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Hausbesuch bei Renault

Hausbesuch bei Renault

Leichte Nutzfahrzeuge sind seit der Gründung von Renault vor über 125 Jahren Bestandteil des Angebots. Ein Rundgang im Kompetenzzentrum Villiers-Saint-Frédéric bei Paris.

Die Renault Group ist ein internationaler Player und in vielen Märkten bei den LCVs (Light Commercial Vehicles) führend. Es gibt dafür Produktionswerke in Europa, Nordafrika und Lateinamerika. 600 Renault Pro+-Nutzfahrzeugzentren vertreten die Marke und bringen die Innovationen und Produkte zu den Kunden. Das LCV-Geschäft ist sehr fordernd, gilt es doch kundenorientiert zu handeln und eine möglichst breite Palette von Lösungen anbieten zu können.

06/2025
Grosses Erbe: Renault Estafette als Gendarmerie-Version von 1975; insgesamt 530 000 der Transporter wurden zwischen 1959 und 1980 produziert.
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Um erfolgreich verkaufen zu können, müssen mit grosser Flexibilität punkto Grösse, Handling, Komfort, Ergonomie, Ladekapazität und Layout Fahrzeuge angeboten werden. Renault bietet nicht weniger als 450 verschiedene Konfigurationen seiner leichten Nutzfahrzeuge an. Das Geschäft ist in allen Märkten äusserst kostensensitiv, und die Konkurrenz schläft nicht. Dies erfordert von einem Hersteller eine genaue Analyse der Kundenbedürfnisse und individuelle Lösungen bei den Fahrzeugen sowie Services. Eine genaue Kenntnis der Arbeits- und Tourenabläufe ermöglicht es, genaue Kostensparpotenziale offenzulegen, um schliesslich auch komplexe Flottengeschäfte für sich als Hersteller zu verbuchen.

Achtzig Ingenieure und Techniker führen rund um die Uhr achtzig verschiedene Arten von Tests durch.

Im fünfzehn Hektar grossen Testcenter mit seinen rund tausend Voll- und Teilzeitbeschäftigten können auf speziellen Prüfständen realistische Alterungsprozesse an den Fahrzeugen simuliert werden. Die leichten Nutzfahrzeuge müssen für den Einsatz über zehn bis zwanzig Jahre gewappnet sein, da können durch die Simulationen Verschleissprozesse erkannt und optimiert werden. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Der Standort Villiers-Saint-Frédéric gliedert sich in sechs Schlüsselkompetenzen: Testanlagen, Prüfstände, Werkstätten, Akustik; Prototypenbau; Motorenentwicklung und Prüfstände; wettbewerbsfähige Qualitätsbewertungen; technische Untersuchungen; Phygital-Werkstatt. Die Testanlagen sind genau auf die Fahrzeuggrössen und -gewichte einstellbar, wobei es dreissig Prüfressourcen für leichte Nutzfahrzeuge gibt. Achtzig Ingenieure und Techniker führen rund um die Uhr achtzig verschiedene Arten von Tests durch. Dazu verwenden sie über 2000 Sensoren und Messsysteme. Im Rahmen eines vor fünf Jahren eingeführten Qualitätsprogramms konnten über 200 Teile als potenzielle Fehlerquellen identifiziert werden.

 

Phygitale Plattformen

«Phygital» ist ein eher neuer Begriff, dahinter verbirgt sich das spannende Zusammenspiel von physischen und digitalen Prozessen. Auf einer einzigen phygitalen Plattform können Teams aus verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten. Drei vorher separat geführte Aktivitäten werden so zusammengeführt. Dazu braucht es ein Virtual-Reality-Headset zur Visualisierung eines 3-D-Fahrzeugmodells, dann wird mit der Fahrzeugsoftware gekoppelt, und nun sind Interaktionen zwischen dem virtuellen Modell und Teilen des physischen Modells möglich. Dabei lassen sich verschiedene Optionen testen mit dem Ziel, das beste Kundenerlebnis zu definieren.

Renault ist der europäische Pionier in Sachen elektrischer Mobilität.

Renault ist der europäische Pionier in Sachen elektrischer Mobilität. Schon 1985 startete man mit der Erforschung elektrischer Lösungen. 2011 begann die Serienproduktion des Renault Kangoo Z.E. Und es geht weiter: Die Ende April in Birmingham vorgestellte Palette der drei neuen elektrischen Transporter Trafic, Estafette und Goélette wurde in Villiers-Saint-Frédéric entwickelt und kommt in der zweiten Hälfte 2026 auf den Markt. Insbesondere die bis zu 2,5 Meter hohe Estafette macht Auslieferungen effizienter. Die fahrende Person kann vom Cockpit aus direkt in den Laderaum gelangen und die auszuliefernde Ware auf der Gehsteigseite übergeben. Dies ist nicht nur schneller, sondern auch sicherer. Bei zukünftigen Entwicklungen gibt sich Renault verständlicherweise zurückhaltend, Fotos dürfen davon keine gemacht werden.

Umso offener gehen die Franzosen mit dem fahrbaren Erbe um. Den Besuchern, in diesem Fall Journalisten aus verschiedenen Ländern, stehen nach der Besichtigungstour diverse Oldtimer in perfekt restauriertem Zustand zum Fahren zur Verfügung. Ein Vorgeschmack auf das für 2027 geplante Renault-Museum, wo über 850 Fahrzeuge zu sehen sein werden.

 

Mehr Informationen zu Renault-Nutzfahrzeugen: www.de.business.renault.ch

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