist. Wir pflegen auch die etwas exzentrischen Luftlinien der Aktualität. Die Aktualität ist eine Herausforderung, kein Sachzwang. Und unsere Journalisten haben den Auftrag, Mehrwert zu schaffen, sich also etwas zu überlegen, innovativ zu sein. Und je weniger da draussen passiert, desto interessanter wird es eigentlich für die Weltwoche. Denn dann müssen wir uns wirklich etwas einfallen lassen. Zum Glück oder leider. Ist dies allerdings in der Gegenwart nicht der Fall. Es gibt eine Reihe von sehr unerfreulichen Nachrichten, mit denen wir uns immer wieder zu beschäftigen haben. Wir reden natürlich darüber auch bei Weltwoche Daily. Was mir heute Morgen in den Nachrichten aufgefallen ist, ist ein Leitartikel in der Neuen Zürcher Zeitung. Da steht einfach an der Spitze des Nachrichtenportals drauf, Putin hat uns längst den Krieg erklärt, Russland steht vor dem Durchbruch in der Ukraine. Die Angriffe Moskaus auf die Souveränität auch von NATO-Staaten nehmen zu. Die Allianz sollte den Bündnisfall diskutieren und die Schweiz ihre militärische Bereitschaft bereits ab 2028 erhöhen. Wissen Sie, man kann sich auch in einen Weltkrieg hinein halluzinieren. Ich bin bestürzt, wie sehr die Medien sich hier zum Brandbeschleuniger gemacht haben in den letzten Jahren, auch und gerade in der Schweiz. wo wir doch in der Schweiz immer wieder gehalten sein sollten, den Wert der Neutralität, der aussenpolitischen Zurückhaltung zu pflegen. Aber diese Form des kriegerischen Interventionismus, der da von unseren Medien gepredigt wird, und allem voran auch von traditionellen, angesehenen Medien, wie der Neuen Zürcher Zeitung, das hat etwas aus meiner Sicht sehr, sehr Gefährliches. Ich lese dieser Tage ein sehr interessantes Buch. Es liegt gerade hier. Es ist die Biografie von Nicholas Shakespeare. nicht verwandt mit William Shakespeare, soweit ich weiss, über Ian Fleming. Und Ian Fleming, The Complete Man, vielleicht Ihnen bekannt ist, der Erfinder, ist der Autor der James-Bond-Romane, die dann mit grossem Erfolg verfilmt wurden. Ian Fleming ist 1964 bereits im Alter von 56 Jahren gestorben, nach einem sehr glamourösen, auch privilegierten Leben. Sein Grossvater Robert Fleming gehörte zu den reichsten Europäern. der damaligen Zeit, übrigens sehr interessant, auch dessen Biografie, 1845 geboren. In mausarmen Verhältnissen hat er sich in einem Lebensalter hochgearbeitet, zu einem der reichsten Engländer, einem Bonquier, der vor allem mit Geschäften in den USA zusammen mit Andrew Carnegie, dem Stahlbaron, zu gewaltigen Geldmitteln gekommen ist, allerdings sein puritanisch-schottisches Erbe dabei nie abgelegt hat. Ian Fleming dann, er etwas der Sunny Boy. Der Frauenschwarm, der erst relativ spät in seinem Leben gewissermassen die Berufung entdeckte, war unter anderem auch Journalist, vor allem aber war er Geheimdienstoffizier im Dienste ihrer Majestät, im Dienste seiner Majestät, des Königs. Die Königin Elisabeth hat ihn ja dann noch kennengelernt, aber eben zur Zeit des Zweiten Weltkriegs war da ja noch ein männlicher Throninhaber zugange. Und nun der... Ian Fleming. Er hatte als Journalist und Geheimdienstmann bereits zu Beginn des Zweiten Weltkriegs oder kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs Geheimdokumente auch aus Deutschland in die Hände bekommen und hat dann einen Brief geschrieben, einen Brief an die britische Öffentlichkeit, in der er sich Gedanken macht über die richtige Politik gegenüber Nazi-Deutschland, gegenüber Adolf Hitler, den er aufs Heftigste verabscheute. und so gesehen nicht im Verdacht steht, jetzt hier mit bestimmten politischen Sympathien ans Werk gegangen zu sein. Und Ian Fleming, und das finde ich eben sehr interessant, hat sich für kein Lager entschieden. Weder war er ein Appeaser, also einer, der auf Teufel komm raus die Deutschen beschwichtigen wollte, aber er war eben auch keine Kriegsgurgel, die unbedingt die Cutthroat-Fraktion, die Halsabschneider, die Kehlendurchschneider-Fraktion, die unbedingt den Krieg mit Deutschland anstrebte. Und er hat dort einen Satz formuliert in diesem Brief, der mir von grosser Aktualität erscheint, gerade auch heute, er hat nämlich gesagt, wir, wir die Briten, wir sollten versuchen, Hitlers Ansprüche oder die deutschen Sicherheitsansprüche ernst zu nehmen mit einem gleichzeitigen, integralen Abrüstungsabkommen. Sollten sich die Deutschen nicht darauf einlassen. müssen wir heftig zum Krieg aufrüsten, dann ist ein Krieg unausweichlich. Aber er hat sich nicht von Anfang an für diese Option Krieg entschieden. Das ist übrigens auch ein Thema, das ich mit Peter Thiel besprochen habe. Das Interview, das ich Ihnen hier schon angekündigt habe, erscheint dann tatsächlich. Es gab noch ein paar Verzögerungen in Los Angeles und auch Peter Thiel hat in diesem Gespräch darauf hingewiesen, dass wir aufpassen müssen, dass wir nicht sozusagen den letzten Krieg geistig noch einmal durchexerzieren, also den Zweiten Weltkrieg und eben damals die ganze Theorie um das Appeasement, die Beschwichtigung, sondern dass man sich auch etwas mit den Ursachen des Ersten Weltkriegs auseinandersetzen müsste. Was ist die Aktualität dieses Satzes? Was ist das Interessante hier an Ian Fleming? Der Versuch, die Sicherheitsinteressen Deutschlands ernst zu nehmen, verbunden. Allerdings mit einem umfassenden Abrüstungs- und Sicherheitsabkommen, um eine Kriegseskalation zu vermeiden. Sollte das aber nicht möglich sein, dann müsste man zum Krieg rüsten. Was wir heute haben in der Schweiz, in der Europäischen Union, vor allem auch in Deutschland, das ist eine eindimensionale Kriegsstrategie und eben eine... Kriegsbesessenheit geradezu. Und ich wiederhole meinen Satz, den ich anfangs dieser Sendung gesagt habe. Man kann sich auch in einen Krieg hinein halluzinieren und die eindimensionale primitive Beurteilung, die Nichtdiskussion, die hier stattfindet über diesen Ukraine-Krieg, die ist etwas sehr, sehr Gefährliches, weil sie zu falschen politischen Schlüssen verleitet. Auch ich habe nicht die Wahrheit. Ich kann nicht sagen, ich wüsste, aber keine Standleitung. ins Hirn des russischen Präsidenten oder des russischen Generalstabes? Selbstverständlich nicht. Aber als Journalist ist es mein Auftrag, eben unterschiedliche Interpretationsvarianten aufzubereiten, die natürlich eine Plausibilität haben, die eine Begründung, eine Verankerung in der Wirklichkeit haben, um eben diese Einseitigkeit aufzubrechen und damit auch einseitigen politischen Entscheiden nicht zuletzt in der Schweiz entgegen. entgegenzuwirken. Also Putin hat uns nicht den Krieg erklärt. Das ist einfach ein Unsinn. Das ist ein Nichternstnehmen des Begriffs Kriegserklärung. Wie die NZZ schreibt, ganz im Gegenteil. Die Schweiz beteiligt sich am Wirtschaftskrieg gegenüber Russland, obwohl die Russen der Schweiz noch nie etwas zu Leide getan haben. Das ist die Situation, mit der wir uns zu beschäftigen haben. Und Putin hat uns nicht den Krieg erklärt. Diese metaphorische Verluderung auch der Begriffe. Die Ernstnahme des Vokabulars, der Worte, das ist etwas sehr, sehr Gefährliches, weil man sich eben auch so in einen Krieg hineinsteigen kann, in einen Krieg hinein schlafwandeln kann. Und dann sind wir tatsächlich in der Situation, die es vor dem Ersten Weltkrieg gegeben hat. Also diese Sache ist alles andere als ausgestanden, jetzt auch vor dem Hintergrund, dass der amerikanische Präsident angekündigt hat, den Druck zu erhöhen. Und wenn man den Druck erhöht, auf eine Atommacht, dann wird es einfach nur... gefährlicher, dann wird die Eskalationsgefahr grösser. Deshalb wäre es im Grunde die Aufgabe, jetzt auch vor allem in der Europäischen Union, aber warum nicht auch der Schweiz, die Amerikaner darauf aufmerksam zu machen, dass sie aufpassen müssen, dass nicht auch sie einen Beitrag zu einer allgemeinen Zuspitzung leisten, obwohl Trump ja andere Ziele hat, er möchte den Krieg beenden, aber dass man sich hier nicht gemeinsam sozusagen wie kommunizierende Röhren, wie Koalkoholiker, die sich in ihrer Betrunkenheit, in ihrer Kriegsbesoffenheit sozusagen gegenseitig hochschaukeln, dass das eben nicht passiert. Umso irritierender, drücken wir es mal so aus, sind aus meiner Sicht solche Schlagzeilen. Das ist auch oberflächliches, gutmenschliches, sich selber profilieren, dass man da versucht, sich als möglichst freiheitlich denkender Mensch zu inszenieren. Ich höre das ja auch gelegentlich, dass Leute dann mit dem Argument kommen, ja, aber wir sind doch in der Freien Schweiz, wir können doch nicht billigen, was die Russen machen. Es geht doch gar nicht darum, zu billigen, was die Russen machen. Es geht doch gar nicht darum, die innenpolitischen Verhältnisse in Russland abzusegnen. Da gibt es viele Probleme, aber es gibt eben auch in der Schweiz Probleme, die wir ernsthaft an die Hand nehmen sollten, ohne dass wir uns da moralisch profilieren, auf Kosten eines anderen Landes, mit einer ganz anderen... Geschichte. Es geht hier schlicht und einfach darum, verantwortungsethisch darauf hinzuwirken, dass eben nicht am Schluss noch die Leute in einen Krieg hinein stolpern. Und wer muss dann diesen Krieg am Schluss ausfechten? Das sind sicherlich nicht die, diese Schreibtischtäter und Schreibtischorganisten, die sich da in irgendeinen Kriegszustand hineinfantasieren mit ihren Leitartikeln und entsprechenden Patronenhülsen der Worte. Das vielleicht zur Aktualität, sonst ist mir jetzt aus schweizerischer Sicht nichts Wahnsinniges aufgefallen. Jetzt aber die Weltwoche Spezialausgabe zum 1. August, die Ihnen auch Fluchtwege bietet aus den Verstrickungen der Gegenwart, aus diesem ganzen Tohuwabohu, in dem wir uns befinden. Die schönen Seiten der Welt beleuchtet auch die Vielfalt, auch die Abgründe. Wir haben hier wirklich, glaube ich, den Kollegen ist es gelungen, eine sehr abwechslungsreiche, tolle Ausgabe zu gestalten. Überleben in einer verrückten Welt. Ich hoffe, Sie sehen das hier. Überleben in einer verrückten Welt. Ein wunderbares Coverbild des Fotografen Alberto Venzago. Alberto hat hier, also wirklich einmal mehr, ist er über sich hinausgewachsen. Hier diese Schwimmszene im Wasser. Ja, man muss aufpassen, wenn man heute... ins Wasser steigt, überleben in einer verrückten Welt. Ein ganz tolles Bild, das Sie übrigens auch käuflich erwerben können, die Alberto Venzago Edition. Wir machen ja immer das Künstler-Cover bei diesen Sonderausgaben. Ganz herzlichen Dank hier an den bedeutenden Schweizer Fotografen und Filmregisseur. Überleben in einer verrückten Welt. Elisabeth Bohm-Schneider, ja, wir haben ein grosses Interview mit der Bundesrätin, die ja heftig Prügel immer wieder bekommen hat. von Seiten der Medien. Jetzt ist es etwas stiller geworden um sie. Mein Kollege Marcel Odermatt hat Frau Bohm-Schneider, die Bundesrätin, getroffen und mit ihr unter anderem auch über den Kanton Jura gesprochen. Brad Pitt wird gewürdigt, der ewig junge, jetzt bereits über 60-jährige Boda, der... Der schönste Mann von Hollywood, das war er sicherlich über einige Jahre hinweg, jetzt vor allem auch interessant aussehend, hat sich aber sehr, sehr gut gehalten. Nur Bin Laden, die Nichte des Terroronkels Osama Bin Laden, Urs Geriger hat mit ihr ein grosses Interview geführt, interessant. Sie hat sich ziemlich ins Gegenteil entwickelt von dem, was ihr islamistischer Terroronkel damals getan hat. Sie ist im War Room von Steve Bannon beschäftigt. Und eine glühende Donald-Trump-Befürworterin. Also die Familie Bin Laden, übrigens auch mit Verbindungen in die Schweiz. Eine ganz reiche saudi-arabische Familie mit natürlich unterschiedlichen Zweigen und einer sehr, sehr grossen Verwandtschaft, aber ursgieriger im Gespräch mit Nur Bin Laden. Denn Wilhelm Tell, wir haben die Drahtzieherin, die Initiantin. Eines neuen Wilhelm Tell Films gesprochen mit Jon Hamm von Mad Men. Sie haben die Serie vielleicht noch gesehen, diese Kultserie um eine Werbeagentur in den 60er Jahren. Jon Hamm spielte dort die Hauptrolle. Er ist auch beschäftigt in diesem Wilhelm Tell Film. Die Surfer Girls werden analysiert. Walter Sachser, auch ein unglaubliches Highlight in dieser Ausgabe. Alex Bauer. hat in den Dschungeln Südamerikas den legendären Schweizer Filmproduzenten Walter Sachser aufgespürt. Und Walter Sachser ist unsterblich geworden in dieser Szene, die sich übrigens auch im Internet immer wieder bestaunen konnte. Walter Sachser wurde einmal filmreif zusammengefaltet, zusammengestaucht, von keinem Geringeren als von Klaus Kinski, der einen seiner berühmten Wutanfälle an Walter Sachser auslebte. Aber Sachser wie die Ruhe. selbst liess sich da von diesem exaltierten deutschen Schauspieler überhaupt nicht aus der Balance, aus dem seelischen Gleichgewicht bringen. Er galt als verschollen, doch Alex Bauer hat das fertiggebracht und Walter Sachser getroffen. Das ist fantastisch, das freut mich als ehemaligen Filmkritiker ganz besonders, dass wir diesen legendären Schweizer Produzenten, diesen Unternehmer, der heute mit Indianern zusammenlebt, dass wir den hier... Ihnen noch einmal vorstellen dürften. Sarah Pines mit einem Porträt der Sängerin und Musikerin Sabrina Carpenter, die ja die Charts aufmischt. Sabrina Carpenter, übrigens ist mir auch im Zusammenhang mit meinen Kindern aufgefallen, ist ein Begriff natürlich für die jüngere Generation. Ich bin da eher in jener Geländekammer unterwegs, die eine andere Schweizer Legende, Chris Von Rohr, der Gründer und Produzent der schweizerischen Hardrock. Band Krokus, nach wie vor mit grossem Erfolg am Festival unterwegs, wiedervereinigt seit einigen Jahren, fast in der Ursprungsformation zusammen und nach wie vor ist dieses soloturnische Hardrock-Wunder gewissermassen hier aus der Schweiz am Jura-Südfuss hochaktiv auf den Bühnen und vor allem auch in den frühen 80er Jahren haben ja die Soloturner wirklich maßstäbig gesetzt, eine eigene Stratosphäre erreicht in ihrer Musik. Und Chris Von Rohr schreibt also über den Summer of Love von 1967, damit verbunden die Frage, ist die Welt damals eine andere geworden, oder war das alles nur Schall und Marihuana Rauch, der damals aufgegangen ist in Kalifornien. Und Chris Von Rohr, aber ich will da nicht zu viel verraten, gewinnt natürlich diesem Summer of Love zu recht bedeutende, menschheitsverändernde Qualitäten ab. Und ich glaube, das ist auch tatsächlich der Fall gewesen. Selbst wenn man heute noch in Kalifornien ist, und das ist ja ein anderes Kalifornien als das, das man damals 1967 als die Doors beispielsweise durchstarteten und den psychedelischen, eben leicht berauschten Zeitgeist damals mit ihrer Musik fast punktgenau zum Ausdruck brachten, aber nach wie vor ist natürlich diese Stimmung irgendwo präsent und selbstverständlich ist auch die ganze Entwicklung, die musikalische Entwicklung, die gesellschaftliche Entwicklung, die damals stattgefunden hat, nach wie vor abgelagert in den Sedimentschichten unserer Menschheits- und Zivilisationsgeschichte. Und diese Würdigung des Summer of Love, das ist gewissermassen der programmatische Kernartikel, der Leitartikel, wir stellen ihn auch an den Anfang der Leitartikel, die Inspiration in kriegerischer Zeit an den Summer of Love von 1967 zu erinnern. Ganz herzlichen Dank an den Autor, an Chris von Rohr. Pam Bondi, die amerikanische Politikerin in der Trump-Regierung, die eine wichtige Rolle jetzt auch spielt bei diesen Epstein-Files in der Würdigung von Julie Birchill. Milo Rau, Der Schweizer Impresario und man muss sagen Zampano der Bühnen, der sich immer wieder traut, auch ganz kontroverse zeitgeschichtliche Stoffe anzupacken, nicht zuletzt auch die Weltwoche, die er im Rahmen seiner Schauprozesse, wie er es genannt hat, oder Theaterprozesse, einmal auf die Bühne gebracht hat. Der Milo Rau, der schafft es, die Aufmerksamkeit immer wieder auf sich zu lenken und auch nicht zu enttäuschen. Er hat ja... wichtige Aufgaben in verschiedenen Ländern auch schon übernommen, zuletzt auch in Österreich, in Wien. Und mein Kollege Jörg Altweck hat ihn interviewt und mit ihm über die geistige Lage derzeit gesprochen. Hunter Biden, das brisanteste Interview zurzeit, das dokumentieren wir in einer amerikanischen Medienstation, ist der Präsidentensohn nun ausführlich befragt worden. zu den Vorgängen, die mit seinem Namen verbunden werden. Hochinteressant, das müssen Sie unbedingt lesen in der Bearbeitung von Daniel Rieser, unserem Kollegen John Matthias Gavelti, im Tal der Zeit, der Schweizer Schriftsteller, darüber, wie eine Uhr ihm dabei half, den Tod zu überlisten. Chris von Ross' Summer of Love hatten wir schon. Martin Sonneborn, der Satiriker und EU-Abgeordnete, im Gespräch mit der Weltwoche uns Einblicke gebend in die wundersame Welt der Europäischen Union. Dann natürlich viele aktuelle Themen, die wir... abhandeln und allem voran diese Eilmeldung, Gassis provoziert Trump, die Schweiz will Palästina als Staat erkennen und stösst die USA vor den Kopf. Ist das angesichts wichtiger Zollentscheide einfach nur dumm oder steckt eine perfide europapolitische Weichenstellung dahinter? Es ist einfach eine Abstrusität, wie sich jetzt immer mehr Staaten und auch die Schweiz mit ihrem Aussenministerin Gassis dermassen in den Nost-Konflikt einmischen. Ich sage hier bewusst, Das ist ein Regionalkonflikt. Und ein Regionalkonflikt, bei dem sich die Staaten tendenziell heraushalten sollten, vor allem aber sollten sie darauf hinwirken, dass es zu einer Lösung kommt. Aber jetzt Israel, einen Staat Palästina aufs Auge zu drücken, der aus Sicht der Israelis ja nur ein Terrornest, ein Terror-Hotspot werden kann, das ist doch eine völlig abwegige, irrige... Intervention und das sehen wir eben, dass jetzt das zahlreiche Länder in der Europäischen Union machen, Großbritannien, es gibt jetzt auch Druck auf den deutschen Kanzler, das hat natürlich auch damit zu tun, dass eben die gewaltigen Einwanderungswellen mit Leuten aus der arabischen Welt, die natürlich gegen Israel sind, dass diese Migration sich immer mehr in der politischen Ausrichtung auch der Regierungen zum Ausdruck bringt. Und die Schweiz einmal mehr Neutralitätsvergessen hat nichts Dümmeres. jetzt machen können, als in diese Richtung mitzumarschieren. Sie sehen also, anstatt dass man sich jetzt da in irgendwelchen abstrusen Fantasiegeländen einer angeblichen Kriegserklärung der Russen an die Schweiz beschäftigt, sollte man sich viel stärker mit solchen Fragen befassen, die einfach den Kernbestand auch unserer Staatlichkeit, nämlich der Neutralität, zum Thema haben. Jans Kampf gegen Stoffabzeichen. Beat Jans hält hier zur Schaustellung von unseren Nazi-Symbolen für das drängendste Problem unserer Zeit. die alarmierenden Asyl- und Ausländerkriminalität verharmlost, der SP, Entschuldigung, Bundesrat, routiniert. Dann sind wir bei der Edition Alberto Venzago 2025, Überleben in einer verrückten Welt. Die Coverfotografie von Alberto Venzago als hochwertiger Kunstdruck. Sie können die käuflich erwerben, das Weltwoche-Cover. Und das ist sowohl mit Weltwoche-Logo und... Titelzeilen oder aber reine Fotografie. Es gibt 50 Exemplare je 25 und 25, also die Fotografie pur oder dann aber mit der Titelzeile und dem Weltwoche-Logo zu einem Subskriptionspreis von 990 Franken. Bestellen Sie jetzt unter www.weltwoche.ch schrägstrich Edition www.weltwoche.ch schrägstrich Edition eine Originalfotografie. des berühmten und international extrem erfolgreichen Schweizer Fotografs Alberto Venzago, der ja für alle grossen Agenturen, allem voran für Magnum, gearbeitet hat, bekannt für seine Schwarz-Weiss-Fotografie, aber eben immer auch mit Farbakzenten dazwischen. Übrigens habe ich über Walter Sachser gesprochen, vorhin den legendären Produzenten. Hier das Bild in der Reportage von Alex. Bauer, der Ostschweizer galt als verschollen, wir haben ihn im Urwald aufgespürt. Also auch die Welt des Abenteuers in dieser Weltwoche-Doppelausgabe. Ich habe sie nur ausschnittweise präsentieren können, möchte jetzt aber sofort abbrechen, um nicht noch mehr von ihrer kostbaren Zeit in Anspruch zu nehmen. Vielleicht nur noch etwas. Ich wünsche allen Lesern einen schönen ersten Tag. August und Zeit der Besinnlichkeit. Ich glaube, es ist wichtig, sich heute ganz intensiv wieder mit der Frage zu beschäftigen, in einer verrückten Welt, was die Schweiz ausmacht, warum die Schweiz es geschafft hat, auf einem kriegerischen Kontinent nicht nur zu überleben, sondern zu prosperieren. Und die historischen Erfahrungen, die eingeflossen sind in unseren Staatsaufbau, Ich glaube, die müssen wir viel, viel... ernster nehmen. Und dazu gehört natürlich das Wesentliche, die Säulen unseres Staates. Das sind die direkte Demokratie, das ist der Föderalismus, das ist also der Kantonligais, das ist die Gemeindeautonomie und eben auch die immerwährende, umfassende und bewaffnete Schweizer Neutralität, dank der die Schweiz sowohl innerlich nicht zerrissen wurde, zum Beispiel in den konfessionellen Kriegen der europäischen Geschichte, die Abreben auch. äußerlich nicht zertrümmert, nicht zerstört wurde, indem sie sich hineinziehen hätte lassen in eben Kriege der anderen. Und dass man heute mit einer Frivolität Sondergleichen der Schweiz einzureden versucht, dass ihr eine Atommacht den Krieg erklärt habe, Das ist eine ungeheuerliche Schweizvergessenheit aus meiner Sicht. Ein Wegschieben nicht nur der... ganzen, wenn man so will, kollektiven historischen Erfahrungen unseres Landes, sondern eben auch ein geistiger Anschlag auf die Staatssäulen unseres Landes. Und ich werde sicherlich darüber bei meiner 1. August-Rede sprechen. Ich werde mich mit diesen Fragen auseinandersetzen, denn es geht immer wieder ums Eingemachte. Die Schweiz ist nichts Selbstverständliches, meine Damen und Herren. Dass es so ein Land gibt, mit diesen unglaublichen Volksrechten, Für jeden Bürger. bestausgebauten Volksrechte weltweit. Das gibt es kein zweites Mal auf der Welt. Wir haben die Möglichkeit, so oft abzustimmen. In der Schweiz wird mehr abgestimmt in einem Jahr als in manchen Ländern über Jahre, Jahrzehnte hinweg. Und ich meine, das sind gewaltige Errungenschaften, auch Privilegien, deren wir uns immer wieder als würdig zu erweisen haben, um nicht einfach das aus der Hand zu geben, was uns da als Geschenk in die Wiege... gelegt worden ist. Der 1. August also ein Tag der Rückbesinnung auf die Herrenqualitäten und auch Existenzvoraussetzungen unserer Schweiz. Es ist ja der Geburtstag der Schweiz und wenn man Geburtstag feiert, dann muss man sich ja auch mit dem Stand, mit der allgemeinen Lage des Geburtstagskinds auseinandersetzen. Das ist das Schöne auch an diesem Datum. dass es uns diese Diskussion immer wieder auf charmante Art und Weise aufnötigt. Wir feiern den 1. August ja nicht im Rahmen grosser staatlicher Prachtentfaltungen, sondern sehr privat zu Hause, meistens ohne Politik. Aber ein bisschen geht es eben doch auch um die Schweiz, an die Freude an unserem Land. Und ich glaube, in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, sich wieder mit den Grundlagen auseinanderzusetzen, weil die eben bedauerlicherweise, wie mein Einstiegsthema gezeigt hat, alles andere. als selbstverständlich sind. Deshalb muss die Schweiz immer wieder gewollt werden, eine Willensnation. Und wenn die Willensnation den Willen verliert, dann gibt es eben die Schweiz auch nicht mehr. So weit allerdings, meine Damen und Herren, werden wir es nicht kommen lassen. Mit einem letzten Ausblick auf die Bündner Bergwelt verabschiede ich mich fürs Erste, ich wende mich gleich zurück in der deutschen Ausgabe. Die wird aber ziemlich ähnlich sein wie die hier. Vielleicht fallen mir noch ein paar andere Assoziationen. Auf jeden Fall können Sie beide Ausgaben geniessen, wo auch immer Sie leben und wo Sie zuschauen. Deshalb fürs Erste auf Wiedersehen. Ich melde mich sogleich zurück.
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