Im Oktober ist Schluss: Thierry Burkart räumt nach nur vier Jahren seinen Posten als FDP-Präsident. Dem EU-Skeptiker wird zum Verhängnis, seine eigene Partei nicht davon überzeugen zu können, dass Brüssel dem Freisinn und der Schweiz nur Unheil bringt. Und jetzt, war’s das mit der FDP und mit Burkarts Polit-Karriere? Mitnichten, es gibt da eine Exitstrategie. zur Story
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Da könnten selbst Immobilienhändler im Premiumsegment neidisch werden: Der Schweizer Staat bringt Asylbewerber in Häusern und Viersternehotels mit Seesicht unter, in Schlössern und Herrensitzen, auf idyllisch gelegenen Campingplätzen oder in modernen Architekturjuwelen. Allein am begehrten Zürichsee finden sich gleich mehrere Asylunterkünfte. Nicht zu verachten sind auch das Schloss Rosières im Freiburgischen oder das bischöfliche Palais Schloss Steinbrugg in Solothurn, wo in den vergangenen Jahren Flüchtlinge untergebracht wurden. zur Story
Als Thomas Mann am 6. Juni 1875 in der Hansestadt Lübeck in eine Kaufmannsfamilie hineingeboren wurde, deutete nichts darauf hin, dass er einer der bedeutendsten deutschen Autoren der Weltkriegsepoche werden würde, wie auch nichts darauf hindeutete, dass es überhaupt so etwas wie Weltkriege unter massgeblicher Beteiligung der Deutschen geben könnte. Diese extremen geschichtlichen Verwerfungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, deren Zeuge er wurde, machten aus ihm contre cœur einen eminent politischen Schriftsteller und «Wanderprediger der Demokratie», auch wenn ihm die platte Propagandasprache der Politik weiterhin nicht behagte. Worin liegt Manns Bedeutung als Autor und Deuter der deutschen Dinge? Was können wir heute noch von ihm lernen? Lesen Sie dazu den Essay unseres Autors Philipp Gut, ehemaliger stellvertretender Chefredaktor der Weltwoche, dessen bei S. Fischer erhältliche Dissertation «Thomas Manns Idee einer deutschen Kultur» mit dem Förderpreis der Deutschen Thomas Mann Gesellschaft ausgezeichnet worden ist. Der kürzlich verstorbene Germanist Peter von Matt urteilte darüber: «Das politische Profil eines der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts darf damit als abschliessend gezeichnet gelten.» zur Story
Mit viel Zwangsgebührengeld präsentierte «SRF Investigativ» eine verstaubte Geschichte über eine angebliche «Russlandaffäre». Der Vorwurf: Ein Cyber-Mitarbeiter des Schweizer Nachrichtendiensts sei von 2015 bis 2020 mit Russland im Austausch gestanden. Und die renommierte Software-Sicherheitsfirma Kaspersky spioniere für Putins Leute. Beweise gibt’s nicht, auch keine Bestätigung durch die zuständige Geschäftsprüfungsdelegation (GPDel) beider Räte. Damit die Story nicht in sich zusammenfiel, interviewte SRF vier Personen ohne jede Ahnung über den konkreten Fall. zur Story
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