Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt am Montag, dem 18. August 2025. Ich beginne mit einem Live-Read mit einer gesprochenen Werbeanzeige. US-Präsident Donald Trump erhebt Zölle auf europäische Autos, auf Chips. Aus Taiwan auf Schweizer Schokolade und auf vieles mehr. Doch wie sieht es mit Silber aus? Dieses bleibt zollfrei, denn Silber ist ein Schlüsselrohstoff für beinahe alle Zukunftstechnologien, wie etwa Solarpanels, Elektroautos, Smartphones, Medizinaltechnik und künstliche Intelligenz. Schon 70% des Silbers fliessen in die Industrie. Zum siebenten Mal in Folge übersteigt die Nachfrage das Angebot. Kein Wunder ist der Silberpreis gemessen in US-Dollar. von Anfang Jahr bis Ende Juli sogar stärker gestiegen als der Goldpreis. 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Er sei manipuliert an der Nase herumgeführt worden. ein großer... Triumph für Putin und eine schmähliche Niederlage für Trump. Das ist so in etwa der Tenor. Wobei interessant ist nun, dass nach der allerersten Empörungswelle, nach der ersten Tsunamiwelle der Entrüstung, sind diese Einschätzungen auf den Portalen etwas in den Hintergrund gerückt worden, weil eben aus den USA immer mehr Nachrichten durchsickerten, dass eben die Einigungen... zwischen Amerika und Russland doch viel substanzieller gewesen sind, als ihnen da unsere Chronisten vorgeführt haben. Ich habe den Gipfel bereits am Samstagmorgen interpretiert, und zwar sehr positiv, ein Kontrapunkt zu den allgemeinen Jammerjaden, zu diesen Unheilsarien, die man über sich hat ergehen lassen müssen. Nein, ich habe das Ganze... Erfreulich gesehen, positiv gedeutet. Erstens, es ist ein diplomatischer Durchbruch, Tauwetter, ein Meilenstein, wenn die Amerikaner und die Russen, die Staatsoberhäupter, so herzlich miteinander umgehen, so respektvoll. Das ist Anzeichen einer Klimaveränderung auf ganz grosser geopolitischer Stufe. Und so etwas ist eine Vorstufe auch zu. Friedensregelungen auf anderen Konfliktschauplätzen. Natürlich ist das noch nicht ein Durchbruch zum Frieden, aber es ist eben ein Meilenstein, eine wichtige Wegmarke und man kann das durchaus vergleichen, glaube ich, mit dem ersten Gipfel Reagan-Gorbatschow in Genf, damals in Genf. Ich meine, die Schweiz könnte auch eine Bühne dieser Verständigung sein, aber weil unser Bundesrat eben die Neutralität preisgegeben hat, sind wir es nicht. Ungeachtet all dessen Dieses Zusammentreffen zwischen Trump und Putin, gerade vor dem Hintergrund, dass man nicht einen unterschriftsreifen Deal rausgestemmt hat, ist eben aufgrund der Herzlichkeit, der freundschaftlich fast wirkenden Beziehungen ein ganz wichtiges Ereignis. Darum geht es eben auch und gerade in der Diplomatie. dass die betreffenden Personen miteinander auskommen, dass sie sich vertrauen und dass sie eben nicht nur über ihre Stellvertreter oder über ihre... diplomatischen Vertreter miteinander sprechen oder über die Medien oder über das Telefon, sondern dass sie sich physisch treffen. Zweitens zu den Reaktionen, vor allem auch in der Europäischen Union, aber auch in der Schweiz. Jetzt haben wir doch eine Woche lang über uns hineindröhnen hören, dass es auf keinen Fall einen Deal geben dürfe zwischen Trump und Putin über... die Köpfe der Europäer und vor allem über den Kopf von Ukraine-Präsident Selenskyj hinweg. Jetzt hat es diesen Deal nicht gegeben, ist aber auch nicht widere, geht auch nicht. Ich meine, wenn sie einen Deal gemacht hätten, dann wären sie angeprangert worden, sie hätten über die Köpfe hinweg entschieden. Wenn es keinen Deal gibt, dann ist es auch nicht in Ordnung. Also wie ein Kindergarten, Entschuldigung, diese Reaktionen aus der Europäischen Union. Drittens, was wissen wir über die substanziellen Änderungen? Das ist markant. US-Präsident Donald Trump ist eingestiegen in dieses Treffen mit dem Narrativ. Er hat gesagt, ich will einen Waffenstillstand. Und das ist ja die Forderung der EU, das ist die Forderung der Ukrainer, aber das ist genau das, was die Russen nicht wollen. Das hätte man übrigens schon lange vor dem Gipfel wissen können. Bereits im Februar 24, aber auch schon vorher, haben die Russen ganz klar signalisiert, was sie wollen. Sie wollen eine Friedenslösung, wie sie das nennen. Das heisst erstens eine neutrale Ukraine. Zweitens, die von ihnen militärisch beherrschten Oblasten. Plus, Krim ist russisches Territorium. Und drittens eine weitgehende Demilitarisierung der Ukraine, das heisst nicht eine vollkommene Entwaffnung, aber vielleicht vergleichbar mit den Regeln gegenüber Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. Man möchte einfach keine Angriffswaffenpotenziale in der Ukraine haben. Das sind die wesentlichen Forderungen, die auf Seiten der Russen auf dem Tisch liegen. Das hat US-Präsident Donald Trump in den ersten Monaten seiner Präsidentschaft offensichtlich nicht so zur Kenntnis genommen oder nicht zur Kenntnis nehmen wollen, denn er hat sich ja die Forderung der EU zu eigen gemacht. Jetzt aber hier der Wechsel, der Kurswechsel des amerikanischen Präsidenten. Er ist offensichtlich jetzt auf die russische Argumentationslinie eingeschwenkt. Er hat auf den sozialen Medien bekannt gegeben, man müsse hier eine Friedenslösung suchen und eben nicht nur einen oberflächlichen Waffenstillstand, der ja vor allem den Ukrainern nützen würde, sich zu erholen, sich wieder zu bewaffnen, nicht im Interesse ist der Russen, jetzt ganz nüchtern beschrieben, die diesen Krieg ja militärisch gewinnen. Sie haben null Interesse daran, jetzt einfach aufzuhören, auf das sich ihr Gegner dann militärisch erholen und wirksam zurück. schlagen kann. Das ist jetzt keine Bewertung des Ganzen, sondern einfach eine nüchterne Beschreibung. Wie geht es jetzt weiter? Punkt 4. Ja, es steht ein prominent besetztes Treffen bevor. Heute Montag wird Präsident Zelensky nach Washington fliegen, flankiert von einer EU-Delegation plus zugewandte Orte. Frau von der Leyen wird dabei sein, dann der französische Präsident Macron, der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, Kirst Darmer aus dem Vereinigten Königreich und der finnische Ministerpräsident Alexander Stubb, ich glaube, so spricht man seinen Namen aus, auch ein Kriegs- und Konfrontationsfalke. Auch interessant, diese Delegation jetzt seitens der EU, die besteht ja im Grunde aus den grossen beiden, Frankreich und Deutschland, plus, damit man nicht nur die ganz grossen dabei hat, noch Finnland sozusagen. Alibi-mässig dabei finde ich interessant, dass Schweizer sich die kleinen Spielen im Grunde keine Rolle haben, wenig zu husten in der EU und ausgerechnet an dieses Gebilde möchten unsere Politiker die Schweiz anschliessen. Bundeskanzler Merz hat im Vorfeld gewarnt, es dürfe nicht überschätzt werden der Einfluss der EU auf die Verhandlungsentwicklungen zwischen Russland und Amerika. Wir werden sehen, auf jeden Fall sind bis jetzt weder die EU noch die Ukraine bereit, auch nur einen Millimeter sich einzulassen auf die jetzt auf dem Tisch liegenden Forderungen, auf diese Friedenslösung, auf diesen Friedensvertrag, den die Russen und neuerdings auch die Amerikaner wollen. Sie halten an ihrem Konzept des Waffenstillstands fest. Sollte es zu keiner Änderung kommen, dann wird das zu einer Verlängerung des Kriegs führen. die Amerikaner werden dann aber nicht mehr so engagiert dabei sein. Allerdings werden sie vermutlich weiterhin Waffen an die EU verkaufen, die diese dann in die Ukraine bringt, um einen Krieg weiterzuführen. Der, das muss ich einfach unterstreichen, durch die Ukraine nicht gewonnen werden kann. Und wichtige Experten, wie etwa John Mearsheimer, der Realpolitik-Professor der University of Chicago, der zu einem sehr prominenten Kommentator des Geschehens geworden ist, der rechnet mit einem eher düsteren Verlauf. Er sagt, ja, man wird sich nicht einig werden, die Ukrainer werden weiter kämpfen, sie werden weiter verlieren. Und er rät den Ukrainern, jetzt einen Deal zu machen, weil alles, was in Zukunft kommt, wird schlechter. Das habe man auch gesehen in der Vergangenheit. Letzter Punkt, fünfter Punkt, den man vielleicht hier in den Blick nehmen muss. Dieses Tauwetter zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, das geht natürlich über den Ukraine-Krieg weit hinaus. Man hat bereits von einer Normalisierung der Beziehungen gesprochen, von einer Wiederaufnahme des wirtschaftlichen Einvernehmens und der Zusammenarbeit. Und man sieht natürlich hier, dass sich der strategische Fokus der Amerikaner ändert. Sie möchten natürlich die Russen von den Chinesen distanzieren. Sie wollen nicht, dass die Russen und die Chinesen zusammenstehen gegen die Vereinigten Staaten von Amerika. Trump hat zweitens mit diesem Meeting ein für sich selber brenzliges Problem gelöst. Trump hat sich ja mit seiner Drohung, jetzt Sekundärsanktionen zu verhängen, sollte Putin sich nicht auf einen Waffenstillstand einlassen. Damit hat er ja nichts anderes gesagt, als dass man Indien und China sanktionieren werde. Aber das war ein Fehler, da hat er sich in ein selbstgemachtes Problem hinein katapultiert. Denn die Chinesen und die Inder haben viel zu grosse Hebel, es ist eben nicht wie die Schweiz. Die können sich wehren, wenn sie von den Amerikanern getroffen werden, sei es mit Sanktionen, sei es mit Zöllen. Und so ist es Trump gelungen, dieses für ihn unangenehme Thema, jetzt diese Sekundärsanktionen, wegzuschieben. wegzuschieben darüber, redet niemand mehr, also auch für die Amerikaner ein Erfolg. Man sollte aber aus europäischer Sicht meines Erachtens im Auge behalten, dass sich hier eben auf der globalen Stufe eine Entspannung abzeichnet. So beginnt eben Entspannungspolitik. Umso absurder wirkt es, dass man sich ja in der EU rüstet zu einem Krieg gegen Russland, den neuen möglichen Freund oder einigermassen sich wieder rehabilitierenden Freund in den Augen der Amerikaner. Die EU rüstet auf gegen Russland, während die Amerikaner mit den Russen eine Entspannungspolitik betreiben. Das zeigt die ganze Absurdität der Situation. Für die Schweiz ein Punkt zurück zur immerwährenden, bewaffneten und umfassenden Neutralität. Das ist in einem spannungsreichen Umfeld sowieso wichtig. Aber es ist auch ein Angebot, es wäre eben auch die Chance, hier wieder... als wichtige, nützliche Verhandlungsbühne in Erscheinung treten zu können. Sehr bezeichnend, dass jetzt eben die Schweiz draussen ist, aus diesen Gipfeltreffen, aus diesen Gipfelzusammenkünften. Man kann nur hoffen, dass hier die Schweizer Politik wieder zur Vernunft kommt und zurückkehrt zu diesem Schutzschild, zu diesem sehr bewährten Sicherheitsinstrument, das eben auch sehr nützlich ist für die Welt, was wiederum bedeutet, Und... dass eben die Grossmächte ein Interesse haben, dass man die Schweiz pfleglich und gut behandelt. Wenn wir das nicht mehr haben, meine Damen und Herren, im Moment haben wir es nicht, dann werden wir einfach nur noch ausgeplündert. Und auch das ist eine Erfahrung, die wir jetzt sehen. Das ist meine hoffentlich realistische Betrachtung. Ich bin sehr zuversichtlich. Was die Entwicklung der amerikanisch-russischen Beziehungen angeht, ich bin etwas weniger zuversichtlich, was die unmittelbare Zukunft des Ukraine-Kriegs angeht, glaube aber nicht, dass sich auf Dauer die EU und auch nicht die Ukraine diesem Druck und auch diesem Sog, wenn man so will, der amerikanisch-russischen Beziehungen entziehen kann. Ich werde darüber am Dienstag sprechen mit einem ganz grossen Experten, mit dem bereits erwähnten Professor John Mearsheimer von der Universität Chicago. Wir werden das dann zeitnah am Dienstag, nachdem wir dann auch die Entwicklungen jetzt in Washington gesehen haben, heute Montag werden wir das hier auf den Sender schalten. Weitere Themen aus der Schweiz. Im Sonntagsblick eine detaillierte Darstellung des Telefons zwischen Karin Keller-Sutter, unserer Bundespräsidentin und dem amerikanischen Präsidenten. Trump, das zum Zollknall, zum Zollhammer, führte grosse Fehler da der Bundespräsidentin, wie sie dieses Telefon gemacht hat. Sie hat auch, da gibt es offensichtlich Unverträglichkeit. Sie kommt einfach nicht gut aus mit der Chefverhandlerin Helene Budliger-Artieda. Diese beiden Frauen können es nicht miteinander, vor allem die Bundespräsidentin, scheint es nicht mit der Chefdiplomatin zu können. Und deshalb der markante Fehler, dass sie die gar nicht in dieses Telefon einbezogen hat. Wir erfahren, dass Karin Keller Sutter dem amerikanischen Präsidenten erklären wollte, dass... Handelsdefizite überhaupt kein Problem sein für die Vereinigten Staaten von Amerika. Also die Oberlehrerin Karin Keller-Sutter, die da mit ausgeregtem Zeigefinger den amerikanischen Präsidenten am Telefon zurechtweisen möchte, fast schon wieder bewundernswertes Selbstvertrauen, aber in der Konsequenz natürlich ein Schuss ins eigene Knie. Dieses Telefon für mich eine der ganz grossen Fehler jetzt aus letzter Zeit, natürlich auf der Grundlage jahrelanger Versäumnisse. Man hat einfach die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika vernachlässigt. Man hat alles in die EU investiert, auch von Seiten unseres Aussendepartements. Aber am Ende des Tages hat Karin Keller-Sutter, die Bundespräsidentin, in diesem Zollkonflikt die Sache in den Sand gesetzt. Man muss es in dieser Deutlichkeit sagen. Aber es kommt noch etwas Zweites. Hinzu die Ausführlichkeit dieser Darstellungen sind natürlich ein klarer Bruch des Amtsgeheimnisses. Das dürfte ja gar nicht durchsicken an die Medien. Und es ist jetzt bereits der Verdacht entstanden, dass Karin Keller-Sutter selber dem Sonntagsblick und den Autoren, es handelt sich hier um den Chefredaktor, dass sie diese Informationen zur Verfügung gestellt hat. Wenn das so ist, um sich da quasi selber gut darzustellen, wobei sie eigentlich schlecht wegkommt, Dann stellt sich natürlich die Frage, wird der Bundesrat jetzt hier wegen Amtsgeheimnisverletzung aktiv werden? Er müsste das tun, weil man das schon wegen viel geringfügigerer, angeblicher Amtsgeheimnisverletzungen da im Politbereich getan hat. Also das ist ein ganz happiger Verstoss, wenn man so will. Und da sind wir jetzt gespannt, ob die Bundesanwaltschaft, ob der Bundesrat heute, und das ist ja... Der Stichtag jetzt, ob man sofort aktiv wird. Ich habe so meinen Verdacht, dass das nicht der Fall sein wird. Zusammen mit den Zöllen natürlich immer wieder auch die Frage in den Medien, sozusagen die Forderung, die jetzt aufgestellt wird, ja, die Schweiz müsste sich doch jetzt der EU unterwerfen, sie müsste diesen EU-Vertrag unterschreiben, dann wäre ihr das nicht passiert. Das hat ja zum Beispiel der Chefredaktor der NZZ, Erik Kielmann, Goyer verlauten lassen. Er hat gesagt, die Differenz zwischen diesem Vertrag, zwischen der EU-Zusammenarbeit, jetzt vertraglich vertieft, und eben dem Alleingang, diese Differenzbetrage 24 Prozent, also die EU habe 15 Prozent, Zelle bekommen die Schweiz 39 Prozent. Wissen Sie, was der ganz grosse Denkfehler in dieser Argumentation ist? Mit diesem Unterwerfungsvertrag ist die Schweiz ja gar nicht Mitglied der Europäischen Union. Das heisst also, dass sie nicht die gleichen Zollsätze bekäme. Das heisst, dieser Vertrag hat absolut überhaupt nichts mit dem Zollsatz zu tun, den die EU bekommen hat. Aber die Schweizer, die so argumentieren und die das fordern, die haben offensichtlich mit diesem Vertrag den EU-Beitritt geistig bereits vollzogen. Für sie ist das faktisch ein EU-Beitritt und es ist eben auch... faktisch ein EU-Beitritt, aber eben einer, bei dem die Schweiz noch schlechter wegkäme als bei einem richtigen EU-Beitritt, der dann wiederum mittelfristig bzw. kurzfristig zur Auflösung der Schweiz führen würde. Also Sie sehen, dass in diesen Argumentationen sich die Kommentatoren natürlich auch zur Kenntlichkeit entstellen. Für sie ist die EU letztlich ein Sehnsuchtsobjekt des Beitritts und genau das darf die Schweiz jetzt nicht tun. Sie muss sich auf ihre eigenen Stärken bewegen. Sie muss die Kraft zur Unabhängigkeit bewahren. Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Und vielleicht noch ein letztes, auch mit Blick auf die Verhandlungen in Washington. Da ist ja eine EU-Delegation vorhanden. Ich habe es bereits angetönt. Macron von der Leyen im März, dann noch der finnische Exponent, auch ein natürlich zähnefletschender Russlandgegner, Kirsten Armer, der aber nicht einen EU-Staat repräsentiert. Man sieht einfach daran, dass... die EU offensichtlich aus Frankreich, Deutschland und Brüssel besteht, plus noch einer, der da pro forma auch mitgenommen wird, damit es nicht zu krass aussieht. Das ist die Europäische Union. Also die Grossen bestimmen, was läuft und das, was Merz und Macron wollen, ist nicht das, was zum Beispiel in Teilen von Polen, in Teilen zum Beispiel in der Slowakei oder auch in Ungarn gewollt wird. Es gibt Übrigens auch im Baltikum abweichende Stimmen, also der Zentralismus, die Dominanz der Grossen in der EU wird durch diese Delegation einmal mehr vor Augen geführt. Und das ist auch ein Argument für die Schweiz, dass wir da nicht mitmachen. Sollten nur ganz kurz noch zum Schluss, es gab eine Reihe von interessanten Themen über das Wochenende. Die Sonntagszeitung hat gemeldet, teure Klimaprojekte, fragwürdige Wirkung, Millionen fliessen in Projekte in Ghana und Thailand zur CO2. Kompensation. Neue Berichte wecken Zweifel, ob die Klimaziele der Schweiz so überhaupt erreicht werden können. Die US-Administration hat ja einen CO2-Bericht veröffentlicht, der die ganze Wissenschaftsmythologie oder die Klimahysterie ums CO2 entlarvt und zerlegt. Die Innerschweiz senkt die Steuern noch weiter. Bravo, die Kantone Zug, Nidwalden, Schweiz und Luzern planen zusätzliche Entlastungen. und Damian Müller, einer der verbliebenen Favoriten um die Nachfolge des FDP-Präsidenten Thierry Burkhardt, hat nun auch gesagt, er werde nicht Präsident werden wollen. Wir erinnern uns, die FDP hat sich lustig gemacht darüber, als die Mitte-Partei keine Bundesratskandidaten, keine Kandidatin finden konnte als Parteichef. Pfister abgesagt hat, da war die Häme. Ganz vorne und ganz gross, jetzt finden die Freisinnigen keinen Präsident mehr. Interessant noch die Begründung von Damian Müller, er wolle kein Vollzeitpolitiker werden. Bin dann gespannt, wenn irgendwann einmal das Bundesratsamt an Damian Müller herangetragen wird, ob er dann auch noch immer nicht bereit sein wird, ein Vollzeitpolitiker zu sein. Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war es für das Erste. Jetzt dann gleich die internationale. Ausgabe auf diesem Kanal. Bleiben Sie dran. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und es sind interessante Zeiten. Tauwetter auf der Weltbühne und die Weltwoche ist die einzige Zeitung weit und breit, die hier nicht in heillose Panik und in eine Angstpsychose verfällt. Nein, wir schauen zuversichtlich da auf diese nächsten Tage, aber eben auch mit Realismus. möchte sich da nicht in etwas hineinsteigern, nicht zu viel erwarten. Aber das ist eben auch ganz wichtig in der Diplomatie, dass eben die grossen Alphatiere, die Raubtiere, wie ich sie auch schon genannt habe, dass die, wenn sie sich beschnuppern, gut miteinander auskommen. Das ist die Voraussetzung für vieles, was aber, wenn sie andere Zeitungen aufschlagen, ihnen so natürlich überhaupt nicht dargelegt wird. Warum eigentlich nicht? Wissen Sie warum? Weil natürlich dieses Treffen Trump-Putin zu... trümmert all diese offiziellen Erzählungen von Gut und Böse. Und natürlich ist das eine Rehabilitation, eine Legitimation von Putin, wenn ihm der amerikanische Präsident den roten Teppich ausrollt. Und das macht die Kommentatoren fertig, dass diese ganze Verteufelungsstrategie jetzt in sich zusammenfällt. Aber das ist die beste Nachricht jetzt vom Wochenende, dass man zurückkehrt zu sachlichen Beziehungen. Ganz herzlichen Dank, bis gleich. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Tag.
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