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Green Logistics, Gafner AG fährt Sprinter, neuer E-Lastwagen, Ford Ranger als PHEV, Brennstoffzellen im Alpentest, Meilenstein für VW

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Green Logistics, Gafner AG fährt Sprinter, neuer E-Lastwagen, Ford Ranger als PHEV, Brennstoffzellen im Alpentest, Meilenstein für VW

Green Logistics mit Astag und GS1 Switzerland

Der Nutzfahrzeugverband Astag vereint das Schweizer Strassentransportgewerbe, GS1 Switzerland die Logistiker. Beide sind miteinander verzahnt. Somit ist es nur logisch, die Initiativen «We go green!» (Astag) und «Lean & Green» (GS1) aufeinander abzustimmen. Die Mitgliederfirmen sollen bei der mit dem Klima- und Innovationsgesetz (KIG) gesetzlich verordneten Dekarbonisierung der Branchen unterstützt werden. Bisher wurden schon Investitionen in Milliardenhöhe getätigt, etwa in emissionsfreie Antriebstechnologien wie Elektro, Wasserstoff und Biodiesel. In der Logistik sind niedrigere Emissionen mittels effizienten Supply Chain Managements erreichbar. GS1 Switzerland und Astag wollen die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch zugunsten von Umwelt und Klima stärken.

Elektrisch im Fernverkehr: Volvo FH Aero Electric mit E-Achse.

 

Gafner AG setzt auf Mercedes Sprinter

Umzüge, Transporte, Lieferlogistik, Mietfahrzeuge und Busreisen: Dieses breite Spektrum deckt die Gafner AG aus dem Berner Oberland seit Jahren erfolgreich ab. Das Geschäft wächst kontinuierlich und damit auch die Fahrzeugflotte. Schon lange bilden die Sprinter-Modelle von Mercedes-Benz das Rückgrat der Flotte. Rund 25 Sprinter sind auf Stadt- und Landstrecken über 130 000 Kilometer pro Fahrzeug unterwegs. Die Flotte wird stets ergänzt und optimiert. Für Kurzstrecken oder Fahrten in der Stadt sind auch Elektro-Sprinter in Planung, ganz im Sinn der Nachhaltigkeitsstrategie der Firma. Man schätzt die Langlebigkeit von Auf- und Ausbauten der Fahrzeuge, die bis zu dreimal wiederverwendet werden können. Überzeugend sind das Serviceangebot und die jährlichen Eco-Drive-Schulungen für die Chauffeure.

 

Neuer Elektro-LKW für den Fernverkehr

Volvo Trucks wird im zweiten Quartal 2026 einen neuen Elektrolaster für den Fernverkehr einführen, den Volvo FH Aero Electric mit E-Achse. Dieser wurde speziell für den Fernverkehr entwickelt, der einen erheblichen Anteil zu den CO2-Emissionen der Transportbranche beiträgt. Mangelnde Reichweiten erschwerten bisher die Elektrifizierung dieses Fahrzeugsegments. Mit Schnellladung und bis zu 600 Kilometer Reichweite ist der FH Aero Electric eine echte Alternative. Eine Aufladung von 20 bis 80 Prozent Akkustand ist in vierzig Minuten möglich. Durch die E-Achse gibt es Platz für deutlich mehr Batteriekapazität: Maximal 780 kWh Akkukapazität und 48 Tonnen Gesamtgewicht sind möglich, die Nutzlast kommt nahe an die von herkömmlichen Dieselfahrzeugen heran.

 

Ford Ranger Stormtrak neu als Plug-in-Hybrid

Der Ranger ist eine Ikone auf vier Rädern und hat Kunden in 180 Ländern der Welt. In Europa ist der Ford Ranger seit Jahren der meistverkaufte Pick-up und ist zwischen Geländewagen und Kleintransporter angesiedelt. Für den Plug-in-Hybrid-Antrieb kombiniert Ford einen 2,3-Liter-Vierzylinder-EcoBoost-Benziner mit einem 75 kW starken Elektromotor, der in der Getriebeglocke der 10-Gang-Automatik verbaut ist. Die Systemleistung beträgt 207 kW oder 281 PS. Brachial ist das Drehmoment von 697 Newtonmetern. Rein elektrisch kommt der Ranger Stormtrak PHEV 43 Kilometer weit, wenn die 11,8-kWh-Batterie vollgeladen ist. Dies geschieht an einem 16-Ampere-Anschluss in weniger als vier Stunden oder bequem über Nacht. Mit dem «Ford Pro Power»-Onboard-System können externe Geräte mit Strom versorgt werden.

 

GenH2-Brennstoffzellen-LKW im Alpensommertest

Mercedes-Benz gehört zu den führenden Herstellern von LKW mit Wasserstoffantrieb. Diesen Sommer wurden Prototypen ausgiebig in den Walliser Alpen erprobt. Auf Passstrassen zwischen 600 und 2478 Metern über Meer und bei Temperaturen bis zu 35 Grad Celsius wurden Kühlleistung und Wärmemanagement an ihre Grenzen gebracht. Das Entwicklungsteam konnte so Fahrverhalten und Performance unter realen Belastungsspitzen analysieren. Besonders im Fokus lagen das Zusammenwirken und das Thermomanagement zwischen Brennstoffzelle, Batterie und Tanksystem. Das digitale Assistenzsystem Predicitive Powertrain Control (PPC) arbeitet mit Geo-basierten Streckendaten, die dem System helfen, Steigungen im Voraus zu erkennen. Die Brennstoffzelle kann so rechtzeitig die Leistung erhöhen und die Energie mit bestmöglicher Effizienz in die Batterie einspeisen.

 

Transporter: Meilenstein für VW Nutzfahrzeuge

Der neue Transporter ist für VW Nutzfahrzeuge ein Meilenstein. Erhältlich ist er nun auch als Doppelkabine mit Pritsche. Auf der 4,2 m2 grossen Ladefläche lassen sich bis zu 1073 kg Nutzlast transportieren. In der Doppelkabine hat es sechs Sitzplätze, da fährt ein ganzes Team mit auf die Baustelle, falls nötig auch mit 2,5 Tonnen Anhängelast. Beliebt sind diese Fahrzeuge auch in der Forstwirtschaft und im Gartenbau. Ideal zudem für «Dual Use» – unter der Woche fürs Gewerbe und am Wochenende für Familie und Sport einsetzbar. Effiziente TDI-Motoren leisten 110 oder 150 PS. Beim stärkeren Motor ist optional der Allradantrieb 4MOTION mit 8-Gang-Automatik erhältlich. Emissionsfrei unterwegs ist man mit dem vollelektrischen Antrieb in den Leistungsstufen 218 und 286 PS, beide mit 64-kWh-Batterie.

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