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Die Weltwoche

«Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt am Freitag, dem 16. Januar 2026 heute Abend.» Der bedeutendste und wichtigste politische Anlass der Schweiz, die Albi-Sküetli-Tagung der Zürcher SVP im Schützenhaus. Albi Sküetli ist seit Monaten ausverkauft und wir sind gespannt, auch ich, denn ich darf zum zweiten Mal da eine Rede auf der grossen Bühne halten und werde mich dann unmittelbar nach dieser Sendung auch wieder versenken in die... Herausforderung des heutigen Abends. Wir werden selbstverständlich zeitnah auch für Sie darüber berichten. Grosse Tagung auch des Tagesanzeigers. Das Medienhaus lädt immer zu Beginn des Jahres ein mit einem prominenten Referenten, diesmal Sergio Ermotti, der UBS-Chef. Er hat ein paar Thema institutionelle Rahmenverträge, das müsse er sich noch überlegen. Er hat Zweifel geäussert an Fassungsvermögen der Schweiz, dass man einfach beliebig viel Zuwanderung verkraften kann. Auf der anderen Seite ist er ein Skeptiker etwas der direktdemokratischen Instrumente, so wie sie heute funktionieren, nicht ein Skeptiker der direkten Demokratie, aber er sagt, es gebe auch Missbrauch dafür, dass man die Unterschriftenzahl erhöhen möge und die Schweiz solle da aus ihrer Selbstzufriedenheit ausbrechen, sei gefährlich diese Nonchalance. Und Sergio Ermotti, ein hochinteressanter Mann, ein Schweizer Patriot und auch ein Bankier, der ja sein Gewerbe von der Pike auf gelernt hat und er bestätigt auch den Grundsatz, dass es... mehr gescheite braucht und weniger studiert. Er ist auch ein Beispiel dafür, dass eben die Studierten eben den Gescheiten, zu denen er zu zählen ist, nicht das Wasser reichen können. Ach, die Walliser wieder Die Weltwoche hat in ihrer aktuellen Ausgabe dem allgemeinen Wallis-Bashing Gegensteuer gegeben. Auch der Tagesanzeiger findet, genug ist genug. Man habe da zu stark und zu sehr und zu klischiert auf die Walliser eingeprügelt, obwohl es im Kanton Wallis schon ein paar verheerende Fehler passiert. Aber die Annahme, dass das sonst nirgends passieren könnte, da würde ich auch meine Zweifel anmelden. Regeln im Militär. Schweizer Armee führt neue Ruhenstellungen ein, also die Ruhestellung. Ruhn, Hände hinten oder Hände vorne. Eine Armee, die sich vorrangig mit solchen Fragen beschäftigen kann, scheint mir noch nicht ganz auf der Höhe der Zeit angelangt zu sein. Brandkatastrophe in Wallis. Ja, da ist jetzt natürlich die ganze juristische Aufarbeitung im Gang. Es gibt Kritik. Wir haben in der NZZ ein Interview mit einem Anwalt, der ungefähr das sagt, was ich am ersten Samstag schon gesagt habe. Schlamperei der Staatsanwaltschaft. Man hätte viel früher mit U-Haft kommen sollen. Man hätte die Büros versiegeln müssen und so weiter. Also auch ohne Jus Abschluss sind sie hier im Sinne der Sache informiert worden. Aber gut, wenn es jetzt auch die anderen... Italien macht mächtig Druck, möchte auch andere EU-Staaten als Zivilkläger aufbieten. Die Franzosen sind ein bisschen ruhiger, weil der hauptmutmassliche Täter und Verantwortliche ist ein Franzose. In Wallis werden jetzt Feuerwerkskörper in Innenräumen verboten und die Opfer erhalten je 10'000 Franken. Geh mal davon aus, dass da noch etwas drinsteckt. höhere finanzielle Forderungen gestellt werden. Wie kann ein Filmstar wie Mickey Rourke plötzlich pleite sein? Er pöbelt gegen Hollywood, hat keinen festen Wohnsitz mehr und Fans spenden ihm Geld. Doch seine Managerin sagt, es wird ein Erfolgsjahr für Mickey Rourke. Das würde ich auch sagen als seine Managerin. Ja, er ist eine Schauspielerikone. Der 80er Jahre, ich glaube er hat mitgespielt in diesem legendären Film von Francis Ford Coppola, The Outsiders, mit dem jungen Matt Dillon. Und er, dieser zerbrechliche, aber doch männliche Schönling, so quasi eine Soft-Aussehensvariante von Bruce Willis. Ist das etwas vor dem geistigen Auge vergegenwärtige... Aber dann wie bei so vielen Stars, ja, sie verglühen dann halt im Ruhm. Trinken zu viel, Drogenexzesse, Gesichtsoperationen. Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Folge von guten Tagen. Je grösser das Vermögen, desto gefährdeter ist der Charakter. Der Soziologe Thomas Dräuen hat hunderte Superreiche interviewt. Er erzählt, warum Donald Trump eine kleine Nummer ist. Und was Schweizer Milliardäre besonders macht? Ja, ich glaube auch kleine Vermögen können den Charakter gefährden. Und es ist eine Charaktersache, wie man mit Vermögen umgeht. Und was prägt jetzt den Charakter? Ist der Charakter zuerst oder dann die Umstände? Es ist ja interessant, es gibt ja auch Rockstars, die an gewaltigen Verführungen ausgesetzt sind. Und es schaffen diszipliniert, eben das zu bestehen. Nicht einfach. Man muss sich immer vorstellen, was das bedeuten würde, wenn man selber über diese Mittel verfügte. Aber dann gibt es eben die, die das nicht so gut können. Ich habe mit einem Schweizer Rockstar darüber gesprochen, er hat gesagt, die Kinderstube sei halt oft entscheidend. Was wir bei den Reichen auch noch hören, dass die Gewinner von Lotto-Sechsern die dann sehr schnell sehr viel Geld verdienen, sind dieses Geld dann auch sehr schnell wieder los. Und das ist vielleicht eine tröstliche Botschaft für all jene, die noch nie im Lotto gewonnen haben. Wenn man weiss, dass der, der gewonnen hat, das Geld auch schnell wieder verpulvert, ja, dann stört es einen vielleicht auch nicht, dass man es erst gar nicht bekommen hat. Radikal-sozial, so will die alternative Liste zurück in den Zürcher Stadtrat. Mit Tanja Maag als Stadtratskandidatin und dem Ziel, zwei zusätzliche Parlamentssitze zu gewinnen, startet die Alternative Liste in den Wahlkampf. Die Partei sieht sich dabei als linkes Korrektiv zu SP und Grünen. Ein linkes Korrektiv. Also es wäre mir bis jetzt nicht aufgefallen, dass die SP und die Grünen der Stadt Zürich besonders rechts gewesen wären. Was heisst das nun für die politische Positionierung dieser alternativen Liste? Kann man da schon von Linksradikalismus oder Linksextremismus sprechen? Vermutlich ja. Zum Glück haben wir in der Schweiz keine Politiker wie diesen Daniel Günther, ich glaube das ist der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, der gehört sich in einer deutschen Fernsehsendung ziemlich offenherzig darüber nachgedacht, wie man das Internet zensurieren kann. Es gibt jetzt einen riesen Streit darüber, ob er gesagt habe, man müsse Portale wie das News, das ist ja vom früheren Bild-Chefredaktor Julian Reichelt, Man müsse das auch irgendwie zusammenstauchen, verbieten oder zensieren, weil die Dinge schreiben, die nicht stimmen. Also ziemlich freihändig. Und als Schweizer staunt man einfach, wie Politiker sich da äussern in Deutschland. Also dieses Obrigkeitsverständnis. Ich glaube daran ablesen zu können, dass eben Deutschland einmal eine Monarchie war oder diese Fürstentümer. Ja. Die Aristokraten hatten vielleicht dieses Überlegenheitsgefühl, das sich jetzt auf die Politiker übertragen hat, aber ohne den aristokratischen Stil. Das wäre vielleicht einmal ein anderes Thema, das es zu vertiefen gelte. Soweit die Nachrichten des Tages. Ich werde gleich mit der internationalen Ausgabe nachlegen. Bleiben Sie dran. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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Sergio Ermotti: Apparition médiatique intéressante. Pouce levé pour le canton du Valais. Armée suisse préoccupée par des détails. L'Italie met la pression sur la Suisse. Mickey Rourke: La chute d'une star de cinéma

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