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Die Weltwoche propose des analyses quotidiennes, des reportages exclusifs et des commentaires critiques sur la politique, l'économie et la culture.

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Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für vorgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte konservative, realpolitische Studien zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Donnerstag, dem 14. August 2025 im Kanton Zürich, in weiten Teilen der Schweiz. Gehen die Schulferien allmählich zur Neige? Die Kinder sind jetzt angehalten, ihre anschwellende Depression zum Wiederbeginn des Unterrichts zu überwinden. Da muss man durch, da muss man unten durch. Das ist eine psychologische Lebensschule, die wir alle durchmachen mussten. Nach den wunderbaren sommerzeitlichen Musestunden geht der Ernst des Lebens. Bei der Weltwoche haben wir auch eine 14-tägige Printpause eingelegt. Das haben Sie aber nicht gemerkt, weil die Sommerausgabe zum 1. August dermassen umfangreich und wie ich hier unbescheiden festhalte, von meinen Kollegen auch sehr abwechslungsreich gestaltet wurde. Ein wirklich tolles Blatt. Sie können übrigens das Coverbild von Alberto Venzago, dem Fotografen, nach wie vor käuflich erwerben. dann schauen Sie. auf unserer Website entsprechend nach. Aber jetzt geht es printmässig wieder voll los. Die neue Ausgabe heute am Start und viele interessante Neuigkeiten auch aus unserem Hause. Ich gehe es mal der Reihe nach hier durch. Alice Weidel und Roger Köppel im Gespräch. Welt, Europa, Deutschland. Eine der interessantesten Politikerinnen der Bundesrepublik zu Gast bei der Weltwoche auf neutralem Schweizer Territorium am Mittwoch, dem 3. September 2025 im Hotel Marriott am Neumühlige, 42 in Zürich, in der Nähe des Zürcher Bahnhofs. 18 Uhr Beginn, Türöffnung 17 Uhr, Eintritt 25 Franken. Gibt auch die Möglichkeit, nachher mit Alice Weidel und mir ein Dinner zu bestreiten, im ganz kleinen Kreis, da kann man sich auch noch anmelden. sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket www.weltwoche.ch-gespräch. Alle sind herzlich willkommen, wir freuen uns. Es gibt auch die Gelegenheit, zu diskutieren. Es sind so viele brisante Themen im Umlauf, die es abzuarbeiten gibt. Dann Hinweis auf einen Vortrag. Vortrag, den ich halten werde, Neuordnung der Welt, Unordnung in Europa, eine Standortbestimmung aus Schweizer Sicht. Montag, 15. September 2025, Zeughaus Neuss in Neuss. Da können Sie sich anmelden, weltwoche.de-neuss, weltwoche.de-neuss. Also in Deutschland ein Vortrag aus der neutralen schweizerischen Perspektive. Ich glaube, dass die Neutralität ein ganz wichtiger... politischer Exportartikel oder ein möglicher Schweizer politischer Exportartikel sein könnte, gerade auch für Deutschland. Die neue Weltwoche-Ausgabe, ja es ist viel Verdruss jetzt vorhanden, geistert herum, brandet hoch gegenüber der amerikanischen Regierung. Wir beschäftigen uns natürlich auch mit diesen ganzen Zollverwerfungen, was sind die Auswirkungen und wir setzen hier einen entschieden nicht alarmistischen Punkt. Und vor allem aus unabhängiger Warte einmal beurteilt die Rolle des amerikanischen Präsidenten Trump. Ich habe es hier schon mal angedeutet in der Sendung. Es ist unglaublich, was der jetzt für einen Lauf hat. Was da alles passiert, was da läuft. Ich meine die Börsen, man hat ihm prognostiziert, dass die Wirtschaft zusammenbrechen werde, wegen seiner Zollpolitik. Man hat ihn präventiv sowieso für unfähig. erklärt und jetzt beobachten wir all diese Durchbrüche. Er hat die Zuwanderung, wenn nicht gestoppt, so doch massiv gebremst, die illegalen Grenzübertritte im Süden der Vereinigten Staaten von Amerika. Jetzt schickt er sich an, da die Verwahrlosungstendenzen und Obdachlosenproblematik in der Hauptstadt Washington anzupacken. Natürlich auch hochumstritten, aber wenn man die Verwahrlosung einiger europäischer Städte anschaut, fragt man sich, Warum schneidet ihr euch da nicht eine... Scheibe ab von diesem tatkräftigen, bald 80-jährigen amerikanischen Präsidenten. Dann aussenpolitisch die Gespräche mit Russland. Wir stehen vor einem historischen Gipfeltreffen in Alaska. Es ist schon länger nicht mehr gegeben, das letzte Mal 2021 in der Schweiz erleben wir den Durchbruch zu einer Friedenslösung in der Ukraine mit Donald Trump. Das wird bei uns weggeschoben, gar nicht zur Kenntnis genommen. Da gibt es eine ganze Reihe von spektakulären Erfolgen jetzt für einen Politiker, für einen amerikanischen Präsidenten und diesen Erfolgen gehen wir nach. Natürlich, es gibt auch die Schattenseite. Die negativen Auswirkungen in der Schweiz spüren wir jetzt mit diesen Zöllen, aber auch da bleiben wir zuversichtlich, denn Trump, nach meiner Auffassung und auch nach der Auffassung unserer Autoren, ist eben kein Ideologe, sondern ein Pragmatiker. Wir werden das auch in Zukunft mit verschiedenen Interviews versuchen, Ihnen hier eine etwas andere Perspektive auf die Vereinigten Staaten zu liefern. Und dies vor dem Hintergrund, dass ich ein Kritiker dieser Zollpolitik bin. Also kein Kniefall hier vor dieser... Ohrfeige vor diesem Tritt in den Hintern, aber das bringt eben nichts zu lamentieren. Man muss da die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Also der Teufelskerl Donald Trump gelingt derzeit alles. Der Teufelskerl, da schwingt natürlich auch das Teuflische mit, das nicht nur uneingeschränkt Positive, jetzt vor allem auch aus Schweizer Perspektive. Bundesrat im Koma, wie die Regierung den US-Deal in den Sand setzte. David Biner mit seiner Recherche. Wir haben auch mit amerikanischen Quellen ... wie sie die ganze Entgleisung da beurteilen. Ich werde Premier, dank Grossbritanniens Müttern. Nigel Farage erklärt im Sommer seines Höhenflugs, wie er die Tories ablösen will. Grosses Interview mit dem Shootingstar der britischen Politik. Frauen im Gebärstreik, Daniela Niederberger über die nachlassenden Geburtenraten. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem... Inhalt, viele, viele weitere Themen, auch als Kulturgesellschaft, sind in der neuen Weltwoche dabei. Und ich glaube, aussenpolitisch, globalpolitisch betrachtet, weltwochepolitisch betrachtet, stehen wir ziemlich allein auf weiter Flur mit unserer Offenheit gegenüber der ganzen aussenpolitischen Situation. Da kommen wir uns wirklich... unterschiedliche Meinungen zum Zug. Ich möchte darauf hinweisen, dass wir auch immer wieder Debatten hier ansteuern. Vor den Sommerferien hatten wir den Aufsatz von Günter Verheugen, dem ehemaligen EU-Aussenbeauftragten, nicht Aussenbeauftragten, aber der Erweiterungskommissar der Europäischen Union, heute ein Kritiker der EU-Politik gegenüber Russland. Ihm widerspricht Veit Dengler. Gründungsmitglied der österreichischen Regierungspartei NEOS, ehemaliger CEO der NZZ, publizistisch und politisch tätig, heute auch mit einem eigenen Beratungsunternehmen. Er sieht das ganz anders und das ist die Diskussionsspannkraft der Weltwoche, die wir hier immer wieder in Gang zu bringen versuchen. Blicken wir zuerst in der Sendung kurz nach Deutschland. Das ist nämlich heute eine grosse Schlagzeile. Merz in Fahrrad, Friedrich Merz Liefert nicht die 100-Tage-Bilanz des deutschen Hoffnungsträgers. Ich kann mich erinnern, am letzten World Economic Forum hat ein bekannter Schweizer Journalist und Chefredaktor mir gesagt, ja, Merz, das sei für ihn jetzt wirklich ein Hoffnungsträger. Ich glaube, diese Hoffnungen sind jetzt stark geschwunden. Er liefert nicht. Wir hören auch Hiobsbotschaften aus der deutschen Wirtschaft. Ich werde das in der internationalen Ausgabe noch etwas vertiefen. Aus Schweizer Sicht vielleicht nur eine Bemerkung dazu. Seien wir froh, dass bei uns Wohl und Wehe der Reitgenossenschaft nicht von einer Person abhängt. Ist ja auch in Deutschland nicht der Fall. So viel Macht hat der Kanzler nicht. Aber es zentriert sich eben doch sehr viel, auch emotional, auf die Person des Kanzlers und die Weichenstellungen, die er da vornimmt. Jetzt zum Beispiel beim Thema Israel-Gaza-Krieg. Das hat ja erhebliche Verwirrung ausgelöst. Dann immer wieder diese Akzentsetzungen. Sie stehen unter Beobachtung als Kanzler. und wenn da... der Eindruck entsteht, dass der nicht so recht weiss, was er macht, oder dass der laufend einknickt oder Slalom fährt oder Hacken schlägt, Kehrtwenden macht, dann verbreitet sich ein allgemeines Gefühl der Unsicherheit, das sich dann auch wieder in allerlei wirtschaftlichen Neben- und Folgewirkungen fortpflanzt. Und das haben wir in der Schweiz glücklicherweise so nicht, dank unserem Regierungssystem des Antizentralismus, der Machtzerstückelung. Wir wollen niemandem... diese Macht geben im Bundesrat. Und einfach, weil wir das selbstverständlich nehmen, weil wir das vielleicht zu wenig wertschätzen, in der Schweiz, wir müssen froh sein, dass wir nicht diese Konzentration auf eine Person haben. Ich glaube, wenn du ein Genie an der Spitze hast, das alles hervorragend macht, eine tolle persönliche... die da stärker Akzente setzt, dann ist das ja wunderbar. Aber unsere nüchternen, sehr realitätsbezogenen Verfassungsväter haben gesagt, ja, ja, ist ja schön, wenn du einen Genie hast an der Spitze, aber was passiert, wenn du keinen Genie hast in der Politik, in dieser exponierten Stellung zum Beispiel eines Bundeskanzlers oder Präsidenten, dann bist du angemeiert, bist du angeleiert, dann bist du angeschmiert, dann hast du eben... nicht die Trumpfkarte gezogen. Und deshalb hat man ja das schweizerische System auf der Grundlage der eigenen Regierung aufgebaut, unter grösstmöglichem Einbezug auch der Bevölkerung. Nicht eine reine direkte Demokratie, eine Volksdemokratie, die ist auch noch abgemildert durch die parlamentarische Demokratie, aber die Genialität des schweizerischen Staatsaufbaus wird einem bewusst, wenn man gerade jetzt mit Blick auf Deutschland diese nicht sonderlich euphorisch stimmenden Schlagzeilen lesen muss. Russlands Militär stösst durch Lücke im Donbass vor. Ja, die Russen gewinnen den Krieg gegen die Ukraine. Das hat jetzt auch ausgesprochen Viktor Orban. Und die Unterschrift verweigert unter das neue Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland. Und er ist auch gegen diese Politik der Waffenlieferungen. und der Sabotage, überspitzen wir es mal, der Sabotage dieser Amerika-Russland-Gespräche. Da hat ja noch ein Meeting stattgefunden in Berlin. Präsident Zelensky ist da noch eingeflogen worden oder reingeflogen. Man versucht einfach alles, um hier Sand ins Getriebe zu streuen. Die Tatsachen am Boden sind klar, auch nach meiner Beurteilung. Die Russen gewinnen diesen Krieg. Das war von Anfang an. Darum war diese Politik der Sanktionen, der Diplomatieverweigerung von Anfang an falsch. Das haben wir bei der Weltwoche ausgesprochen. Nicht im Sinne der Verklärung oder Bejubelung oder Rechtfertigung kriegerischer Angriffe und Überfälle, aber immer das Plädoyer für die differenzierte Betrachtungsweise. Aber wir leben in der Art moralisierenden Zeiten, dass die Realität in weiten Teilen, auch der Öffentlichkeit, einfach weg ist. geschoben wird, gar keine Rolle spielen soll. Man möchte die Welt so haben, wie sie sein soll, wie man sie haben will, aber man betrachtet nicht die Welt, wie sie eigentlich ist. Und die Wirklichkeit zeigt, die Russen gewinnen diesen Krieg. Es ist ein Durchbruch. Man beeilt sich jetzt auf Seiten der Ukraine, das etwas herunterzuspielen. Klar, das müssen sie machen, ist logisch. Auch verständlich, dass sich Zelensky hier wehrt, natürlich überfahren zu werden. Aber am Ende des Tages ist das ein Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland. Die Ukraine hat sich da dummerweise hergegeben, das ist natürlich auch das grosse Versagen des Präsidenten Zelensky, dass er da einfach auf die falsche Karte gesetzt hat. Sicherlich auch ermuntert und angespornt von seinen Sponsoren im Westen, aber ihm will ich hier gar keine grossen Vorwürfe machen, sondern wir beobachten einfach einen Stellvertreterkrieg, eine geopolitische Rivalität, die seit vielen, vielen Jahren besteht und die ist in der Ukraine explodiert. Die Russen gewinnen, weil natürlich der Westen nicht diese. Präsenz entgegengestellt hat, keine Bodentruppen usw. Also das zeichnet sich jetzt ab. Ungeachtet all dessen, die gute Nachricht, es gibt Friedensgespräche, es gibt diesen Gipfel. US-Präsident Trump hat das sehr schlau gemacht. Er hat Putin da diplomatisch ein Kränzchen gewonnen, hat gesagt, das sei fantastisch, dass der russische Präsident nach Amerika käme. hat das als grossverdienst der grosszügigkeit des russischen präsidenten diplomatisch eben geschickt so dargestellt gleichzeitig verbucht natürlich trump ihren weiteren erfolg dass er der gastgeber sein kann dass der russische präsident bereit ist auf amerikanischen territorium eben ehemals russischen territorium dem amerikanischen counterpart zu begegnen das ist großes kino der welt diplomatie Wir werden sehen, was da herauskommt, aber dieses zynische Herunterwedeln, Herunterspielen, Herunterwischen, das wird einfach der Sache nicht gerecht, so wie wir das in den Medien sehen. Und viele Zeitungen und Kommentatoren merken jetzt, dass sie einfach von A bis Z falsch gelegen sind in der Beurteilung dieses Krieges. Und man darf da nicht jetzt in Triumphalismus ausbrechen, pausbäckig, aber ich kann Ihnen sagen, mit der Weltwoche sind sie in dieser geopolitischen Auseinandersetzung differenzierter. besser und wirklichkeitsadäquater informiert worden. Die Wirtschaft kann auf die neuen EU-Verträge verzichten. Ein bemerkenswertes Interview nach wie vor aktuell der Neuen Zürcher Zeitung mit dem Unternehmer Giorgio Beer, der allen Schalmeienklängen und Forderungen, die Schweiz solle jetzt nach dem Zollhammer sich da bei der EU andienen, anbieten. Dem erzeigte er eine Absage, das sei falsch. Die Schweiz habe hier überhaupt nichts, sich da den anderen zu unterwerfen. Auch sagte er, diesen EU-Vertrag, der bringe überhaupt nichts. Der schade nur vielleicht kurzfristig ein paar kleine, nicht nennenswerte Vorteile, aber langfristig von Nachteil für unser Land. Ein prominenter industrieller, ehemaliger auch Professor an der Hochschule St. Gallen, vielgefragter Verwaltungsrat, Giorgio. Bär auch im Sport sehr erfolgreich tätig und ein Mann der klaren Worte, der hier auf unmissverständliche Art und Weise diesen EU-Unterwerfungsvertrag beerdigt und auch jenen Forderungen jetzt im Schockzustand, vielleicht auch dieser Zollerklärungen aus den USA geäussert, diesen Aufrufen, die Schweiz solle jetzt da Unterschlupf suchen in der EU, diesen Bestrebungen eine klare Absage erteilt. Dann gibt es einen... Konflikt offenbar im Bundesrat, lesen wir da in der Bulwarpresse im Blick. Die hatten Informationen, dass die SVP-Bundesräte den Asylminister Jans kritisieren, weil Beat Jans versucht ja, diesen Rahmenvertrag, diesen Unterwerfungsvertrag, ihnen schmackhaft zu machen, indem er sagt, ja, wir können die Zuwanderung, was ja auch in der Schweiz ein grosses Aufregerthema ist, das können wir drosseln mit Schutzklauseln. Wir können Schutzklauseln machen. Und da ist der, wie ich meine, richtige Einwand der SVP-Bundesräte, ja, was nützen diese Schutzklauseln? Wenn unsere Gerichte ja sowieso immer das internationale Recht über das nationale Recht stellen, das heisst, sie werden die Personenfreizügigkeit, die durch diesen EU-Unterwerfungsvertrag stipuliert wird und verankert wird, sie werden diese ausgebaute Personenfreizügigkeit, das werden sie zum Referenzpunkt nehmen und sagen, das internationale Recht, also EU-Recht in diesem Falle, Vertragsrecht gemäss diesem Unterwerfungsvertrag, bricht das nationale Recht, bricht eben diese Schutzklausel und darum ist das eine Augenwischerei. Ich glaube, das ist ein ganz wichtiges Argument. Übrigens ein Argument, das auch in anderen Ländern immer mehr an Fahrt gewinnt, dass sich die Leute fragen, die am Himmels willen, wer macht denn eigentlich die Gesetze in unserem Land? Sind das wir oder sind das Richter, die sich da aufschwingen mit Hilfe von internationalen Verträgen, einfach so zu bestimmen, wie es ihnen passt und dann quasi den nationalen Souverän, den demokratischen Souverän aushebeln. Nationales Recht oder internationales Recht. eigenes Recht oder fremde Richter? Das ist hier die Frage und das ist der entscheidende Punkt, auf den kritisch zu Recht meines Erachtens die SVP-Bundesräte hinweisen. Dann unser Aussenminister Gassis unterschreibt Appell zu Gaza. Nehmt dem mal den Schrift, den Bleistift weg, nehmt den Kugelschreiber oder den Füllfederhalter weg, der Ignazio Gassis, der soll sich einfach weniger... exponieren international, was stürzt er sich jetzt da in diesen biblischen Gaza-Konflikt hinein? Neutral bleiben, einfach mal still bleiben, schweigen, nicht als Journalist. Wir haben das Ganze zu kommentieren, aber die Bundesräte stille sitzen, so lautete einmal die Devise in Bern. FDP-Hoffnung denkt über neue Aufgabe nach der Karrierismus des möglichen FDP-Regierungsratskandidaten André Silberschmidt. Ich bin kein Fan. von André Silberschmidt. Ich kann das hier ganz offen darlegen. Der Mann ist mir einfach zu geschmeidig, ist mir zu stark darauf kalibriert, keinen Anstoss zu erwecken. Für mich in dem Sinn nicht das, was eine Führungspersönlichkeit erfüllen muss, nämlich den sachbezogenen Ansatz, der auch in Kauf nimmt, Abstriche beim eigenen Image hinzunehmen. André Silberschmidt ist für mich so etwas wie die Fortsetzung von Karin Keller-Sutter mit anderen Mitteln. extrem auf sein eigenes Image befasst, sehr geschickt, sehr schlau in der Selbstvermarktung, in der Selbstpositionierung, sicherlich intelligent, ich glaube auch begabt, aber für mich natürlich in der politischen Frage. Ich erwarte von einem Freisinnigen, von einem liberalen Politiker, dass er sich für die liberalen Errungenschaften der Schweiz einsetzt. Und diese liberalen Errungenschaften, unsere Freiheit, ist undenkbar, ohne die schweizerischen Staatssäulen. Direkte Demokratie, Föderalismus, Neutralität. Das sind die freisinnigen Pfeiler unseres Staates, die die Freisinnigen heute, und zu denen zähle ich eben auch den André Silberschmidt, vergessen haben, weil sie zu stark von den Posten her denken. Und zwar nicht nur von den schweizerischen Posten, sondern auch von den institutionellen Posten in der Europäischen Union. Man ist da einfach zu nahe angebietet am Machtpol. Man hat einen Machtfimmel in der FDP. Und wenn junge Politiker das haben, Da fehlt mir auch das Aufmüpfige, das Aufbegehrende. Wenn einer schon mit 18 so aussieht wie ein Präsident, dann stimmt einfach etwas nicht mehr. Oder wenn sich ein Politiker, wie jetzt auch André Silberschmidt, mit 20, 30 Jahren vor allem mit der Pensionierung beschäftigt und mit der AHV, dann macht mich das stutzig. Es sind aber jetzt ein paar subjektive Wertungen. Selbstverständlich hat André Silverschmidt jedes Recht, mich durch überzeugende Taten sofort ins Unrecht zu setzen und zu widerlegen. Darüber würde ich mich ganz besonders freuen. Lage für Ukraine spitzt sich dramatisch zu in der Solothurner Zeitung. Das sind doch Schlagzeilen, die man vor einigen Monaten nicht hätte lesen können. Und in Schaffhausen gibt es einen Knatsch zwischen der innerhalb der SVP zwischen einer Stadtsektion Schaffhausen und einer Kantonalsektion. Aber da wollen wir uns jetzt nicht einmischen. Da gibt es einfach Auseinandersetzungen zu Personalien. Jetzt die Frage, ob die Stadtsektion gewissermassen unmittelbar, wie im Mittelalter hiess das, reichsunmittelbar, wir wollen direkt dem Kaiser unterstellt werden, nicht mehr dem Lokalfürsten hier der Kantonalpartei. Wir wollen uns abspalten, wir wollen unmittelbar der SVP Schweiz unterstellt werden. Das ist im Moment die Diskussion und das ist auch wieder ein interessantes Vitalitätszeichen in der schweizerischen Politik, dass eben solche Differenzen ausgetragen, ausdiskutiert werden. Es gibt eben diese Konflikte. Und das Schlimmste ist, wenn man versucht, immer den Eindruck zu erwecken, es gäbe keine Konflikte, das wird dann unter den Teppich gekehrt und irgendwann explodiert es. Die Schweiz ist eben ein Land und die SVP als eine erfolgreiche schweizerische Partei verkörpert irgendwo auch dieses Land, zumindest einen. Ausschnitt, eine bestimmte Partei dieses Landes und da ist eben die Streitkultur ausgeprägt. Man kann nicht genug streiten, um zu guten Lösungen zu kommen. Das ist eben auch eine schweizerische Erkenntnis. Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Ich melde mich gleich zurück mit der internationalen Ausgabe. Bleiben Sie dran.

L'homme d'affaires Giorgio Behr déconstruit le traité de soumission à l'UE. La rencontre historique au sommet de l'Alaska et le cynisme de nos journalistes. Friedrich Merz en difficulté, heureusement nous n'avons pas de chef de gouvernement ! La Russie remporte la guerre en Ukraine

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Date de début: 01.04.2026
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