Unsere Reporterin Daniela Niederberger fragt sich ab und zu, wie es für die jungen Männer aus Afghanistan ist, wenn sie durch Zürich gehen. Leichtbekleidete Frauen, wohin man blickt. Und sie aus einem Land, wo dies des Teufels ist. Leider versteht sie sie nicht, denn sie kann kein Farsi. Nun vergewaltigen und belästigen diese Männer Mädchen. In Deutschland stechen sie regelmässig mit dem Messer zu. Und doch lässt man immer neue ins Land. Einige sprechen von der «suizidalen Empathie» des Westens. Man will Gutes tun, bringt damit allerdings sich und seine Töchter in Gefahr. zur Story
Es war von Beginn an klar, dass die Schweiz bei Annahme der EU-Verträge die Gesetze aus Brüssel übernehmen muss. Darüber wurde erst gar nicht verhandelt. Jetzt zeigt sich aber das Ausmass respektive das Tempo: Die Rechtsübernahme erfolgt nicht dynamisch oder automatisch, sondern «direkt» – was Brüssel bestimmt, gilt in Echtzeit auch in der Schweiz. Parlament und Volk werden umgangen. In Bundesbern wird man nur noch so tun können, als würde man mitreden. Regieren, als ob – der perfekte Job für Beat Jans. zur Story
In der Woche, in der im New Yorker ein grosses Porträt über ihn erscheint – als Ideengeber für Peter Thiel und Donald Trump –, trifft Daniel Ryser den reaktionären Vordenker Curtis Yarvin in einem Garten in Basel und in einem Bistro in Paris. Dort präsentiert der Kalifornier seine neueste Idee: den US-Pavillon der Venedig-Biennale in eine rechte Bühne zu verwandeln. Er träumt von einem autoritären Amerika mit J. D. Vance als König; von Elite-Regierungen nach dem Vorbild von Apple, in denen Technokraten über Menschenleben entscheiden; und davon, Gaza zu räumen und als Luxusstadt neu zu entwickeln. Was 2008 als rechter Blog-Spuk begann, beeinflusst heute Trumps Politik: Entwicklungshilfe gestrichen, Unis bedroht, Massendeportationen geplant – und nicht zuletzt die Vertreibungspläne für Gaza, die 2023 zuerst in Yarvins Blog auftauchten, bevor Donald Trump und Benjamin Netanjahu sie übernahmen. Begegnungen zwischen Meme-Kultur, Monarchie-Fantasien und autoritärer Avantgarde. zur Story
Zum Interview trafen sich Adrian Bosshard und WW Magazin-Redaktionsleiter Oliver Schmuki in Lengnau bei Biel, wo sich der Sitz des traditionsreichen Schweizer Uhrenherstellers Rado befindet. Bosshard amtet seit fünf Jahren als CEO der Marke. Dass es ihm neben vorteilhaften Kennzahlen auch um ikonisches Produktdesign, dauerhafte Materialien, Innovationen, positive Gefühle und Emotionalität geht, kommt indes nicht von ungefähr – schliesslich war der Seeländer in seinem früheren Leben professioneller Motorradrennfahrer und als solcher einer der besten weltweit. zur Story
Eben legte er halb Washington in Schutt und Asche, und als Nächstes wird er dem legendären Computerspiel «Resident Evil» den letzten Schliff für die Leinwand verpassen. Die Rede ist von Alessandro Ongaro, ein Italo-Schweizer, der in Hollywood die Special Effects von manch einer Grossproduktion verantwortet. Aufgewachsen ist er in Lugano, seit zwanzig Jahren arbeitet er für die kalifornische Traumfabrik. Unser Reporter Benjamin Bögli besuchte den 52-jährigen Action-Fan in seinem Haus in Los Angeles, wo Ongaro unter anderem erzählte, was eine Kissenschlacht mit seiner Schwester und King Kong verbindet. zur Story
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