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Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie hochmotiviert aus dem Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig... kritisch gut gelaunt am Montag, dem 8. Dezember 2025. Ich wünsche allen unseren geschätzten, unseren hochgeschätzten Zuschauern, Zuhörern und treuen Begleitern über all diese Jahre durch die Geröllhalden der Aktualität und diese Stürme auch des gelegentlichen Wahnsinns. Ich hoffe, ich habe selber nicht dazu beigetragen, dass es in diese Richtung gewindet hat. Ich wünsche Ihnen allen einen wunderschönen zweiten Advent. Rückblickend hoffe ich natürlich, dass Sie im Kreise Ihrer Liebsten, Ihrer Familie feiern konnten. Wir haben gestern am Abend mehr oder weniger alle Kerzen angezündet, die man anzünden darf an diesem zweiten Advent. Ich habe mich etwas im Wohnzimmer gemütlich eingerichtet mit einem Krimi von einem interessanten britischen Autor. Der Name empfällt mir jetzt, ich denke immer an Kardashian, aber es ist eben nicht Kardashian, aber klingt so ähnlich. Ein ehemaliger Zahnarzt, ziemlich virtuos geschrieben und ich schwankte immer zwischen diesem Buch und einem anderen, nämlich der Kirchengeschichte. Auch sehr interessant, sich mit dieser Institution einmal näher auseinanderzusetzen. Wunderschön, diese Adventszeit, die Zeit, in der man sich auf das Kommende freuen soll. Ich weiss, Deutschland ist etwas schwierig. Sobald man Deutschland sagt, ist meistens die Stimmung schon etwas im Keller, vor allem bei den Deutschen. Aber auch da gilt der gute alte Bibelsatz. Es gibt eben die sieben fetten Jahre und die sieben mageren Jahre. Und die tiefe Erkenntnis dieses Satzes liegt eben darin, Das ist... nicht immer nur bergauf gehen kann, es kann aber eben immer auch nicht nur bergab gehen. Irgendwann geht es dann eben wieder rauf. Da muss ich einfach fragen, wo ist denn der Tiefpunkt des Aufpralls? Und da gehen im Moment die Spekulationen und Erwartungen auseinander. In Deutschland haben sie ja in der Regierung einen sogenannten Bastelclub. Wir sagen ein Bastelclub. Ich habe mich am 6. Ich möchte mich darüber unterhalten mit einem Kollegen am 6. Dezember beim Samichlaustag. Wir hatten da eine schöne Feier bei Freunden. Wir sind zum Schluss gekommen, dass in Deutschland ein endloses Gebastel stattfindet in der Regierung. Die Regierenden merken anscheinend gar nicht, dass sie sich da im permanenten Bastelmodus befinden. Beziehungsweise scheinen sie daraus sogar noch eine gewisse Genugtuung, ein Erfolgserlebnis abzuleiten. Dass man... wenigstens noch bastelt und in diesem Mikrokosmos der eigenen Verwirrungen und Verirrungen, dass man da Fortschritte macht, angebliche, die dann allerdings wirklich ein Elektronenmikroskop erforderlich machen, damit man diese sogenannten Fortschritte überhaupt nur sieht. Aber ich will hier jetzt nicht zu Beginn schon zu sehr in den Wunden herumdrücken. Ich starte mit einem Live-Read mit einer gesprochenen Werbeanzeige. Viele Privatanleger spüren es, die klassischen Sparmodelle funktionieren nicht mehr, Dividenden werden geringer, Märkte sind volatiler und reines Buy and Hope hat in den letzten Jahren enorm viel Zeit gekostet ohne zuverlässiges Ergebnis. Immer mehr Anleger suchen deshalb nach einer systematischen Möglichkeit, regelmässiges Einkommen zu erzielen, ohne sich auf Glück oder Bauchgefühl verlassen zu müssen. Die Realität ist, den meisten fehlt nicht der Wille, sondern eine klare Methode, ein System. das auch in schwierigen Marktphasen funktioniert. Genau das ist der Fokus der ETSI. Ich spreche es jetzt einfach mal so aus, wie man es geschrieben hat. ETSI Income Conference. Dort zeigen erfahrene Stillhalter, wie man mit Optionen strukturiert, diszipliniert und risikobewusst arbeitet, ohne Spekulation, ohne hektisches Trading und vor allem mit realen Daten und echten Beispielen aus der Praxis. Die Teilnehmer dieser Konferenz erfahren, warum Prämieneinnahmen oft stabiler sind als klassische Dividenden, wie man Kurzschwankungen gezielt nutzt und welche einfachen Grundlagen auch Einsteiger sofort verwenden können. Die Themen reichen von einfachen Strategien bis hin zu Einkommensmethoden mit Absicherung. Dazu kommen praxisnahe Beispiele, die zeigen, wie man Risiken begrenzt und hochwertige Aktien und ETFs mithilfe von Software einfach erkennt. Wenn Sie verstehen möchten, wie seriöses Börseneinkommen wirklich aufgebaut ist und welche Schritte Anfänger wie auch Fortgeschrittene sofort nutzen können, dann melden Sie sich jetzt zur Online-Konferenz Etsy Income am Sonntag, den 14. Dezember an. Alle Informationen dazu und den Link für die kostenlose Teilnahme finden Sie unter etsy.io-etsy-income. Aber ich zeige Ihnen das schnell, wir blenden es auch ein. Sie sehen es da fettgedruckt unten. edsi.io-edsi-income Sie sehen, Ende des Live-Reads. Ich werde hier also mit genauesten Instruktionen versorgt. Konnten Sie es sich notieren? Besten Dank. Ende des Live-Reads. Friedensangst ist übrigens auch ein Thema, das man an dieser Konferenz besprechen müsste. Friedensangst. Kriegsindex im freien Fall. Die Märkte haben Angst vor dem Frieden. Es bricht Panik aus. Friedensangst. Gibt es ein Wort, das diesen tobenden Unsinn, den wir da in Europa seit drei Jahren erleben, in dieser Orgie der Fake News über den Ukraine-Krieg, gibt es ein Wort, das das alles besser zusammenfasst wie Friedensangst, Friedenspanik oder Untergangsbegeisterung? Kriegsversessenheit mit den blutunterlaufenden Augen, das sind so zugegebenermassen etwas expressionistische Adjektive, die ich in der letzten Zeit verwendet habe, aber sie bringen für mich wirklich zum Ausdruck, was wir da draussen an tobendem Wahn gesehen haben. Zum Glück haben wir die Amerikaner im Moment, wobei die Amerikaner machen auch vieles nicht so, wie ich mir das wünsche. Es sind halt Amerikaner, sind auch entschuldigt, aber sie machen wenigstens Frieden mit Russland. Und wir haben über das Wochenende gehört, dass ein Durchbruch sehr nahe sei. Weil vermutlich den Amerikanern und den Russen es allmählich egal ist, was die Europäer denken und die mit ihnen nie bei Lungen treu verbundene Selenskyj-Regierung. Ich die Ukrainer. Das ist eine Tragödie für die Ukraine. Und ich gehöre nun definitiv nicht zum Fanclub von Selenskyj. Ich gehöre nicht zu ihm. Ich finde, das ist ein Politiker, der verantwortungslos gehandelt hat. Ich weiss, das ist... Wie wenn man den Gottesdienst stört. Das ist wie wenn sie früher etwas gegen den König oder den Kaiser gesagt hätten. Oder wenn man in der Kirche irgendetwas Unpassendes macht, während da vorne einer eine Predigt hält. Aber ich sage sie gleich nochmal, Selenskyj ist für mich ein verheerender Politiker für die Ukraine. Denn als Präsident musst du wissen, was du machst. Und er hätte die Möglichkeit gehabt, Frieden zu schliessen, schon im April 1922. Er hätte die Möglichkeit gehabt, schon vorher Frieden zu machen. Wieso hat das nicht gemacht? Sich einfach rauszureden, ja die Russen sind so böse. Man hat natürlich diesen ganzen emotionalen Feuersturm da aufgewendet und angewendet, um sich hier eben entsprechend in Stellung zu bringen. Aber wenn man das ehrlich beurteilt, auch unter Berücksichtigung aller Schwierigkeiten, also ich ziehe da ein verheerendes Fazit, was diesen wirklich fast schon heilig gesprochenen ukrainischen Präsidenten angeht. der Papite. Widersprechen Sie mir, am nächsten Dienst, am nächsten Mittwoch, übermorgen, 10. Dezember, haben wir hier wieder einen Livestream, da können wir über das diskutieren. Vielleicht auch über Gründe, woher das eigentlich kommt, dass man in so eine Friedensangst ausbricht, in so eine Weltuntergangsbegeisterung. Völlig abstrus eigentlich, völlig abstrus. Wohlstandsverwahrlosung, was steckt eigentlich dahinter? Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Folge von guten Tagen, also Livestream. 10. Dezember, weltwoche.ch live oder auf dem YouTube-Kanal. Ab 17 Uhr geht's los. Wenn Sie dabei sein wollen, bitte Fragen an oder Bemerkungen, Kritik. Fragen at weltwoche.ch, Fragen at weltwoche.ch oder aber weltwoche.ch Schrägstrich Sprechstunde, Schrägstrich weltwoche.ch, Schrägstrich Sprechstunde, Schrägstrich. Wir kontaktieren ausgewählte Leser und dann sind Sie ohne Netz und doppeltem Boden in der... Sendung. März stösst in Israel auf taube Ohren. Der deutsche Kanzler legt seine Nostvision dar. Ministerpräsident Netanyahu widerspricht. Auch die Israeli haben nicht darauf gewartet, dass die Deutschen ihnen sagen, was sie machen müssen im Gaza-Streifen. Aber das ist die Haltung. Hat sich nichts geändert eigentlich zur Ampel. Deutsche Aussenpolitiker gehen ins Ausland, um den anderen zu sagen, was sie zu tun haben. Das funktioniert heute nicht mehr. Die haben nicht auf uns gewartet. Und wenn ich sage uns, dann meine ich einfach die Europäer. Wir haben schon zu viel Fuck-Ups produziert in der Geschichte. Dieser Ausdruck übrigens kommt von Henry Kissinger. Ich hatte mal bei einem Mittagessen, nein, Entschuldigung, mit Herrn Genscher, dem damaligen Aussenminister, ein Mittagessen, über Kissinger gesprochen. Und dann habe ich ihn gefragt, was eigentlich die Essenz sei. der deutschen Geschichte, so wie er das beurteilt. Er hat das mit einer Anekdote geantwortet. Er hat gesagt, er habe kürzlich mal mit Henry Kissinger telefoniert und er hat ihm gesagt, every time there's a fuck-up in history, Germans are involved. Wobei er aber auch sich selber gemeint hat, weil Henry Kissinger ist ja deutscher Abstammung, er meint das also auch selbstironisch. Und deshalb ist mir dieser Begriff jetzt wieder aufgepappt. März stösst in Israel auf taube Ohren. Also wenn du zu Hause Ich sage das jetzt mit aller Vorsicht. Wenn du so grosse Mühe hast, in deiner eigenen Koalition eine Rentenreform durchzubringen, die gar keine Reform ist, dieses Problem ja nicht lösen wird, eben im Mikrokosmos deiner kaum messbaren Fortschritte. Wenn du da jetzt mit Hängen und Würgen etwas zusammenbastelst, einen grossen Abstimmungstriumph. Ein Bastelkurs, etwas zusammengelötetes, zusammengebostitschtes, mit letzter Not. Woher kommt jetzt das Selbstvertrauen zu glauben? Ich kann jetzt im Gaza-Streifen einfach sagen, so jetzt läuft es hier, Zwei-Staat-Lösung, aber sofort bitte, Herr Netanyahu. Ich meine, der ganze Ansatz, das ist doch weltfremd. Also ich frage mich dann einfach, bei solchen Politikern, haben die überhaupt eine... ein Gespür für das, was um sie herum geht. Und wissen Sie, ich sage jetzt etwas, das ist einfach mein Eindruck. Ich irre mich, widersprechen Sie mir, sagen Sie es mir, sagen am nächsten Mittwoch. Ich habe einfach das Gefühl, dass es nicht unbedingt die grösste Stärke von Friedrich Merz ist, dass er jetzt ein Feingefühl, besonders empfindliche Antennen hätte für diese Wirklichkeit um ihn herum. Ich halte ihn etwas für einen Gstabi, sagen wir, einen Gstabi, etwas ungelenk. Was er da macht, etwas schematisch, etwas... Klapprig irgendwie im ganzen Konzept. Und eben, Deutschland im Bastelmodus, das kommt nicht gut heraus. In Argentinien übrigens lesen wir, Javier Millet habe jetzt die Kettensäge beiseite gelegt und gebe sich nach dem letzten Wahlerfolg, den unsere Medien ja auch komplett verschlafen haben. Sie haben ihm ja eine Niederlage prognostiziert, soviel zur Prognosefähigkeit und Wirklichkeitsverbindung unserer Medien. ergebe sich jetzt präsidial. Und viel von dem, was wir in der Politik hier in Deutschland, auch in der Schweiz sehen, was falsch läuft, hat natürlich entscheidend damit zu tun, dass diese Politiker vor allem das machten, was sie glauben, kommt bei den Medien gut an. Und bei den Medien kommt meistens das Falsche gut an. Und darum haben sie am Schluss eine falsche Politik. Zweites grosses Thema, das Schockquellen ausgelöst hat, vor allem bei den Eurokraten, bei den Brüsselomaten, bei der... Der Brüssel-Mafia, wie man vielleicht auch sagen könnte in der Europäischen Union, ist diese neue Sicherheitsdoktrin der Vereinigten Staaten von Amerika. Ich habe am Wochenende mit einem interessanten russischen Kollegen darüber gesprochen, mit Fyodor Lukyanov, den ich sehr schätze, und er hat mich auch darauf angesprochen und gesagt, es sei ja hochinteressant, Amerika mache sich sozusagen die gleiche Interpretation zu eigen, wie... Russlands Präsident Putin. Und er meinte das nicht jetzt als Kritik oder als verdammens Wort, wie das bei uns natürlich sofort gemeint wäre. Und ich habe Ihnen ja gesagt, nach der letzten Valdai-Konferenz, eine wirklich brillante Rede des russischen Präsidenten, wo man das Gefühl hatte, er fühle sich hier tatsächlich, und ich glaube, es stimmt auch, auf der Höhe der Zeit, was die Beurteilung der geopolitischen Entwicklungen angeht. Also weg von dieser einseitigen Amerika-Dominanz. Multipolare Welt ist ja keine grosse Erkenntnis, die Amerikaner sind nicht mehr stark genug, überall den Ton anzugeben, die Chinesen sind auf der Überholspur, die Russen haben sich erholt, Indien lässt sich nicht mehr herumschubsen, Entschuldigung, Südamerika, der globale Süden, Vietnam, die Staaten, die da kommen, die muss man ernst nehmen. Und da kann man nicht einfach die eigenen Interessen denen aufnötigen, aber man muss wissen, was die eigenen Interessen sind. Und jetzt ist interessant in dieser Doktrin, die Amerikaner sagen Monroe-Doktrin, Also... unsere Einflusssphären. Also genau das, was die Russen gemacht haben in der Ukraine, ist für sie eine Bedrohung, wenn die NATO in die Ukraine geht. Akzeptieren sie nicht, gehen sie rein. Genauso wie die Amerikaner reingehen, jetzt mit ihren Flugzeugträgern vor Venezuela. Und jetzt kommt das als Sicherheitsdoktrin. Also nicht Anti-Russland, wie sie insgeheim gehofft haben, die EU. Die jetzt langsam merken, dass sie auf der falschen Schiene sind. Aber anstatt das zuzugeben, doppeln sie nach. Hauen Sie noch einen drauf, versteifen Sie sich, noch mehr Geld in die Ukraine stopfen für einen Krieg, der ohnehin verloren ist. Ist da so schlimm, was da passiert? Auch in Deutschland, wenn man diese Milliarden da einfach zum Fenster rausschmeisst. Das kann doch nicht gut gehen, das wissen ja auch die Leute, sie haben ein Unbehagen. Darum wenden Sie sich Parteien zu, die relativ neu sind, bei allem Misstrauen und bei allen Entgleisungen, die auch diesen Parteien passieren und fehlen. Aber die sind immer noch kleiner. als das, was in der Praxis von den anderen verbockt wird. Entschuldigen Sie diese Ausdrucksweise. Also die Amerikaner... Keine Anti-Russland-Strategie. China auch nicht so massiv da am Pranger. Ganz stark negativ gesehen wird die Europäische Union. Und das muss man sich einfach mal deutlich vor Augen führen. Trump ist ein Gegner der Europäischen Union. Warum? Weil die EU in seinen Augen eine intellektuelle Fehlkonstruktion ist. Willkommen im Club. Das sagen wir in der Schweiz schon seit 30 Jahren. Die EU ist gut gemeint, aber wie so vieles, was gut gemeint ist, verheeren dann in der Praxis. Es gibt Konstruktionsfehler und darüber müsste man sachlich reden, aber das hat man ja verloren, diese Fähigkeit, sachlich zu reden. Man ist ja nur noch am Moralisieren in Europa, eben marschiert in der ganzen Weltgeschichte herum, um dem anderen zu sagen, was er zu tun hat, wobei man es selber ja überhaupt nicht auf die Reihe bringt. Das ist doch einfach peinlich, meine Damen und Herren, doch peinlich, was dieses EU-Europa da abzieht. Einmal ganz demütig sollte man da mal bleiben und in sich gehen. Aber so läuft es eben nicht in der Politik, in der Demokratie. Da merken es die Politiker eben auch nicht. Da müssen es die Leute ihnen sagen, wenn sie es nicht mehr schnallen. Ich wollte Wirkung haben. Der Publizist Frank Ameyer bilanziert sein Leben. Er ist ja heute in Deutschland vor allem tätig. Frank Ameyer ist ein bedeutender Schweizer Journalist, Der allerdings in allen wesentlichen Fragen falsch gelegen ist. Das ist doch interessant. Auch bezüglich der Schweizer Innenpolitik, ich glaube, es gibt sogar zu im Interview, dass er sich geirrt habe in der Einschätzung des Politikers Christoph Blocher. Das ist ja doch eine interessante Aussage. Ich habe mich geirrt bei Christoph Blocher. Nun ist Christoph Blocher, einfach um Ihnen das zu erklären, das wichtigste, das entscheidende politische Phänomen der letzten 50 Jahre in der Schweiz. Das ist das Entscheidende. Und wenn Sie als Inlandsjournalist in der Schweiz am Schluss zugeben müssen, dass Sie sich in der Einschätzung dieses Phänomens geirrt haben, dann haben Sie im Grunde zugegeben, dass Sie Ihren Beruf verfehlt haben. Das ist also wie ein Arzt, der Zeit seines Lebens bei den wichtigsten Krankheiten oder wichtigsten gesundheitlichen Phänomenen falsche Diagnosen abgegeben hat. Dann solltest du vielleicht mal fürs Erste keine Diagnosen mehr abgeben, keine Meinungen mehr äussern. Aber das gilt natürlich nicht für Frank. Kameyer. Der gibt natürlich laufend Meinungen ab. Er liegt auch komplett falsch beim Ukraine-Krieg. Da hat er auch unglaublich, unglaublich hat er da mit seiner Wortgewalt, er ist ein brillanter Schreiber, hat er grausam, hat er aus dem Vollen geschöpft. Aber das sind eben diese Schlangenöl-Prediger, die aber mit fast schon wieder bewundernswertem Selbstvertrauen einfach für sich wieder neu etwas wechseln. Ja, da habe ich mich geirrt. Ah ja, stimmt. Ich habe mich geirrt. Die Erde ist jetzt doch, sie ist doch rund, sie ist nicht flach. Aber macht nichts. Jetzt habe ich die noch dezidiertere Meinung bei etwas anderem. Also die Journalisten sind ja schon auch ein interessantes Volk. Ich zähle mich auch dazu und ich bin ein sehr leidenschaftlicher Journalist natürlich und habe sicher auch schon mich geirrt. Aber ich glaube in den Fundamentalfragen, also wenn ich da so zurückblicke, muss ich Ihnen sagen, ich glaube, ich habe ja viel Prügel immer wieder eingesteckt für das, nicht zuletzt auch von Frank K. Mayer, der mich ja wegen Blocher, also geradezu, exkommuniziert hat, aus dem Kreis seiner, wie auch immer, seiner erweiterten Entourage. Aber ich glaube, es klingt jetzt natürlich scherz und natürlich gewaltig hier nach Eigenlob, aber wie auch immer, Sie wissen, was ich sagen wollte. Nicht bereit für den Wehrdienst in Deutschland sollen künftig wieder alle jungen Männer zur Musterung. Das treibt einige von Ihnen auf die Strasse. Ja, das gehört eben dazu. Wenn der allgemeine Wehrdienst da ist, dann hast du eben kritischere Bürger. Die fragen auch, warum sollen wir denn da noch kämpfen, um dieses Schuldenhimalaya zu verteidigen. Und diese Bastelclub-Politik. Sarah Wagenknecht probt den halbherzigen Rückzug. Eine hoch talentierte Politikerin, die aber am Ende des Tages, woran liegt das eigentlich? Dann doch immer wieder hat man das Gefühl, Reiss ausmacht oder Reiss ausmachen muss. Dabei hat man das Gefühl, hat sie eigentlich alles, was es braucht. Sie ist intelligent, sie ist eloquent. Sie kann sich wirksam in Szene setzen, sieht super aus, ist natürlich auch nicht unbedeutend in der Politik im Leben, ich weiss, sollte man nicht sagen, gilt übrigens auch bei Männern. Erfolgreiche Unternehmer sehen oft nicht so gut aus, erfolgreiche Manager sohn, in Anführungszeichen erfolgreich. Sarah Wagenknecht also so in etwas Halbdistanz zur eigenen Partei. Weitere Themen, die... Sicherheitsdoktrin der Vereinigten Staaten haben wir angesprochen, Javier Millet auch. In Polen, das vielleicht noch interessant aus deutscher Sicht, in Polen schlägt die Stimmung gegen die Ukrainer um. Da gibt es natürlich auch noch ein paar offene Rechnungen an der polnischen Ostgrenze. Auch da Ernüchterung, Ernüchterung nach dem Kriegsrausch, Ernüchterung nach dem Kriegsrausch. Der Kater kommt. Oder ein paar... Noch in der Friedenspanik, fiebrig unterwegs, hoffen wir, dass irgendwann wieder die Friedensfreude ausbricht. Sie ist ja ausgebildet, bei den Leuten ist sie da, in der Politik, bei den Medien ist sie nicht da, sollte uns nicht überraschen, in vielen wesentlichen Fragen. Ist ja der politmediale, guvernementale Komplex, um dieses verfilzte Gebilde hier beim Namen zu nennen, ist ein Problem. Die Medien sind natürlich zu nahe an den Politikern dran, weil sie die immer interviewen wollen. Und die Gnade eines Interviews bekommen sie ja nur, wenn sie gefällig schreiben, wenn sie diesen Irrtümern hinterherlaufen. Das ist ein grosses Problem, dieser Mangel an Unabhängigkeit. Gerade die Journalisten, die immer sagen, unabhängiger Journalismus, unabhängiger Journalismus, das sind die Staatsabhängigsten. Da müssen sie immer aufpassen, bzw. simultan übersetzen, was sie vermutlich ohnehin schon längst tun. In diesem Sinne, Ganz herzlichen Dank, merci vielmals für die Aufmerksamkeit, das war's, ich wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Tag und einen optimalen Start in diese Adventswoche. Wir freuen uns jeden Tag, was kommt, auch wenn es regnet, wenn es stürmt, wenn in Berlin gebastelt wird, hat ja vielleicht auch mal seinen Charme, dass in Deutschland nicht alles so in dieser Marschkolonne optimal unterwegs ist. Je mehr Fehler Sie machen, desto menschlicher macht es Sie. Bis dann! alles Gute und spätestens bis morgen.

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Trump et Poutine sont d'accord: l'UE est une mauvaise construction. Politique étrangère du doigt levé: Merz sermonne Israël. Bienvenue au club de bricolage: sur le microcosme de la coalition berlinoise. Pourquoi les journalistes se trompent-ils souvent sur les questions importantes?

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