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Eine geniale Idee aus Fribourg

Bern

Eine geniale Idee aus Fribourg

2001 fand zum ersten Mal die Transport.ch statt. Heute ist die Messe, die mittlerweile nach Bern umgezogen ist, ein erfolgreiches Schaufenster einer innovativen mittelständischen Branche.

Messeformate, die wachsen, gibt es nicht mehr viele. Die Nutzfahrzeugschau Transport.ch gehört dazu. Sie findet heuer zum 13. Mal in der Expo Bern statt, und der Andrang von Besuchern und Ausstellern ist unvermittelt gross. Dabei ist die Fachmesse bewusst darauf angelegt, eine schweizerische Messe zu sein. So hält man explizit am Standort Bern fest, auch wenn eine weitere Ausdehnung der Ausstellungsflächen hier nicht möglich ist. «Genf wäre zwar eine Möglichkeit und böte mehr Fläche, aber es liegt zu peripher», begründet Mediensprecher Christian Doepgen die Konzentration auf die Bundesstadt. Er gibt jedoch auch zu, dass Wachstum möglich wäre: «Wenn wir eine weitere Halle zur Verfügung hätten, wäre die auch voll», sagt Doepgen.

Rekordjahr: Besucherinnen und Besucher der Transport.ch im Jahr 2023.

 

Konzentration auf Schweizer KMU

Aber die meisten Aussteller sind nicht internationale Unternehmen – davon gibt es selbstverständlich auch einige –, sondern in den Schweizer Regionen verankerte KMU, und für diese sei Bern einfach der bestgelegene Standort. Die Konzentration auf einheimische Anbieter macht viel vom Charme und von der familiären Atmosphäre der Transport.ch aus, und die Branchen von Nutzfahrzeugen, Transporten und Logistik stellen sich in der Schweiz nicht nur als nationale, sondern eben besonders als regionale Märkte dar.

Die Besucherzahlen bestätigen die Strategie der klugen Selbstbeschränkung: 2023 gab es mit 43 000 Besuchern ein Rekordjahr, auch wenn hierbei möglicherweise ein Nach-Corona-Effekt sichtbar wurde. Zum Vergleich: Die stark international ausgerichtete Transport Logistic in München verzeichnet im Sommer 2025 77 000 Besucher aus 130 Ländern. Daraus lässt sich schliessen, dass das Konzept der Transport.ch perfekt auf die hiesigen Verhältnisse und Marktrealitäten abgestimmt ist und das Zielpublikum zentimetergenau erreicht. Die Ausstrahlung lässt sich am besten so zusammenfassen: Jeder, der in der Schweiz irgendwie mit Nutzfahrzeugen, dem faszinierenden Geschäft des Transports und dem Automobil- und Werkstattbedarf zu tun hat, ist an in Bern anzutreffen. Chauffeure informieren sich hier ebenso wie Mechatroniker oder Logistiker.

«Wenn wir eine weitere Halle zur Verfügung hätten, wäre die auch voll.»

Die Besucher sehen dabei Weltpremieren wie den vollelektrisch angetriebenen Liebherr MK 120-51E, einen Mobilbaukran mit 8000 Kilogramm Traglast und einer Hakenhöhe von bis zu 70,6 Metern. Kia zeigt erstmals seinen neuentwickelten elektrischen Transporter PV5 Cargo auf einer brandneuen Plattform (siehe auch zur Story). Und der neue Abrollkipper Saurier 260TR575 von der Umwelt- und Transporttechnik AG soll Robustheit im Schweizer Einsatz neu definieren.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem grossen Thema «Elektrifizierung und Energieeffizienz», das die Branche umtreibt und auch als Wachstumschance gesehen wird. Von Ladelösungen bis zu vollelektrischen Kühlaggregaten oder mobilen Stromversorgungsgeräten reicht die Auswahl an innovativen Lösungen für die grüne Logistik. Was für Aussenstehende nach fast schon extremer Fachspezialisierung klingt, ist in Wahrheit die besondere Stärke und Qualität der Transport.ch. «Es ist eine sehr spezielle und extrem differenzierte Messe», formuliert es Sprecher Doepgen.

 

Leidenschaftlicher Garagist

Auch wenn die Transport.ch seit der ersten, noch ziemlich bescheidenen Austragung im Forum Fribourg im Jahr 2001 ein enormes Wachstum hinter sich hat, ist sie im Kern immer noch die Fachmesse, die auf die Initiative eines Mannes zurückgeht, dessen Leidenschaft für das Thema die Antriebskraft dieser erstaunlichen Erfolgsgeschichte ist: Der Garagist Dominique Kolly hatte die Idee einer Ausstellung für Freunde, Bekannte und Kunden. Er überzeugte andere Garagisten vom Projekt einer gemeinsamen Messe, die nach der ersten Durchführung schnell zu einer überregionalen Veranstaltung vergrössert werden konnte.

Die ersten Jahre wurden von einem ehrenamtlichen Organisationskomitee bestritten, 2006 kam es zu einer Professionalisierung, bald wurde auch das Forum Fribourg zu klein, der Umzug nach Bern war die logische Folge. Dass die Transport.ch den Charme der Gründerjahre nicht verloren hat, liegt zum einen am konsequent durchgesetzten regionalen Konzept – und auch etwas am «Le Chalet»: Es ist in der Halle 5.1 zu finden, serviert werden Spezialitäten wie ein Fondue moité-moité nach Fribourger Art.

 

Transport.ch 2025: Die diesjährige Fachmesse findet vom 5. bis 8. November 2025 in der Bernexpo statt.

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