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Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde, vor allem in Deutschland, in Österreich, im Fürstentum Lichtenstein und selbstverständlich auch in allen anderen Ländern, in denen Sie uns zuschauen. Ich begrüsse Sie jetzt zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Montag, den 30. Juni 2025. Aufgepasst! Meine sehr verehrten Damen und Herren, vor allem in der Bundesrepublik. Dieser ganze Aufrüstungstaumel, der jetzt da durch die Medien und die politische Landschaft wabert, dieser Aufrüstungstaumel, der hat eine ganz gefährliche Seite. Und das sind die gemeinsamen Schulden in der Europäischen Union. Sie kennen meine Meinung im Grundsätzlichen, dass die Bundesrepublik... Ihre Verteidigungsfähigkeit, ich rede nicht von Kriegstüchtigkeit, dieses klirrende Wort, dem stehen wir skeptisch gegenüber. Nein, die Verteidigungsfähigkeit, das ist wichtig, man muss sich verteidigen können. Und die Tatsache, dass eben die EU und die EU-Staaten so schwach sind, dass sie die ganze Verteidigung an die Amerikaner delegiert haben, ist letztlich auch eine Erklärung dafür, warum die EU politisch so schwach ist, seit dem Einmarsch der Russen in den USA. in die Ukraine, warum man wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen da reagiert hat, zwischen Grössenwahn und Angst hin und her schwankend. Also dass man da die Streitkräfte, die Armeen wieder in Ordnung bringt, das ist zu begrüssen. Natürlich sind die Motive äusserst fragwürdig, dass man jetzt eben diese Wehrfähigkeit hochstemmt mit der Aufbietung, mit der Hochdämonisierung Russlands. Das ist das falsche Motiv, aber manchmal, vielleicht, das ist jetzt auch etwas Wunschdenken, kann aus einem falschen Motiv auch etwas halbwegs Vernünftiges herauskommen. Aber die wahre Gefahr besteht eben darin, dass jetzt alle Länder in der Europäischen Union aufrüsten wollen. Man hat sich hier wieder so einen kollektiven Imperativ, einen Zwang, eine Zwangsjacke angelegt. Und jetzt stellt sich die Frage, wir haben ja gar kein Geld dafür. Wir sind ja faktisch pleite. Woher nehmen wir jetzt das Geld? Und jetzt fängt es schon wieder an, in den Zeitungen wird der Leser darauf hinmassiert, ja, es könnte eben doch gemeinsame Schulden geben. Und ich habe einfach die Befürchtung, dass die deutschen Politiker, weil sie ja immer gut scheinen wollen, gut Menschen darstellen möchten, dass eben die deutschen Politiker dann sagen werden, vor allem auf der linken Seite und die CDU, CSU, hat sie da die inneren Widerstandskräfte, ich bin nicht so sicher. Die werden auf jeden Fall fordern, doch, Deutschland muss jetzt die Verantwortung übernehmen. Wir sind ganz wichtig. Wir sind der Leitwolf jetzt hier wieder in der Europäischen Union. Und deshalb gemeinsame Schulden. Das heisst natürlich, dass die Schulden am Schluss von den Deutschen getragen werden müssen. Gemeinsame Schulden, dass alle aufrüsten können. Also die EU-Staaten dann als Trittbrettfahrer des deutschen Steuerzahlers, wobei sehr viele potente deutsche Steuerzahler längst das Land verlassen haben, Und genau weil sie eben spüren, dass die Belastungen immer grösser werden. Also hier bei diesem Rüstungsthema darf man einfach das EU-Thema der Schulden nicht ausblenden. Bleiben Sie da wachsam. Und ich bin darauf gestossen heute Morgen in der FAZ. Da heisst es nämlich Frankreich und Italien. Das 5%-Ziel liegt in weiter Ferne nach dem NATO-Gipfel. Da kommen alle mit dem 5%. Aus eigener Kraft werden Frankreich und Italien ihre Wehretats kaum kräftig erhöhen können. Noch mauert Berlin. bei neuen Gemeinschaftsschulden. Noch mauert Berlin, hoffentlich mauert Berlin, denn diese neuerliche Verschuldung ganz Europas, jetzt nach den deutschen Binnenschulden, jetzt auch noch die Schulden von Frankreich und Italien in Sachen Rüstung zu schultern, irgendwann ist dann der Zapfen am Ende. Und ich kann Ihnen sagen, wenn man es mit dieser Verschuldung dann so weiter treibt, dann wird Deutschland... innerhalb der nächsten fünf Jahre aus der Europäischen Union austreten. Die AfD wird dazulegen, die werden gewinnen und sie werden das Thema Verschuldung, unsolide Finanzen, die EU sozusagen als ein Instrument der institutionalisierten Staatshaushaltszerrüttung, die werden dieses Thema nach oben bringen und Deutschland, das halte ich nicht für ausgeschlossen, Wenn das so weitergeht, könnte schon innerhalb der nächsten fünf Jahre über... einen Austritt aus der Europäischen Union ernsthaft nachdenken. Dann habe ich einen Artikel entdeckt, der mich, ja... mit Gefühlen der Besorgnis erfüllte, um es vielleicht mal so auszudrücken. Im Hamburger Stadtteil St. Georg werden offen Drogen konsumiert, die Kriminalität steigt, Anwohner fürchten, dass die Probleme noch zunehmen könnten, denn die Stadt will das Angebot für Suchtkranke weiter ausbauen. Was ist denn eigentlich in der Bundesrepublik los? Ich lese in diesem Artikel, dass es früher besser gewesen sei in St. Georg. Aber jetzt in den letzten Jahren habe das wieder zugenommen. Und natürlich auch im Zusammenhang mit der nicht kontrollierten Migration. Und die Frage stellt sich ja schon, wann endlich ist der Wille wirklich da, hier von Seiten der Regierung entschlossen Gegensteuer zu geben, nämlich nach dem legitimen Auftrag, den ja eine Regierung hat, für Sicherheit und Ordnung zu sorgen im öffentlichen Raum. Also hier selbst in... Hamburg, das ja ein sehr nobler Ort ist, eine noble Stadt, da im hohen Norden. Und selbst dort diese gewaltigen Probleme, wir hören ja zum Teil aus Städten wie Duisburg, dass es dort ganze Bezirke gibt, in die die Polizei nicht mehr geht, dass da der Kerich zum Teil nicht weggeräumt wird, das sind also schon ganz... beunruhigende Entwicklungen. Dann ist auch ein Thema heute Morgen dieser SPD-Parteitag. In Berlin, glaube ich, hat das stattgefunden, wo sie da die Altvorderen, unter anderem den abtretenden oder zurückgetretenen Kanzler Scholz, noch einmal bejubelt haben, etwas in die Vergangenheit geblickt haben. Und da ist mir beim Lesen einmal mehr bewusst geworden. dass die Parteien in Deutschland einfach viel stärker im Zentrum stehen als in der Schweiz. Also in Deutschland haben sie einen regelrechten Parteienstaat und die Medien sind da voll eingebettet. Also man nimmt da sehr wenig... Distanz war, da wird auch jede Regung, jede Zuckung dieser Parteien an die ganz grosse Glocke gehängt. Ist klar, ist logisch, in einer repräsentativen Demokratie sind die Parteien diejenigen, die die Politik bestimmen. In der Schweiz mit der direkten Demokratie haben sie etwas mehr Abstand der Leute, auch der Medien zu den Parteien, obwohl die mentale Verstaatlichung da auch schon weit vorgeschritten ist im Journalismus. Aber eben in Deutschland ist mir immer wieder aufgefallen und natürlich auch jetzt, dass die Parteien den Takt und auch die Themen vorgeben und die Medien meines Erachtens, aber das ist jetzt meine subjektive Meinung, die müssten viel stärker hinterfragen, was denn jetzt da die Akzentsetzungen der einzelnen Parteien sind. Und die SPD ist ja auch interessant, das wird jetzt vermeldet, da gab es offiziell Kein böses Wort gegen den Vorsitzenden Klingbeil, dann aber bei der Abstimmung hat er nur etwas über 60% gemacht. Also hintenrum hat man da die Brieföffner ihm in den Rücken gestossen und die Dolche. Aber eben vordergründig hat man da auf Friede, Freude, Eierkuchen gemacht. Aber das zeigt doch, dass auch in dieser Partei es brodelt, obwohl Klingbeil es doch geschafft hat, dank der Brandmau von Friedrich Merz, sehr viele sozialdemokratische Anliegen in diese Koalition. hineinzutragen. Und der Programmersatz, der eigentliche intellektuelle Aspekt, das, was die Partei, in dem sie noch zusammenhält, ist... der versucht, die AfD zu verbieten. Die AfD ist der eigentliche Programmersatz. Die Zerstörung, die Ausbremsung, die Wegwischung der AfD, das Verbot der AfD, das ist im Grunde jetzt das zentrale Anliegen der SPD. Und da muss man vielleicht anmerken, dass das auch die Strategie der Linken war in den USA gegen Donald Trump. Also fast nihilistisch hat man sich auf die Zerstörung auf die politische und dann die juristische Zerstörung dieses Kandidaten konzentriert. Aber es hat nicht funktioniert, weil Trump selbst in seinen Fake News, selbst in seinen Übertreibungen und in seinen unglaublichen Twitter-Aussagen, wobei viele dann auch unglaublich auf den Punkt sind, dass Trump selbst dort, wo man das Gefühl hatte, da liegt er jetzt komplett daneben, fühlte sich das eben doch immer noch wahrer an als diese salonfähige Verlogenheit des Mainstreams. Und wenn man das Beispiel Amerika hier einfach zurate zieht, dann kann man doch daraus folgen, dass eben die reine Zerstörungsstrategie gegen die Konkurrenz, die wird nicht erfolgreich sein. Aber ich lese darüber nichts in den deutschen Zeitungen. Das müsste man doch der SPD sagen, vor allem dann, wenn man ein Sympathisant der SPD ist. Und viele Journalisten sind, glaube ich, Sympathisanten der SPD. Erstmals Gewalt bei Protesten gegen ... Vucic wird da vermerkt, der serbische Präsident, auch in den deutschen Medien, wie auch in den Schweizer Medien, eine Reizfigur, eine Antifigur, wie auch Viktor Orban. Der wollte ja eine Pride-Parade verbieten, der Budapester Bürgermeister hat sich nicht daran gehalten und man hat das dann natürlich zu einer Manifestation gegen die Regierung Orban gemacht. wenn die Linken die öffentliche Agenda bestimmen, wenn sie sagen, wir machen dieses, wir machen jetzt solche, Paraden, solche Demonstrationen, der linke Lifestyle, der wird jetzt da propagiert, auch auf allen staatlichen Kanälen, dann begrüssen das die Medien. Wenn aber eine konservative Regierung sagt, nein, wir wollen diese Pride Parade nicht, das geht gegen unsere Moralvorstellungen, gegen unser Familienbild, gegen unsere Vorstellung der Kindererziehung, dann tut man so, als sei das ein Schwerverbrechen. Also das ist schon interessant, wie da immer wieder mit unterschiedlichen... Ellen gemessen wird. Übrigens interessant bei Vucic, da merkt der Michael Martens, den ich übrigens sehr schätze als Korrespondent, der merkt da an, dass eben der Vucic seit vielen, vielen Jahren, seit 13 Jahren immer wieder die Wahlen gewonnen hat. Dabei tun ja die Zeitungen auch so, als sei das gleichsam ein finsterer Autokrat, der sich da mit der Macht aus Gewehrläufen nur noch auf seinem Palastthron halte. Das Gegenteil ist der Fall. Vucic, vom Typus her, eigentlich eher ein Nicht-Politiker. Er wirkt extrem nachdenklich, ist kein charismatischer, baumfüllender Politiker. Ungeachtet all dessen hat er es immer wieder geschafft, die Wahlen zu gewinnen. Und der Eindruck, den ihnen aber vermittelt wird in den Medien, ist, dass sei da etwas nicht ganz in Ordnung mit seiner mit seiner Wahl. Und auch da wieder interessant, wenn Vucic seine Leute in die entsprechenden Staatsstellen bringt, dann ist das natürlich ein riesiger Skandal. Wenn wir aber sehen, dass seit der 68er-Zeit die Linken den Marsch durch die Institutionen gemacht haben, dann ist das sozusagen Ausdruck der gesellschaftlichen Emanzipation. Die Welt feiert endlich wieder Aussenpolitik. Kanzler Merz. Erlauben Sie mir dazu auch einen Kontrapunkt. Ich glaube, in Deutschland wäre mehr Innenpolitik gefragt. Wenn ich lese, was jetzt in Hamburg passiert oder eben in Duisburg, was ich erwähnt habe, wenn ich mir die Zustände in Berlin vor Augen führe, dann glaube ich, hat Deutschland ein akutes Innenpolitik-Defizit. Und die Aussenpolitik ist eine grosse Gefahr. Die Aussenpolitik ist nämlich auch eine Verführung. Dort können die einstigen Großmächte sozusagen dem Phantombild ihrer einstigen Grösse noch einmal hinterherhächeln und so tun, als seien sie immer noch Grossmächte. Gerne Grosse in der Politik. Die Aussenpolitik ist auch die Droge für die Gerne Grosse. Und ich würde anmahnen in Deutschland, gerne klein. Das ist doch das Privileg, das ist doch der grosse Vorteil, den die Bundesrepublik hat nach den verlorenen Weltkriegen, dass man... in dieser Raubtier-Arena nicht mehr mitkämpfen muss, sondern man kann sich jetzt darauf konzentrieren, das ist natürlich mühsam, das ist weniger glamourös, da ist man nicht an diesen internationalen Konferenzen auf den roten Teppichen, das gibt nicht so schöne Selfies. Aber man kann für die eigene Bevölkerung einen Mehrwert leisten. Und das finde ich auch wieder inspirierend am amerikanischen Präsidenten. kann jetzt die Aussenpolitik nicht vernachlässigen. Nachdem er raus will, das zieht ihn immer wieder rein. Aber er legt auch ganz starke Akzente auf die Innenpolitik. Stichwort Migration, Stichwort Steuerabbau, Stichwort Haushaltbehandlung mit seiner ganzen Zolloffensive. Darüber kann man ja denken, was man will. Das ist natürlich auch Wahlkampf für den Mittleren Westen gegen die Bankengürtel und die Finanzwelt, klar. Aber er... vernachlässigt die Innenpolitik nicht, während man bei Friedrich Merz jetzt etwas den Eindruck hat, als versuche er aussenpolitisch Statur zu gewinnen, die er eben innenpolitisch eher etwas verringert hat, durch seine Brandmauern und all diese verschiedenen Fehltritte mit den gebrochenen Wahlversprechen. Steinmeier warnt vor Bruch oder Verächtlichmachung des Völkerrechts. Ich habe dazu... in der schweizerischen Ausgabe ein paar Bemerkungen gemacht, weil die NZZ einen Vortrag, ein Interview gebracht hat mit einer Potsdamer Völkerrechtlerin. Das Völkerrecht ist einfach nicht das Mass aller Dinge. Erstens ist das Völkerrecht kein Völkerrecht, weil die Völker bei der Bestimmung des Völkerrechts nichts zu sagen haben. Das wird einfach von Experten oder von Gremien oder durch Kommunikös oder durch bestimmte... Auch Hinterzimmervorgänge bestimmt, also ich rede da lieber vom internationalen Recht. Das internationale Recht funktioniert nur so lange, als die grossen Staaten, die Raubtiere, untereinander einig sind und sich in diesem internationalen Regelwerk wiedererkennen. Das ist aber das grosse Problem heute. Indien, Brasilien, China, Russland, auch ganze Teile Asiens, Afrikas, die sehen dieses sogenannte Völkerrecht, dieses internationale Recht immer mehr als... einseitigen Machthebel der alten Kolonialmächte des Westens. Sie sind nicht mehr einverstanden, sie akzeptieren das nicht, sie wollen ein faireres internationales Recht. Und deshalb ist natürlich das sture Beharren auf dem Völkerrecht zwar eine schöne Phrase für die Medien, da kann man sich auch wieder als Gutmensch inszenieren, aber das wird einfach den tatsächlichen Verhältnissen am Boden nicht gerecht. Brüssels neuer Taktgeber heisst Friedrich... Merz schreibt an Christoph B. Schilz und Stefan Beutelsmacher, die beiden Autoren der Welt, den Christoph B. Schilz, den schätze ich sehr, ein ausgezeichneter Journalist, der seit vielen Jahren in Brüssel ist. Aber dieser Artikel ist mir jetzt doch ein bisschen viel Gottesdienst gegenüber. Friedrich Merz, was lese ich da? Merz hat Deutschland wieder dorthin zurückgebracht, wo das Land seit Ende der Kanzlerschaft von Angela Merkel im Jahr 2021 nicht mehr war. in die Rolle des Leitwolfs in Europa. Das ist auch eine Herausforderung, die den deutschen Steuerzahler möglicherweise viel Geld kosten wird. Also meine Damen und Herren, vergraben Sie Ihre Porponees, bringen Sie Ihre Sparnisse in Sicherheit, denn der Leitwolf, das kann ich Ihnen sagen, der ist sehr hungrig, der will Ihr Geld verschlingen. Das geht dann ziemlich schnell, weil Kompromisse eben manchmal teuer erkauft werden und am Ende diejenigen dafür zahlen müssen, die wirtschaftlich am stärksten. und die Zügel in der europäischen Konsensmaschine in der Hand halten. Deutschland eben die drittstärkste Volkswirtschaft der Welt. Da sehen Sie eben, viel zu unkritisch. Einfach weil Deutschland da quasi beweihräuchert wird, auf diesen EU-Teppichetagen, dann schreiben die Journalisten schon ganz ergeben, ja, aber das könnte dann halt teuer werden. Nein, schreibt doch einmal, was bringt uns diese Prachtentfaltung des Friedrich Merz, die wir ihm ja gönnen in Brüssel. wenn das am Schluss einfach zu Zahlungen führt. Und da muss man sich immer die Frage stellen, was bringt das? Und da ist ja der Artikel sehr erhellend, weil der Artikel schon selber schreibt, es bringt eigentlich nichts. Also dieser grossartige Auftritt von Friedrich Merz hat Deutschland in der Konsequenz überhaupt nichts gebracht am EU-Gipfel. Ich zitiere weiter. Was kam heraus bei diesem tristen Gipfel in Brüssel? Jetzt ist er plötzlich trist. Ich glaube, das ist der Abschnitt, den Christoph B. Schilz geschrieben hat. der für März ein grosser Erfolg war, aber sich letztlich einreihen wird in eine Phalanx von unbedeutenden Routine-Treffen der EU-Spitzen. Erstens, keine Fortschritte in der Migrationspolitik, wobei Änderungen bei der Regulierung der Migrationsströme aus Afrika dringend nötig wären. Zweitens, keine Verständigung auf die weitere Zusammenarbeit mit Israel, weil die EU in dieser Frage tief gespalten ist. Drittens, die EU will sich nach eigenen Aussagen weiterhin an diplomatischen Bemühungen beteiligen. um die Konflikte in Nahost beizulegen. Eine Floskel nicht gemeint, aber ohne Relevanz, weil Europa im Nahen Osten keine Rolle spielt. Viertens, ein klares Bekenntnis der EU zur weiteren Unterstützung der Ukraine, allerdings ohne konkrete Zusagen. Das ist doch keine vernünftige Politik, die in der EU gemacht wird. Und wie kann man da schreiben, dass das jetzt ein grosser, fantastischer Auftritt von Friedrich Merz ist, wenn er in der Summe nichts herausgeholt hat, was irgendwo im Interesse von Deutschland wäre. Also da sehen Sie, Man findet schon heraus, wie es denn wirklich ist. Aber wenn man die Schlagzeilen und die kommentierende Grundierung, den Sound der Artikel eins zu eins nehme, dann würde man gleichsam in die Irre geführt. Übrigens ein neues Sanktionspaket ist da verabschiedet worden gegen Russland. Zum ersten Mal sind jetzt da auch westliche Journalisten, wie da der Mann, der Herr Röper vom Antispiegel. Das sind ja auch Abirrungen, die wir haben. Dann noch ganz kurz ein paar Meldungen. Der Luftkrieg in der Ukraine geht weiter. Russland hat den grössten Angriff auf die Verteidigungsinfrastruktur, also des Luftraums, auf die Ukraine geflogen. Dann die deutsche Regierung arbeitet an Gesetzes... Vorlagen, um die Wiederherstellung von Nord Stream ein für allemal zu blockieren. Also auch hier, diese Verbindungslinie der Energie soll gekappt werden und selbst wenn die Amerikaner und die Russen sich auf die Wiederherstellung einigen sollten, Deutschland wird da nicht mitmachen. Das wird jetzt mit der Axt zerhackt. Wetten, dass dieser Entscheid nicht über alle Zeiten hinweg Bestand haben will. Dann in der Financial Times ein sehr interessantes Interview mit dem 41-jährigen Sohn von US-Präsident Donald Trump, mit Eric Trump. Er ist der Chef dieser familieneigenen Unternehmungen und er sagt hier ganz bemerkenswert, wenn mein Vater nicht Präsident... geworden wäre, der Vereinigten Staaten von Amerika, hätten wir bei unserem Vermögen, bei unseren Unternehmungen viel mehr Nullen hinter dem Koma. Wir wären viel reicher und diese ganze Präsidentschaft hat uns neben schlaflosen Nächten, fürchterlichen Angriffen, auch rund eine halbe Milliarde US-Dollar gekostet. Aber sie hat auch dazu geführt, dass die Unternehmungen innovativ sein mussten. Zum Beispiel ist man in den Bereich der sozialen Netzwerke eingestiegen und das zeige doch eben auch die Stärke der eigenen Unternehmungen. Ich glaube, man muss den Unternehmer Donald Trump hier auch ein bisschen fairer beurteilen. Der wird ja in unseren Medien auch nur als Pseudo-Unternehmer dargestellt. Ich glaube, da tut man ihm Unrecht und ich empfehle Ihnen die Lektüre dieses Interviews in der Financial Times. Das ist mal die andere Sicht. aus dem Familienbetrieb des amerikanischen Präsidenten, der selber in diesen Unternehmungen keine Rolle mehr spielt, wie das Eric Trump darstellt. Meine Damen und Herren, das war es von Weltwoche Daily für heute. Ich melde mich morgen zurück, wünsche Ihnen einen schönen Start und einen schönen Tag und einen fulminanten Start in diese neue, schöne, sommerliche Woche.

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Renforcement de l'UE : avalanche de dettes au détriment de l'Allemagne ? Klingbeil : Harmonie à l'avant, coup de poignard à l'arrière. La République fédérale : Une oligarchie partisane ? Manifestations en Hongrie et en Serbie. Eric, le fils de Trump : chasse aux sorcières d'un demi-milliard

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Date de début: 01.04.2026
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