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Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt am Freitag, dem 6. März 2026. Immer wieder faszinierend ist es... sich mit den Erfolgsgeschichten von Schweizer oder in der Schweiz tätigen Unternehmen auseinanderzusetzen. Und das ist ein Aspekt, der generell in der Berichterstattung jetzt sowieso mit den Kriegen, mit all diesen aufwühlenden Ereignissen, mit all den Negativschlagzeilen viel zu wenig durchkommt. Das Wunder der schweizerischen Wirtschaft, beziehungsweise das Wunder auch der Schweiz als Magnet. für die Wirtschaft, als Oase für die Wirtschaft, in der nicht nur sehr viele eigene Unternehmen gedeihen können, sondern eben auch ausländische Unternehmen sich sehr wohl fühlen. Und zwar auch in jenen Branchen, bei denen man uns einredet, da sei die Schweiz im Grunde die totale Wüste, sozusagen ein Tschernobyl der Wirtschaftsfeindlichkeit. Und ein... Beispiel, das einem da in den Sinn kommt, ist die Medtech-Branche. Sie haben das sicher mitbekommen, dass im Zusammenhang mit diesen EU-Verträgen immer wieder behauptet wird. Allen voran sagt dies der Soloturner-Unternehmer Simon Michel, einer der ganz grossen Neuroturbos unter der Bundeshauskuppel. Er sagt, die Schweizer Medtech-Branche wäre tot, wenn die Schweiz sich nicht der EU, den Institutionen der Europäischen Union unterwirft, den EU-Direktiven, den EU-Richten und den EU-Sanktionen. Also die Schweiz muss sich sozusagen aufgeben, in staatlicher, in souveränitätspolitischer, in demokratischer, direktdemokratischer Hinsicht, um zu überleben. Das ist nun der klassische Selbstmord aus Angst vor dem Sterben, der da institutionell begangen werden soll. Nun, auch das sind Fake News. Denn die Medtech-Branche, und es gibt auch prominente Beispiele, aus den Vereinigten Staaten, haben Firmen angesiedelt, ungeachtet der theoretischen Möglichkeit, dass die Schweiz diese neuen institutionellen Abkommen ablehnt, schon vor einigen Jahren. Übrigens ist ein ganz bedeutender amerikanischer Medtech-Anbieter in Iberdon gelandet, hat dort seine Zelte aufgeschlagen. Das war noch vor der Beerdigung des ersten Rahmenabkommens, mit dessen Annahme man ja rechnen musste. Ungeachtet all dessen, also diese Kassandra-Rufe, diese Weltuntergangsbegeisterung, die da aus europapolitischen Motiven kultiviert wird, diese Untergangseuphorie und Unterwerfungseuphorie könnte man noch hinzufügen, der ist zu misstrauen. Nein, wir haben in der Schweiz diese unglaubliche Anziehungskraft für die Wirtschaft. und ich habe mir gestern Einmal das Verteilzentrum von Aldi anschauen dürfen in Schwarzenbach, Kanton St. Gallen, mit Jerome Meyer, dem CEO dieses Unternehmens in der Schweiz. Aldi, das ist ja auch so eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Eine deutsche Firma, die da in der Nachkriegszeit entstanden ist, aus einem Tante-Emma-Laden sozusagen, hat da der Karl Albrecht, ein gewaltiges logistisches Wunderwerk. aus dem Boden, aus dem Nichts heraus entwickelt. Heute ist dieses Unternehmen in zahlreichen Ländern aktiv, auch in den Vereinigten Staaten, sogar in China, in vielen anderen. Und sie sind sehr, sehr erfolgreich mit eben ihren Erfolgsstrategien, die auf Fokussierung und einer sekundenschnellen Logistik beruhen. Und das ist beeindruckend, das ist imponierend, Das ist jetzt nur ein... Beispiel unter so vielen. Und meine Botschaft am Anfang dieser Sendung ist, meine Damen und Herren, das dürfen wir nicht selbstverständlich nehmen in der Schweiz. Das müssen wir pflegen. Und dass diese Unternehmen hier sind, das hat ganz spezifische wirtschaftspolitische Ursachen. Und wenn Sie es mir nicht glauben, was ich jetzt gleich sagen werde, dann lesen Sie Lorenz Stucki, der das grandiose Buch geschrieben hat, das heimliche Imperium. Über die Schweiz 1968 hat er das formuliert, der ehemalige Weltwoche-Chefredaktor. Seine These deckt sich eins zu eins mit meiner Meinung, dass meine Meinung dazu durch dieses Buch maßgeblich beeinflusst wurde. Das wesentliche Thema ist die Freiheit. Wir haben in der Schweiz das Leistungsprinzip der Freiheit. Jeder kann, soll aufgrund seiner Fähigkeiten sich zur Entfaltung bringen können. Keine Bleiplatten des Staates, keine Bevormundung. Keine übertriebenen Lasten. Direkte Demokratie. Wir bestimmen selber. Wir bewachen unser Eigentum. Wir bewachen unsere Gesetze. Wir bewachen unseren Staat. Und nicht nur mit den Instrumenten der finanzpolitischen Kontrolle oder der direkten Demokratie. Natürlich, die ist ganz wichtig, aber auch der Föderalismus, der Kantonlichkeit, das Gemeindedenken, die Gemeindeautonomie. Ganz wichtig. Das sind antizentralistische Pfeiler. Und dann natürlich die Neutralität, die eben nicht flexibel gehandhabt werden darf, weil die Neutralität ist ein Schutz für die Bevölkerung und für die Wirtschaft. Das Neutralitätsinstrument ist kein Werkzeug für die Mächtigen, die dann eben nach einer Art Schaumgumineutralität, je nachdem, entsprechend durch die Weltgeschichte manövrieren und die Schweiz dann eben in Konflikte hineinziehen, wie es der Bundesrat jetzt gemacht hat in Russland. und wie er jetzt wieder rotiert und jongliert im Zusammenhang mit Iran. Nein, es gibt nur eine unverhandelbare, immerwährende, bewaffnete und umfassende Neutralität. Das gehört eben auch dazu, dass die Schweiz nicht in diese Kriege hineingezogen wurde. Auch das ist sozusagen eine elementare Friedensleistung unseres Staatsaufbaus, unserer Verfassungsväter. Und die Tatsache, dass wir in diese Kriege nicht hineingezogen worden sind, ist die Voraussetzung dafür, dass so viele Firmen und Unternehmer, die die Nase voll davon gehabt haben, laufend von ihren grössenwahnsinnigen, ehemals absolutistischen, Entschuldigung, Spinnerregierungen, immer wieder in Kriege hineingezogen zu werden. Mit den verlogensten, hanebüchensten Argumenten. Deshalb, auch deshalb, ist die Schweiz zu einer Oase des Erfolgs. Und dieses Plädoyer, dieses Spontan-Plädoyer am frühen Morgen, das drängt sich mir auf, aufgrund meiner tollen Eindrücke, die ich da gewinnen konnte. Sehr sympathisch auch dieser Betrieb. Ich weiss, das ist immer etwas heikel, wenn man einen Betrieb herauspickt, dann sind alle anderen beleidigt. Es gibt so viele fantastische Betriebe, sozusagen die Aldis in unterschiedlichen Branchen und unterschiedlichen Gefilden. Es wird hart gearbeitet in der Schweiz. Es gibt fantastische... Betriebe, tolle Unternehmer, die unter Risiko und Aufopferung ihrer selbst, ihres Unternehmens, sich dem Ideal einer Dienstleistung, eines Produkts widmen. Meine Damen und Herren, wir müssen das mehr wertschätzen. Wir dürfen das nicht einfach mit Füssen treten. Und ich sage Ihnen, meine teilweise Frustration in diesem Gebiet oder auch eine Art geschärfte Alarminstinktbereitschaft sozusagen, die kommt daher, dass ich eben selber im Bundeshaus war, acht Jahre. Und ich kann Ihnen sagen, im Bundeshaus ist der Respekt vor unseren Unternehmen, vor unserer Wirtschaft viel zu wenig vorhanden. Man sieht dort in der Wirtschaft eine Milchkuh, vor allem auf der linken Seite, aber auch auf der grünen, grün-liberalen Seite, dort noch etwas weniger, aber zunehmend auch, sieht man in der Wirtschaft einfach eine Milchkuh, sozusagen ein Kasseli, auf das man zurückgreifen kann, immer mehr Regulierung. immer mehr Bleiplatten, immer mehr Geld wird aus diesem privaten Sektor in den öffentlichen Moloch hineingeschmissen. Ja, wir brauchen einen Staat. Ich bin nicht gegen den Staat. Sonst fressen die Starken die Schwachen. Das ist nicht gut. Aber wir dürfen diesen Staat nicht überwuchern lassen. Wenn der zu viel Geld abzieht aus dem privaten Kreislauf, dann ist das wie wenn Sie bei einem Wasserschlauch, der einen Garten Eden wässert, das Wasser immer mehr in so eine Steinwüste der Bürokratie umleiten. Dann hat der Garten immer weniger Wasser. Und etwas müssen wir uns hier ohne Selbsttäuschung ganz klar bewusst machen. Die einzigen Steuern, nein, sagen wir es so, die einzigen Methoden, die einzigen Mittel, die ein Staat hat, Geld zu beschaffen, sind Steuern oder Schulden. Schulden, das ist sozusagen die Kreditkarte unserer Enkel und unserer Kindeskinder und Kinder. Und das zweite sind Steuern. Und wer zahlt die Steuern in der Schweiz? Das sind ausnahmslos die Unternehmen, das wird jetzt natürlich alle schockieren, die kein Unternehmen haben und auch Steuern bezahlen. Aber Sie müssen das so sehen, Unternehmen zahlen Steuern auf ihren Gewinnen selbstverständlich und auf anderen Dingen. Die Unternehmen zahlen aber auch Steuern, wenn sie ihre Gewinne so optimiert oder versteckt haben, dass sie als juristische Personen gar keine Steuern zahlen. Aber dann zahlen die Unternehmen Löhne ihren Mitarbeitern. Und mit diesen Löhnen müssen dann wiederum die Mitarbeiter Steuern bezahlen, Produkte kaufen, in den Wirtschaftsbeziehungen eintreten usw. in den ganzen marktwirtschaftlichen Zusammenhang. Da gibt es ja auch wieder Abgaben, Mehrwertsteuern usw. Also die Unternehmen sind im Grunde die einzig legitime Geldquelle des Staates, der öffentlichen Einnahmen. Und das müsste eben auch mal die Linke begreifen. Dass wenn du diese Milchkuh kaputt machst, dann hast du nichts mehr. Dann geht eben auch die Schweiz kaputt. Das sind vielleicht Dinge, die jetzt nicht unbedingt in der Aktualität, in den Schlagzeilen sind, aber sehr wichtig, dass wir uns da Ciao. Erinnern, dass wir uns da drauf besinnen. Trump zieht Europa in den Krieg hinein. Ja, die Neutralität ist jetzt eine Debatte, hat man angesprochen, auch dieser Tage im Bundeshaus, vor allem die SVP. Die SVP ist die einzige Partei, die sich in der Schweiz für die Neutralität einsetzt und damit eben auch für einen Zentralpfeiler des Wohlergehens, des Wohlstands und auch der Glaubwürdigkeit, der Sicherheit der Schweiz. Ganz wichtig, ist eigentlich entsetzlich, ist schlimm. dass viele Zeitungen, auch einflussreiche Zeitungen, dies überhaupt nicht sehen und erkennen wollen. In der Neuen Zürcher Zeitung heute Morgen ein spannendes Streitgespräch zwischen Simon Michel und Freddy Gantner, eine Doppelseite, ich habe es natürlich gelesen und ich hoffe, dass ich es verstanden habe, auch am frühen Morgen, den Austausch der Argumente. Simon Michel ist der Euroturbo, ich habe es bereits gesagt, er plädiert dafür mit... Es gibt Untergangsszenarien, dass die Schweiz diese institutionellen Verträge unterschreiben muss. Das sind institutionelle Verträge, das muss man ganz klar sehen. Das sind keine bilateralen Verträge, das suggeriert gleichberechtigt auf Augenhöhe institutionelle Fragen. Institutionelle Themen, institutionelle Fragen. Was heisst das? Die EU und die Schweiz sind Institutionen. Die EU ist das Gegenteil der Schweiz institutionell. Die Schweiz ist von unten nach oben aufgebaut, die EU ist von oben nach unten aufgebaut. Wenn Sie zwei solche gegensätzlichen Institutionen zusammenbringen, dann geht das immer auf Kosten von einer Institution. Denn das können Sie nicht zusammenbringen, das ist ja nicht kompatibel, also muss ja eine Institution sich durchsetzen. Jetzt kann man sich natürlich auf den Standpunkt stellen, dass die Schweiz die EU sozusagen vom Kopf auf die Füsse stellen wird. Ist das wahrscheinlich, ist das realistisch, wenn in diesen Verträgen Brüssel die alleinige Rechtsänderungskompetenz hat, also sie können Gesetze verändern, die wir dann in der Schweiz übernehmen müssen, Regeln, ganz wichtige Regeln, wir haben dann nicht mehr eben die Steuerknüppel in der Hand, um unseren Garten zu pflegen, um unsere Oase zu pflegen, um die Rahmenbedingungen so einzurichten wie jetzt, dass sie eben besser sind, noch besser sind. als in der Europäischen Union und deshalb sind diese Firmen hier und darum geht es der Schweiz eben auch besser, weil wir bewiesen haben, dass wir eben bessere Rahmenbedingungen machen können, aber auch machen müssen, weil wir viel kleiner und verwundbarer sind. Wir können uns das gar nicht leisten, was in diesen riesigen Staaten da alles an ineffizientem und bürokratischem Gewucher los ist. Ganz wichtig, also die EU ist das Gegenteil der Schweiz und mit diesem Vertrag werden eben die EU-Institutionen in der Schweiz eingeführt. Teilweise, nicht total. Aber es ist noch unehrlicher als ein Beitritt. Bei einem Beitritt könnten Sie ja wenigstens noch mitbestimmen, zumindest pro forma. Sie sässen da noch an einem Tisch. Aber es gibt ja für die Schweiz, das wissen wir, kein grösseres Sicherheitsrisiko, als wenn Bundespolitiker irgendwo an einem ausländischen Tisch sitzen, vor allem Bundesräte. Also die Vorstellung, dass sozusagen die kleine Schweiz, die viel grössere EU. von unten umdreht, verschweizert, das ist der pure Grössenwahn. Das erzählt jetzt Herr Michel nicht. Er verharmlost einfach, was es bedeutet, wenn eine Top-Down-Institution, die wirtschaftlich sogar von führenden Eurokraten abgeschrieben wird, Christine Lagarde oder ein Mario Draghi, hat man das vergessen in Bern? Die haben gesagt, die EU ist in existenziellen Nöten, was ihre wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit angeht. Ein Mario Draghi hat einen 800 Seiten Bericht geschrieben, der ist fast so lang wie dieser EU-Unterwerfungsvertrag. Und das ist sozusagen ein vorgezogener Totenschein. Mit dieser Bürokratie, mit dieser gewaltigen Zwangsjacke aus Blei, aus Eisen, aus verrostetem Eisen, wird die ganze Wirtschaft erzielt. Er stickt, also die EU, die man angefangen hat als Liberalisierungsprojekt, damit haben sie auch die Freisinnigen hier immer in der Schweiz angekündigt, gesagt, es ist grossartig, dass die Schweiz quasi zwangsliberalisiert wird aus Brüssel, zutiefst undemokratisch natürlich dieses Denken, aber das ist ja vorbei, das gibt es ja gar nicht. Die EU ist ja längst von der Liberalisierung zur Regulierung, zur Strangulierung übergegangen. Sieht man das nicht? Und was ist die Agenda eines Simon Michel? Erkennt er das nicht? Weiss er es, aber redet er wieder besseres Wissen so, hat er irgendwelche Vorteile für sich und sein Unternehmen, aber es ergibt doch keinen Sinn, dass sich eine wirtschaftlich erfolgreiche Schweiz institutionell, und das ist wichtig, institutionell an eine kaputte Institution anschliesst. Und diese Kaputtheit wird ja sogar von Verfechtern dieser Institution mittlerweile selber festgestellt, meine Damen und Herren. Also was ist hier eigentlich los? Dieses Argument müsste man noch viel stärker nach vorne bringen. Aber es ist gut, und das müssen Sie lesen, das ist informativ, wie da ein Fredi Gantner aus seiner natürlich grossen Erfahrung, die kontrollieren mehrere Unternehmen, seine Partners Group, das ist eine Private Equity Gesellschaft, also die kaufen Aktien auf, machen dann aktiv mit, beeinflussen die Firmen und versuchen sie noch besser zu machen, um dann diese Firmen wieder weiterzugeben. Und mit dem sind sie sehr erfolgreich. Das heisst, ein Fredi Gantner muss natürlich die EU, sie haben viele Geschäfte dort, ganz genau im Blick haben. Und er sagt, da bei diesen Verträgen geht es darum, dass die Befürworter kurzfristige mögliche Vorteile dermassen überschätzen, dass sie die langfristigen gewaltigen Nachteile komplett in den Hintergrund drängen. Und diese kompletten Nachteile sind eben die, dass uns die Hände gefesselt werden. Wir werden angebunden. An diesen institutionellen Moloch EU, wir müssen dann diese Regeln übernehmen, wir können es nicht mehr anders und besser machen. Und das sage ich Ihnen als Unternehmer, es gibt nur ein Grundprinzip des Erfolgs, gilt übrigens auch für die Schweiz, gilt für jede Firma, sie müssen anders und besser sein. Und wenn die Schweiz da versinkt, in diesem Paragrafen-Ozean, wenn sie sozusagen angeschraubt, angelötet wird, an diese gewaltige Bleiplatte EU, dann ist sie nicht mehr anders und besser, dann ist sie gleich und vor allem klein. Und da kann ich Ihnen sagen, dann wird die finanziell in Nöten steckende EU diese Schweiz ausnehmen nach Strich und Faden. Und alles andere ist unrealistisch, alles andere ist sich die Augen vor der Wirklichkeit verschliessen. Und da kommt noch etwas hinzu. Wir leben jetzt in Zeiten des Krieges. Es müsste allmählich der Hinterste und der Letzte gemerkt haben, entschuldigen Sie, dass ich mich da etwas eschofiere am Morgen, aber man muss das einfach engagiert vortragen. Jetzt muss dann auch mal der Hinterste und der Letzte begriffen haben, dass dieses Völkerrecht eine Selbsttäuschung ist. Das gibt es nicht. Und wenn jetzt eine Kaya Kalas, die EU-Aussenbeauftragte aus Brüssel, Ähm, ich esse dann... an der Uni Zürich eine grosse Churchill-Rede gehalten hat, dann ist das erstens mal ein Missbrauch des Namens Churchill, weil diese Politikerin wirklich nicht auf dieser Reiseflughöhe unterwegs ist. Also Churchill wird sich da im Grab umdrehen, wenn er sowieso gar nicht Notiz davon nehmen würde, von solchen Ereignissen. Aber wie da in seinem Namen jetzt also Politiker sprechen, die wirklich nicht seines Kalibers sind. Und diese Kaya Kala sagt, ja, wir müssen die regelbasierte Ordnung aufrechterhalten, meine Damen und Herren. Es gibt keine regelbasierte Ordnung auf der Welt. Und das sehen wir jetzt ja auch im Iran. Wir sehen es in der Ukraine. Und ich sehe ja beide Konflikte nach dem genau gleichen Muster. Die Russen haben gesagt, diese Bedrohung... Können wir nicht akzeptieren, dass die NATO in der Ukraine faktisch ihre Zelte bzw. ihre Raketenstationen früher oder später aufschlagen will? Sollen wir warten, bis die NATO bei uns auf dem roten Platz steht? Nein, das machen wir nicht und gleichzeitig läuft ja noch ein Bürgerkrieg, sozusagen auch vom Westen befeuert, von Kiew gegen die eigene russischsprachige Bevölkerung. Da werden 14'000 Leute abgeschlachtet zwischen 2014 bis 2022. die Ukraine hat sich sowieso über internationale Vereinbarungen hinweggesetzt, indem sie die NATO als Militärbündnis in ihr Land genommen hat. Das Verstöss gegen den Istanbuler Vertrag vom Jahr 2000 oder 1999, behaften Sie mich jetzt nicht auf die exakte Zahl. Jetzt können Sie ein Völkerrechtler-Seminar machen, ob das eine richtige Interpretation des Völkerrechts ist. Oder Sie können sich einbilden wie einige Politiker in Europa, dass Sie da Schiedsrichter sind oder auch einige Bundesräte. Nein, wir sind keine Schiedsrichter. über ein Völkerrecht, das es gar nicht gibt und das deshalb auch keinen Schutz garantiert. Und diese regelbasierte Ordnung, von der Frau Kallas spricht, die ist inexistent. Das ist eine Selbsttäuschung. Diese internationale Regelordnung, das ist einfach sozusagen ein Friedenszustand, der darauf beruht, dass die nationalen Interessen der Grossmächte nicht kollidieren. Also weil irgendwo ein Gleichgewicht gefunden ist. Aber in diesem Moment, wenn eben dann plötzlich sich etwas verändert, Wenn sich Machtverhältnisse verändern, dann wird es gefährlich. Also die Russen sagen, das ist für uns eine Bedrohung, wir gehen rein, wir haben die Möglichkeiten, wir sind stärker, peng. Ob jetzt das völkerrechtlich relevant ist, das ist für die Galerie irrelevant. Was sagen die Amerikaner gegenüber dem Iran? Sie sagen, okay, wir verhandeln jetzt, wir möchten den Iran entwaffnen, auch weil wir im Nahen Osten selbstverständlich unsere dominante Position mit Israel ausbauen wollen. Das ist ein Fernduell. mit China und Russland um ganz wichtige Ressourcen. Und der Iran ist da ein massiver Störenfried, weil er über Jahre, Jahrzehnte hinweg immer wieder Amerikaner erschossen hat, weil er Israel bedroht, weil er Israel von der Landkarte fegen will. Und natürlich, ich habe es ja gesagt, das ist auch völkerrechtswidrig im streng genommenen Sinn. Wenn sie in ein Land angreifen, werden sie aus Verhandlungen heraus einfach quasi die Staatselite auslöschen und in die Luft sprengen. Mit übrigens unabsehbaren Risiken. Aber es ist die genau gleiche Logik. Die Amerikaner definieren den Iran als Bedrohung. Jetzt kann man natürlich darüber streiten, es wird in den USA auch gestritten, ob das stimmt, ob das wirklich eine Bedrohung ist oder ob die Amerikaner durch ihr Verhalten den Iran erst zur Bedrohung gemacht haben. Und Israel. Aber es ist in diesem Moment völlig egal. Weil die sagen einfach, das sind unsere Interessen, die dadurch kreuzt werden. Und das ist das Gesetz der internationalen Politik. Und darum ist es heute eben sehr gefährlich, weil eben das Gleichgewicht... neu gefunden werden muss. Die Amerikaner, die Russen haben zu lange zugeschaut, aus ihrer Sicht, in der Ukraine. Sie haben da zu lange die NATO gewähren lassen, aber sie sind immer noch stark genug und früh genug reingegangen, um das Ganze, wenn auch zu einem horrenden Preis für sich, zu entscheiden. Jetzt die Amerikaner haben die Russen, jetzt aus ihrer Sicht, geopolitisch, in diesem Monopoly, eigentlich zu lange stark werden lassen und jetzt können sie sich da nicht mehr wirklich oder wollen sich auch nicht mehr wirklich wehren. gegen diese Bestrebungen in der Ukraine. China hat Amerika wirtschaftlich vielleicht fast schon überholt. Also auch da wird es früher oder später zu einem Krieg kommen um Taiwan. Die Chinesen werden das nicht dulden, weil sie sind jetzt viel stärker, dass die Amerikaner dort sind. Und was will man jetzt argumentieren mit Völkerrecht? Ist das Völkerrecht, wenn die sozusagen ihr ein China vereinigen oder wenn die Amerikaner sich dann wehren für Taiwan? Also hören wir auf. diesen Gespenstern hinterherzulaufen. Stellen wir einfach nüchtern und realpolitisch fest, dass wir in einer Zeit leben, in der es wieder Konflikte gibt und Kriege und nationale Interessen sind dominant. Gesetz des Dschungels, das war nie weg. Das ist jetzt sichtbar, tritt es hervor, weil es eben Konflikte, Machtverschiebungen usw. gibt. Und jetzt kommt die Pointe. Die Schweiz... muss in diesem Zusammenhang, ein Land wie die Schweiz, für seine Interessen schauen, für ihre Interessen. Sie muss neutral sein. Sie darf sich keine Feinde machen. Sie muss schauen, dass ihre Wirtschaft nicht unter die Räder kommt. Das, was ich am Anfang dieser Sendung gesagt habe. Also das hier sind die entscheidenden Punkte. Und auf keinen Fall darf sie sich der Europäischen Union unterwerfen, die... an Gespenstern festhält, die an Illusionen hinterherläuft, dem internationalen Recht, dem Völkerrecht, das zwar ein schönes Ideal ist, ich finde das auch wichtig, dieses Bekenntnis, dass man sich aus der Barbarei erhebt, aber es ist ein Irrtum, eine Selbsttäuschung, dem hinterherlaufen zu wollen. Interessen diktieren, Sicherheitsinteressen, Grossmächte haben kein Interesse daran, dass andere zu stark werden und ihre Interessen durchkreuzen. Also wird es immer Kriege geben. Das ist die Schule des Realismus. Und das, was wir in Europa machen, was wir zum Teil hier machen, das ist die Schule des Moralismus. Und die funktioniert nicht. Und diese EU-Anbindung macht die Schweiz nicht sicherer, wie Herr Michel behauptet, sondern unsicherer, sowohl wirtschaftlich, weil wir nicht mehr selber die Rahmenbedingungen bestimmen können, aber auch international, weil wir unsere Neutralität nicht mehr aufrechterhalten können und in die Kriege der Europäischen Union hinein. gezogen werden. Und zu diesen nationalen Interessen gehört eben auch keine Zuwanderung zuzulassen, die unser Land kaputt macht von innen, überfordert, unsere Infrastrukturen überlastet und die Lebensqualität zerstört in diesem Land. Und da löst eben diese 10-Millionen-Schweiz-Initiative der SVP, wie lesen wir heute im Tagesanzeiger, international grosses Interesse aus. Zurecht, das ist wichtig, das ist ein Unbehagen. Wozu hat man Grenzen, wenn man sie einfach durchlässig macht? noch durchlässiger, mit noch grösseren Löchern als der berühmte Emmentaler Käse. Gegen die SRG-Initiative. SP verdoppelt ihr Budget auf 1,6 Millionen, um diese SRG-Initiative zu bekämpfen. Jetzt müssen Sie sich das einmal vorstellen. Jetzt kommen SP-Verantwortliche und stellen sich hin und sagen, also die SRG, das Schweizer Fernsehen, das ist überhaupt nicht links. Aber sie zahlen 1,6 Millionen Franken, um diese Initiative zu bekämpfen. Und was will diese Initiative? Sie möchte, dass die SRG ein bisschen sparen muss. Lächerlich, dieses Theater, das die SRG um das macht. Lächerlich, dieses ganze Gerede, ohne die SRG fällt die Schweiz zusammen. Das ist doch Dummes. Das glaubt doch kein Mensch, dass die SRG die Schweiz zusammenhält. Aber trotzdem. wird es diese Initiative schwer haben, weil viele halt doch gern ihre Sendung anschauen, aber daraus abzuleiten, dass die Schweiz auseinanderfallen würde, das ist dermassen geschichtsblind, das zeigt einfach, dass die Leute von Geschichte keine Ahnung mehr haben. Es gab schon eine Schweizerische Eidgenossenschaft, lange, lange vor der SRG, um das einfach in Erinnerung zu rufen. Aber die Linken, also... Diese Widersprüche, die sind ja dermassen mit Händen zu greifen, das ist unglaublich. Selenskyj droht Ungarn, hat gesagt, wenn ihr euch da sperrt mit diesen 90 Milliarden, dann marschiere ich mit Soldaten ein, also der ist jetzt auch übergeschnappt, endgültig hinüber und grössenwahnsinnig. Viktor Orban, das beschäftigt die Medien auch, wird er die Wahlen noch einmal schaffen? Ich sage Ihnen, das wird eng für Orban, das wird nicht so einfach, gibt nämlich Probleme. Die NZZ greift heute eines auf mit den Spitälern. Orban hat sehr viel in den Sport investiert, aber in den Spitälern läuft es eben nicht so gut. Da musst du zum Teil das Toilettenpapier mitbringen, wenn du da aufgenommen wirst. Das ist sehr, sehr heikel. Und da der Neue, der Andere, zwar mit fadenscheinigen Urmotiven, aber der macht das nicht so schlecht. Also da muss aufgepasst werden. Die orbanischen Machtzeiten könnten da unter Umständen vorüber sein. Vielleicht noch ein Thema ganz zum Schluss in der Weltwoche. Es gibt viele, müssen Sie lesen, Emmanuel Todd, der grosse Demograf und Historiker Frankreichs, im Gespräch mit Jürgen Altweck, der den Krieg im Iran als sozusagen Symptom des Niedergangs der Vereinigten Staaten von Amerika. schildert und sagt, das sei sozusagen ein letztes Aufbäumen, dass die da ihre Claims noch einmal abstecken wollen. Spannend. Und was auch interessant ist, wie eben der Islam in der Schweiz auch politisch zunehmend um sich greift, das sehen Sie jetzt an den Entscheidungen der SP, eben das Kopftuch, den Laizismus, also das Weltlichkeitsgebot aufzugeben und eben das Kopftuchverbot an Schulen beziehungsweise diese Themen zu locken, sich da der muslimischen Wählerschaft in der Schweiz zu nähern, also die SP als Islampartei in der Schweiz. Und das ist vielleicht die allerletzte Bemerkung hier, während man ja in den Berichterstattungen jetzt einen ziemlich zähnefletschenden Ton spürt, ja, diese iranischen Mullahs, und das ist klar, denen weint jetzt also wirklich bei uns und auch ich keine Träne nach, ist ja logisch, aber wie man dort diese Härte jetzt auch unterstützt, wie da reingegangen ist, wie da reingeschossen wird, also, gegen den Islam oder Islamismus im Ausland. Das sehen wir in unseren Medien als eine ziemlich brutale Härte. Aber wenn es dann um die Schweiz geht, die Ausbreitung des Islam hier, dann wird man plötzlich handsam und sehr zurückhaltend. Das sehen wir übrigens auch in Grossbritannien. Und das hat natürlich damit zu tun, dass diese islamischen Minderheiten zum Teil, je nachdem woher sie kommen, einen ziemlich dominanten und auch herrischen Anspruch entwickeln. Das hat natürlich auch mit diesen Straftaten zu tun, die wir sehen, übrigens auch in Deutschland. Und das ist komplett falsch, wie man hier argumentiert. Ich meine, wir können nicht die Position vertreten, dass die islamische Welt insgesamt jetzt sozusagen entislamisiert werden sollte. Also was bringt das, sich jetzt hier quasi jubelnd auf die Barrikaden zu steigen, wenn ein islamisches Land angegriffen wird oder eine Theokratie, ein islamistisches Land wie Iran? wenn man gleichzeitig hier nichts dagegen unternimmt, die Ausbreitung des Islam zu stoppen. Und ich glaube, das ist der falsche Ansatz. Ich meine, die islamischen Länder sind islamisch, das sind komplexe Strukturen, da hat der Westen sehr stark hineingepfuscht, mit nicht grossem Erfolg. Dieser Radikalismus, dieser Islamismus ist auch ein Produkt westlicher Interventionen. Das entschuldigt dann nicht die Verbrechen der Islamisten, verstehen Sie mich richtig, aber das ist auch ein Faktor, den man historisch berücksichtigen muss. Deshalb sollte man doch aufpassen, wenn es darum geht, diese Kulturen bei uns ausbreiten sich zu lassen und dann nicht mehr unsere weltlichen laizistischen Regeln durchzusetzen. Dass die SP hier kapituliert, ist ein möglicher Vorbote der Unterwerfung, der eben auch bei uns stattfinden könnte, wie das der Schriftsteller Michel Houellebecq einmal in seinem Buch «Sehr anschaulich mit Blick auf Frankreich» beschrieben hat. Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Jetzt dann gleich die internationale Ausgabe. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche, unabhängig, kritisch. Und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen... und vielleicht auch gut gelaunten Leser. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de Sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. 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Soumission de la Suisse à l’UE: suicide par peur de mourir. Mensonge vital du droit international: les guerres récentes ramènent la réalité. Suisse à 10 millions d’habitants: l’immigration de masse va à l’encontre des intérêts nationaux. PS: 1,6 million pour la SSR

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Date de début: 31.03.2026
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